Update: Neonazi. Vgl: hier und hier.
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Erst seit etwa einem Monat auf kath.net aktiver „Historiker, Absolvent der Katholischen Uni Eichstätt und derzeit im EDV-Dienstleistungsgewerbe tätig“er Gastkommentator, der sich mit seinen Ansichten zu den Unruhen in England aber bereits einen eigenen Wiki-Artikel verdient hat. Trotz der erst kürzlich aufgenommenen Tätigkeit hat B. die wichtigsten Kampfvokabeln offenbar schnell verinnerlicht:
Im mit „Karneval der Kulturen“ betitelten Text vom 10. August weist B. darauf hin, wer die wahren Schuldigen sind:

Für die Propagandaabteilungen der Meinungsindustrie steht fest, daß die Unruhen auf der Insel Ergebnis einer gescheiterten Einwanderungs-, Integrations- und Sozialpolitik sind. Dies aber nicht etwa weil die Politik nicht rechtzeitig die Masseneinwanderung gezügelt hätte, sondern, im Gegenteil, weil sie nicht genug und nicht noch mehr getan hat für Sozialprojekte, Umerziehung der autochthonen Bevölkerung, Quotenregelungen oder Transferleistungen.

Für ihn sind Menschen, die ohne Ausländerhass auskommen,

die geistigen Brandstifter solcher Mißstände und Gewaltexzesse […] in diesem Fall also die menschenverachtenden Multikulti-Ideologen, Utopisten, Schönredner, Verharmloser, Dialogverweigerer und Ausgrenzer „unkorrekter“ Gegenmeinungen.

Kurioserweise sieht er sich und alle anderen Katholiken vom Vorwurf des Rassismus ausgeklammert:

Als Katholiken sind wir dankenswerterweise in einer Position, uns freimütiger zu Multikulti-Problemen äußern zu dürfen, wird uns als Angehörigen einer Raum und Zeit großzügig umspannenden Universalkirche, die im nordisch-germanischen Europa verkümmert, in vielen farbigen Erdteilen jedoch blüht, niemand, so er noch halbwegs bei Verstand ist, mit der Rassismus-Keule begegnen.