Gabriele Kuby ist eine katholische Publizistin, die auf kath.net breite Zustimmung erfährt. Sie hat, wie ->Andreas Laun, die Marburger Erklärung unterzeichnet; ferner veröffentlichte sie bereits in der rechten Jungen Freiheit.
Sie ist Fan des verstorbenen Bischofs Johannes Dyba, der Homosexualität in die Nähe von Pädophilie rückte und Abtreibung als ->“Holocaust der Ungeborenen“ bezeichnete. Kuby nennt ->Barack Obama den „Homo-Aktivisten Nummer Eins“ – weil er sich gegen die Diskriminierung Homosexueller engagierte, außerdem zählt sie „gute“ Gründe gegen Homosexualität auf:

Wie konnte es dazu kommen, dass es gefährlich ist und in manchen Ländern schon strafrechtliche Verfolgung nach sich zieht, wenn jemand die Auffassung vertritt, dass praktizierte Homosexualität (und alle anderen Abweichungen von der Heterosexualität)
* einen Gebrauch des Körpers darstellt, der seinem Design nicht entspricht (gesunder Menschenverstand)
* eine Missachtung des Schöpfungsplanes Gottes ist (Lev 18,22; Lev 20,13; Röm 1; 1 Kor 6,9f) (Christen)
* dem kategorischen Imperativ Kants widerspricht: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (Ethik)
* ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko birgt (Sozialwissenschaft und Medizin)
* ihre Ursache in einer Störung der Geschlechtsidentität hat (Tiefenpsychologie)
* von manchen Betroffenen die Blockierung heterosexueller Anziehung leidvoll erfahren wird (Aussagen Betroffener)
* veränderbar ist (empirische Erfahrung)
* eine politische Agenda ist, die keinen Beitrag zur Lösung der Zukunftsprobleme leistet, sondern diese vergrößert (demografische Krise)?

Der zugehörige Artikel ist mittlerweile auf ihrer Homepage leider nicht mehr erreichbar.

Kuby schrieb die Bücher „Harry Potter – Der globale Schub in okkultes Heidentum“ und „Harry Potter – gut oder böse?“, die sich an den Geschichten um den Zauberer erkennbar abarbeiten. Dem Papst gefiels.

Anderthalb Wochen nach der Tragödie auf der Loveparade veröffentlichte Kuby auf kath.net einen Text, in dem sie die Teilnehmer der Veranstaltung wie bereits Andreas Laun zu Sündern stilisierte, gönnerhaft macht sie Ausnahmen:

Sicherlich gibt es unter den Teilnehmern auch viele, die ohne Drogen und ohne Sex mitlaufen, weil es einfach cool ist, dabei zu sein. Aber die magnetische Botschaft der Loveparade ist ekstatische Enthemmung in der Masse.

Ohne näher auf Gründe für ihre Annahmen einzugehen, unterstellt sie dem Großteil der Teilnehmer Drogenkonsum und stellt pathetisch fest:

Ihr armen Eltern! Es hätte mein Sohn sein können, meine Tochter. „Habe ich dir nicht gezeigt, was Liebe ist? Warum hast du nicht gewusst, dass du sie dort nicht finden kannst?“

Nach diesem Einwurf vermeintlicher Herzlichkeit und Empathie entwickelt sich der Text zu einem brennenden Plädoyer für „Liebe als verbindliche Hingabe von Mann und Frau“. Ihre Hoffnung, dass sich „einige junge Menschen nun auf den Weg [machen], den Verführern nicht mehr in die Fänge zu gehen und echte Liebe zu suchen“, darf man getrost als Moderne=Todeskultur lesen – auch das dürfte sie von Dyba haben.

Kuby wirkte mit am Buch „Die missbrauchte Republik. Aufklärung über die Aufklärer“, an dem ferner auch die Fundamentalistin Christa Meves schrieb. Das Buch versucht, Missbrauchsfälle in der Kirche schön/klein zu reden und greift statt den kirchlichen Vertuschern: ->die Grünen an. Ein Absatz aus der Beschreibung klärt über die Seriosität auf:

Der Leser erfährt, wie die Pädophilenlobby nicht ohne Erfolg versucht hat, Kinderschutz-Verbände zu unterwandern und für ihre Anliegen Steuergelder zu bekommen. Das Buch belegt Querverbindungen dieser Kräfte – etwa zur Jugendarbeit der EKD, zur „feministischen Theologie“, zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zur Zeitschrift „Bravo“ oder zu Homosexuellenverbänden – über die an vielen Stellen anscheinend lieber geschwiegen wird, wie Medrum berichtet.

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