Eigentlich Sprache der radikalen Rechten, aber das wird man ja noch sagen dürfen. Besonders im Zusammenhang mit angeblicher Beschneidung der Religionsfreiheit von Christen (in Mitteleuropa) genutzt: Weil eine britische Gesundheitsdienst-Mitarbeiterin im Beruf „Pro-Life“-Zettelchen verteilte, wurde sie gefeuert. kath.net nannte das dann: „Gesinnungsterror“.

Auf Kritik eines SPD-Arbeitskreises reagierte kath.net ebenso verletzlich – man überschrieb einen Artikel zum Thema erkenntnisoffen mit „Pressefreiheit oder Gesinnungsterror?

Das meinen die Leser:

Die Bezeichnung „rechtsradikales Gedankengut“ entstammt dem Versuch, (linken) Gesinnungsterror zu legitimieren. Wenn man Ehre(im Sinne von Würde), Heimatliebe und all die anderen Werthaltungen, die man den sogenannten „Rechten“ zuschreibt, mit dem Hinweis auf den Nationalsozialistischen Massenmord kriminalisieren will, ist das Verbalfaschismus.

(„Humulus Lupulus“, hier)