Wie vernünftige Kritik an Google nicht funktioniert, zeigte kath.net im Sommer 2010. Der Konzern wollte homosexuellen Arbeitnehmern, die in den USA steuerliche Nachteile gegenüber heterosexuellen haben, die Differenz erstatten – rechte Christen erklärten das zu „umgekehrter Diskriminierung“, „Homosexuelle würden de facto gegenüber Heterosexuellen bevorzugt.“

Das meinen die User:

Soeben …
… habe ich Google aus der Suchleiste meines Browsers gelöscht. Diesen Schweinigln muss das Handwerk gelegt werden. Sie höhlen systematisch Ehe, Famile und Werte aus, um das Kranke und Widernatürliche hoffähig zu machen und zur Normalität zu erheben – nein, sogar schlimmer: das Normale zum Kranken zu deklarieren. Sagt NEIN!

(„Martyria“, Highlights von früher i)

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Google viele Vorteile gegenüber anderen Suchmaschinen wie etwa Yahoo bietet – ich sehe natürlich auch den praktischen Aspekt. Den Nachteil nehme ich aber in Kauf – sollen wir um des Himmelreiches willen nicht auch „leiden“?

(„Martyria“, ebenda)