Archiv der Kategorie 'Grundsätzliches'

Am Rande

Die letzten Tage verliefen ja ein wenig turbulenter: Ein neuer Papst wurde gewählt, Gloria.tv liegt in den letzten Zügen, Reto Nay und Markus Doppelbauer verloren ihre Arbeit und kath.net läuft auf Sparflamme. Ausgerechnet in den Stunden der Entscheidung war kath.net längere Zeit offline und sorgte für einige Spekulationen, weil auf einmal der Kommentarbereich fehlte und die Archivsuche von der Startseite ebenso verbannt wurde wie der Link auf das hauseigene Forum.

Während die Kommentare nach eigener Aussage wohl nur vorläufig abgestellt wurden, gibt es nun tatsächlich einen grundlegenden Unterschied: Die URL zu den Artikeln lautet nicht mehr kath.net/detail.php?id=123, sondern kath.net/news/123. Ärgerlich an der Umstellung ist, dass nun sämtliche alte Links auf kath.net-Artikel nicht mehr funktionieren. Ein Beispiel: Das rassistische Märchen von Andreas Laun findet man nun nicht mehr unter kath.net/detail.php?id=27580, sondern unter kath.net/news/27580.

I‘ll sue ya!

Kürzlich frohlockte kath.net über eine Richtigstellung des Theologen Paul Zulehner, der seine im Standard-Interview geäußerte Passage über eine mögliche Renaissance der Scheiterhaufen widerrief. Vor etwa zwei Monaten war das Interview veröffentlicht worden, und angesprochen auf kreuz.net erklärte Zulehner: „[D]iese Gruppen“ (die nicht näher konkretisiert wurden), seien am „rechten Flügel“ der politischen Landschaft beheimatet und würden, wenn sie denn könnten, Scheiterhaufen für ihre Gegner errichten. Ferner seien „diese Gruppen“ „völlig intolerant“, da antisemitisch, antimuslimisch und fremdenfeindlich.

Nun ruderte Paul Zulehner zurück und erklärte auf derstandard.at, bei kath.net sei das Gegenteil der Fall: nicht antisemitisch, nicht antimuslimisch und nicht fremdenfeindlich. Damit entging Zulehner, wie aus dem kath.net-Artikel durchscheint, einer Klage.

Dass es zu dieser Richtigstellung kommen musste, ist aus zwei Gründen bedauerlich: Zum einen bezog sich Zulehner im Interview vermutlich eher auf das Portal kreuz.net, das alle wesentlichen Punkte bekanntlich locker erfüllt. Zum anderen geht kath.net nun als moralischer Sieger aus der Sache hervor.

kath.net ist natürlich nicht antisemitisch, antimuslimisch oder fremdenfeindlich; auch und besonders nicht rechtsextrem. Diese Attribute sind zu generalisierend, in diesem Fall nicht angebracht und werden einer Seite, die sich im Gegensatz zu kreuz.net in der Tat hauptsächlich mit Glaubensthemen auseinandersetzt, ohnehin nicht gerecht. Besonders die Begriffe „rechtsextrem“ oder „rechtsradikal“ sind auch deshalb unsinnig, weil sie durch ihre gesellschaftlich etablierte Konnotation in die falsche Richtung weisen und kath.net in die Nähe von NPD und ähnlichen Parteien rücken.

Und doch wäre es falsch, kath.net eine weiße Weste auszustellen und für unbedenklich zu erklären – zumal aktuell, wo kath.net immer aggressiver gegen Kritiker vorgeht, wie sich am Donaukurier-Artikel zeigte: Sowohl gegen die Autorin, als auch gegen zwei Pressesprecher erwägt man offenbar rechtliche Schritte, was umso lächerlicher ist, als dass die Pressesprecher lediglich von „Hass“ und über dem Rechtsradikalismus nahstehende Kommentatoren sprachen.

Der „Hass“ auf die einschlägigen Feindbilder, den der Freiburger BDKJ-Sprecher Dominik Schäfer anführte, äußert sich im redaktionellen Bereich von kath.net in der Tat eher implizit. Es werden keine rassistischen Phrasen gedroschen, es wird bloß arg einseitig berichtet. Während Thilo Sarrazin etwa seine Hochphase erlebte und von Neonazis bis zum SPD-Stammtisch Beifall erhielt, hätte kath.net seriöse Wissenschaftler zitieren und auf die rassistischen eugenischen Visionen des ehemaligen Berliner Finanzsenators hinweisen können. Stattdessen gab es Jubelbericht um Jubelbericht, was den kath.net-Lesern in der Kommentarspalte die Möglichkeit zur Unterstützung Sarrazins und zum Herumkrakehlen rechten Gedankenguts gab. Durch die grundsätzlich ausschließlich negative Berichterstattung über den Islam wird überdies ein fatales Bild gezeichnet, selbst interreligiöse Gottesdienste werden spätestens in der Kommentarspalte indirekt als verachtenswert gebrandmarkt. Vor kurzem erschien auf heise.de ein Artikel über die Verzerrung, die kath.net insbesondere beim Thema Islam durch das Verschweigen von Fakten schafft.

Ähnliches ließe sich übrigens zu Themen wie Evolution und Klimawandel anführen; auch hier kommen keine Experten zu Wort, sondern Kreationisten oder andere Laien, die einen kalten mitteleuropäischen Winter für den ultimativen Beweis gegen eine Erderwärmung halten.

Ebenso hanebüchen sind die Klagedrohungen für die Anführungen von Markus Kremser, Pressesprecher des Bistums Augsburg, dem zufolge einige kath.net-Kommentatoren dem rechtsradikalen Umfeld zugehörig seien. Darüber kann es schon bei Betrachtung der Kommentarspalte überhaupt keine Zweifel geben, dort wird die von Schäfer angesprochene Verachtung immer wieder aufs Trefflichste zelebriert:
- Sinti und Roma wurden abfällig „Zigeuner“ genannt und dem rassistischen Stereotyp folgend pauschal der Kriminalität verdächtigt;
- die laut Verfassungsschutz rechtsextreme Partei Pro NRW wurde von den Lesern als seriös verteidigt;
- der Holocaust mit dem „Babycaust“ verglichen;
- der Hassblog PI in Schutz genommen;
- Muslime wurden als „Muselmanen“ verunglimpft;
- Grüne zu „Linksfaschisten“ gemacht, Feindbilder wie in rechten Kreisen üblich als „Gutmenschen“ bezeichnet, die „Gesinnungsterror“ ausüben und „Rassismuskeulen“ schwingen würden;
- eine „Islamisierung“ wird immer wieder herbeifantasiert;
- es wurde erklärt, viele Afrikaner hungerten nicht aus Mangel, sondern aus Faulheit und – zumindest kurzzeitig online –
- es wurde die Wiedererrichtung von KZs für Homo- und Asexuelle gewünscht (und das ist nur eine sehr kurze Zusammenfassung des ganzen Elends).
All diese Leserbeiträge werden von der Redaktion zuvor manuell freigeschaltet, durchlaufen also eine Prüfung. Selbstverständlich fallen längst nicht alle User mit derartigen Kommentaren auf; sollte es sich bei den Übeltätern allerdings um eine Minderheit handeln, so wäre sie unverhältnismäßig laut.

Überhaupt funktionieren die Distanzierungsversuche zu den eigenen Lesern, wie sie in der wilden Polemik nach der Donaukurier-Berichterstattung unter Hinweis auf ähnliche Kommentare auf der Seite der Frankfurter Rundschau folgten, nicht: Im Gegensatz zu etablierten Medien werden auf kath.net Kommentare nur nach einer redaktionellen Prüfung zugelassen, zudem erfüllen sie einen anderen Zweck: Während SpOn und Co. die Funktion nur dazu nutzen, um den Lesern Beteiligung vorzugaukeln, sind die User auf kath.net (wie im Übrigen auch etwa bei PI) Teil einer wirklichen Community – zumal sich die Moderatoren und Redakteure immer wieder selbst in die Diskussionen einschalten. Auch die Menge an Kommentaren ist bei kath.net im Vergleich zu anderen Plattformen eher übersichtlich, selten gibt es mehr als 30 Leserbeiträge pro Artikel.

Rassistische Ausfälle in „Mainstream“-Foren sind im Zweifelsfall mit dem Versagen der Moderation zu erklären: Sie kommen relativ selten vor, werden meist gelöscht und stehen der Position des jeweiligen Artikels und der Plattform selbst erkennbar gegenüber. Das ist bei kath.net schon deshalb anders, weil etwa islamophobe Lesermeinungen unter Artikeln zum Thema normalerweise in der Überzahl sind. Außerdem werden sie von den anderen Lesern auf der Bewertungsampel meist mit Giftgrün belohnt. Sachliche Gegenreden hingegen erhalten, sofern sie nicht gleich zensiert werden, in der Regel die schlechteste Bewertung.

Übrigens ist auch die Behauptung, einzelne Autoren von kath.net stünden zumindest in der Nähe des rechten Randes, nicht völlig aus der Luft gegriffen; es sei nur an den deutschen Neonazi erinnert, dessen Texte man zwar löschte, obwohl man sie dem ORF zufolge inhaltlich nicht für bedenkenswert hielt. Außerdem veröffentlichte ein auch auf PI in Erscheinung getretener Autor bei kath.net eine Fernsehkritik zum Thema Islam.
Ebenfalls kritisch zu betrachten sind Artikel, in denen extrem rechten Katholiken nachgetrauert wird – so etwa in einem Nachruf auf den „Pornojäger“ Martin Humer, der sich mit einem Neonazi solidarisierte, welcher die Existenz von Gaskammern im KZ Dachau leugnete. Auf der von kath.net geführten Online-Enzyklopädie Kathpedia werden rechtsradikale und im Nationalisozialismus umjubelte Autoren ohne jede kritische Einordnung als Quellen zitiert, dazu werden die in der rechten Infokrieg-Szene beliebten Verschwörungstheorien über eine von der „Hochfinanz“ gesteuerte neue Weltordnung aufgegriffen und vermeintliche Zeichen der Illuminaten auf dem Dollarschein „entlarvt“.

Der beste Weg für kath.net, sich zukünftig nachhaltig dem Verdacht auf rechte Umtriebe zu entziehen, wäre also saubere journalistische Arbeit. Dazu böte sich auch der Verzicht auf Kooperationen mit Zeitschriften wie der Jungen Freiheit, die von Wissenschaftlern als dem Rechtsextremismus nahestehend bezeichnet werden ebenso an wie die Einführung einer rigorosen Zensur menschenverachtender Lesermeinungen. Übrigens sind auch kurz nach Bekanntwerden der NSU-Terrorserie publizierte Artikel, die angesichts rassistisch motivierter Morde ein stärkeres Engagement der Evangelischen Kirche gegen Linksextremismus fordern, eher kontraproduktiv.
Klagen wegen sachlicher Kritik hingegen dürften der Außendarstellung nicht besonders dienlich sein.

Fernexorzismen gegen Hitler

Eugenio Pacelli (1876-1958), besser bekannt als Pius XII., gilt als einer der kontroversesten Päpste aller Zeiten. In seine von 1939 bis zu seinem Tod dauernde Amtszeit fiel der italienische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus, der Holocaust und der 2. Weltkrieg. Laut vernehmbare Kritik am Holocaust, die vermutlich nicht den Katholiken Hitler selbst, wohl aber viele katholische Mittäter hätte aufhorchen lassen, blieb aus. Stattdessen ging Pius XII. in die Geschichte ein als Papst, der schwieg.

Tatsächlich fiel die Rezeption auf Pacellis Wirken zunächst durchaus neutral bis positiv aus. Erst mit Rolf Hochhuths Theaterstück „Der Stellvertreter“, 1963 in Berlin uraufgeführt, setzte ein Umdenken ein: Pius XII. wurde Untätigkeit vorgeworfen, er habe mutlos agiert und die italienische Juden nicht vor der Deportation in ein Konzentrationslager zu bewahren versucht. Diese Kritik prägt das Bild Pius‘ bis heute – wobei oft vergessen wird, dass seine Untätigkeit gegenüber den Nazis zwar die schwerste, keinesfalls aber die einzige Verfehlung Pacellis darstellte.

Unter seinem Vorgänger Pius XI. diente Eugenio Pacelli ab 1930 als Kardinalstaatssekretär und stieg zu einem wichtigen Berater des Papstes auf. Zuvor lebte er 13 Jahre lang als Nuntius in Deutschland, weshalb besonders sein außenpolitisches Wissen im Vatikan von Interesse war. Nachdem er 1923 den Hitler-Ludendorff-Putsch in München erlebte, stellte er fest, dass der Nationalsozialismus „die vielleicht gefährlichste Häresie unserer Zeit“ sei. Pacelli, der fließend Deutsch sprach, soll 1929 gesagt haben:

„Dieser Mensch ist völlig von sich selbst besessen, alles, was nicht ihm dient, verwirft er, was er sagt und schreibt, trägt den Stempel seiner Selbstsucht, dieser Mensch geht über Leichen und tritt nieder, was ihm im Weg ist – ich kann nur nicht begreifen, dass selbst so viele von den Besten in Deutschland dies nicht sehen oder wenigstens aus dem, was er schreibt und sagt, eine Lehre ziehen. – Wer von all diesen hat überhaupt das haarsträubende Buch ‚Mein Kampf‘ gelesen?“

Als größeres Übel galt Pacelli aber stets der Kommunismus. Wenngleich er zwar Hitler ganz offensichtlich verurteilte und später auch zum Holocaust nicht aus Antisemitismus, sondern Feigheit schwieg, so galt ihm das nationalsozialistische Deutschland doch als Bollwerk gegen die Sowjetunion. Wohl auch deswegen, weil sich seine Ansichten mit denen der Nazis eher deckten, wie der katholische Theologe Hans Küng feststellt:

Er war sich der Affinität bewusst zwischen seinem eigenen, autoritären Kirchenverständnis – es war antiprotestantisch, antimodern, antiliberal und antisozialistisch – und dem faschistischen Staatsverständnis. Mit Blick auf die Begriffe „Einheit“, „Ordnung“, „Disziplin“, „Führerprinzip“ meinte er, in der NS-Ideologie Ähnlichkeiten zu erkennen. Die Nazis wollten auf staatlicher Ebene Ähnliches durchsetzen wie die katholische Kirche auf der religiös-übernatürlichen Ebene.

Dementsprechend handelte der Vatikan in den ersten Monaten und Jahren vor und nach Hitlers Machtergreifung dann auch: So nahm man in Rom etwa Dekrete zurück, in denen die deutschen Bischöfe die Unvereinbarkeit von Katholizismus und Nationalsozialismus betonten. Die katholische Zentrumspartei stimmte dem Ermächtigungsgesetz zu, und der Vatikan erwies Hitlers Regime mit dem am 20. Juli 1933 geschlossenen Reichskonkordat als einer der ersten Staaten außenpolitische Anerkennung. Es wäre zwar verfehlt, Pacelli und der Kirche vorzuwerfen, Hitler stark gemacht zu haben – ernsthafte Bemühungen gegen seinen Aufstieg gab es aber auch nicht.

So wohlgesonnen der Vatikan Deutschland zu Beginn gegenüberstand, so wenig bekleckerte sich Pacelli auch in den Folgejahren mit Ruhm. Gegen die 1935 erlassenen Nürnberger Rassegesetze protestierte er ebensowenig wie gegen die Reichsprogromnacht 1938; gegen die Überfälle des faschistischen Italiens auf Äthiopien und Albanien erhob er ebenfalls nicht das Wort. Eine von seinem Vorgänger Pius XI. 1938 vorbereitete Enzyklika namens Humani generis unitatis (Über die Einheit des Menschengeschlechts), die den Nationalsozialismus scharf kritisierte und die Verfolgung der Juden prophezeite, ließ Pacelli wieder einstampfen. Küng:

Pius war immer für den Frieden, das will ich nicht bestreiten. Man kann ihn auch nicht billig auf die Schiene des Rüstungs- und Finanzprofiteurs schieben, so wie ihn Hochhuth darstellt. Aber er sah den Kampf der Nazis als Abwehr des Kommunismus. Hitler war für ihn im Vergleich zu Stalin das kleinere Übel. Seinen Kampf gegen den Kommunismus führte Pacelli auch nach 1945 fort. Da hat er Katholiken mit kommunistischem Parteibuch weltweit exkommuniziert. Aber vorher hat er es unterlassen, die formalen Katholiken in der NS-Führung – Hitler, Himmler, Goebbels und andere – zu exkommunizieren.

Gerade der heute erhobene Hauptvorwurf, Pius XII. habe sich nicht für die Rettung der Juden eingesetzt, ist mittlerweile Gegenstand erbitterter Widerrede katholischer Historiker, die in den Geheimarchiven des Vatikans nach entlastenden Dokumenten forschen. Ein Hintergrund ist der Wunsch vieler Traditionalisten, Pius erst selig, und dann heilig sprechen zu lassen. Dazu allerdings müssten die ärgsten Vorwürfe entkräftet und zu allem Überfluss noch ein Wunder gefunden werden. Schwer zu beurteilen, was davon schwieriger ist – der u.a. auf kath.net aktive Historiker Michael Hesemann jedenfalls hat sich dafür entschieden, Pius‘ Tat(losigkeit)en während des Holocaust zu beleuchten.

Dabei geht es Hesemann selten um größere Zusammenhänge – er versucht sie freilich zu konstruieren, allerdings stets nur mit Einzelfällen, durch die er aus einem mutlosen einen kühnen, großen Papst zu beschwören versucht.
Die Hauptthese, die sich durch all seine auf kath.net zum Thema erschienenen Artikel zieht, lautet wie folgt: Pius XII. habe sehr wohl gegen Hitler, Holocaust und Krieg Position bezogen, allerdings leise, verdeckt und diplomatisch. Allzu laut geäußerte öffentliche Kritik hätte niemandem geholfen. Deshalb sei Pius ein mutiger Papst gewesen, der den Juden nach seinen Möglichkeiten geholfen habe.

Michael Hesemanns bekanntestes Werk zum Thema ist das 2008 im Sankt Ulrich Verlag erschienene Buch „Der Papst, der Hitler trotzte: Die Wahrheit über Pius XII“. Damit erhielt er nicht nur in der kirchennahen Presse gute Kritiken, auch das eher linke Marburger Internetportal literaturkritik.de lobte Hesemann für dessen neue Erkenntnisse, ohne allerdings auf seine Motive oder Recherchemethoden einzugehen. Auch SpOn berichtete, und unterstrich mit einem aus dem Buch destillierten Kapitel die unselige Mischung aus Realitätsverleugnung und Religiosität: Spätestens ab 1939 sei Pius davon überzeugt gewesen, dass Adolf Hitler vom Teufel besessen sei. Daher habe er den Diktator mit einem Fernexorzismus zu heilen versucht – die beschwörenden Worte „Im Namen Jesu, weiche Satan (…) Du, der du im Roten Meer von Moses besiegt wurdest, der du aus Saul ausgetrieben wurdest dank der von David gesungenen Psalmen, der du verdammt wurdest in der Person des Judas“ führten allerdings nicht zu dem gewünschten Ergebnis.
„Der Papst, der Hitler trotzte“ wurde, mit den bekannten Methoden, auch auf kath.net angepriesen. Statt die jeweiligen Artikel als Werbung für einen mit dem Portal verbundenen Autor kenntlich zu machen, wurde das „aufregende Ergebnis“ bejubelt, demzufolge Pius Hitler als „subtiler Gegenspieler“ getrotzt habe.

Charakteristisch für seine auf kath.net veröffentlichten Artikel sind Länge, Detailverliebtheit und der Verzicht auf vernünftig kenntlich gemachte Quellen. Zwar erwähnt Hesemann dann und wann die Autoren seiner Sekundärliteratur, die jeweiligen Publikationen oder gar Seitenzahlen werden aber meist ausgespart. Oft bezieht er sich auf schwer zugängliche Quellen aus dem vatikanischen Geheimarchiv, für die jede kritische Einordnung fehlt. Die dann aufgestellten Behauptungen stellen das über Jahrzehnte mühsam rekonstruierte Bild Pius‘ XII. oft auf den Kopf – besonders die überaus spektakulären „neuen Erkenntnisse“ sind praktisch nicht nachprüfbar.

Beispielhaft dafür ist ein im Juli 2009 publizierter Artikel namens „Pius XII., Stauffenberg und der Ochsensepp“, in dem Hesemann Pacelli nicht nur zum Mitwisser des gescheiterten Attentats auf Hitler erklärt, sondern ihm auch noch „die selbe Zivilcourage wie [den] Hauptakteure[n] der Verschwörung“ attestiert. In dem Text werden unzählige Menschen aufgezählt, was den geneigten Leser zunächst wohl vor allem verwirren soll. Über viele Ecken hätten die (im Übrigen ebenfalls stramm rechten) Attentäter um Graf Stauffenberg in Kontakt mit dem Papst gestanden. Penibel zählt Hesemann alle beteiligten Personen auf und verweist darauf, dass Widerständler tatsächlich mit Deutschen im Vatikan in Verbindung standen. Daraus wird allerdings eine seltsam detailgenaue Geschichte gebastelt, für die Hesemann jede Quelle schuldig bleibt: Angeblich sei der Papst nicht nur in die Pläne eines Attentats eingeweiht gewesen, sondern quasi zum Anführer der Verschwörer geworden, indem er seine Zustimmung gegeben haben soll:

Als Pius XII. durch Pater Leiber über die Pläne unterrichtet wurde, erbat er sich eine Nacht Bedenkzeit, dann sagte er zu. Es war die riskanteste Entscheidung seines Pontifikats. Nicht nur der Vatikan-Historiker Robert Graham fragte ratlos: „Wie konnte der Papst bei einer solch gefährlichen Aktion mitmachen?“ Selbst für Pater Leiber war es unbegreiflich; seiner Meinung nach sei Pius XII. dabei „viel zu weit gegangen“.

Michael Hesemann beklagt zwar die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust, den bis heute andauernden Schmerz der Juden hingegen versteht er nicht. Als Papst Benedikt XVI. 2010 die römische Synagoge besuchte, um sich eine „große Geste der Versöhnung“ (kath.net) abzuringen, gab es Kritik vom Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Roms: Er hob kath.net zufolge hervor, „das Schweigen von Pius XII. zur Schoah“ schmerze „noch heute als versäumte Tat“. Kategorisch lehnt Hesemann diese Einschätzung ab, schließlich hätte „ein Wort der Solidarität“ den sicheren Tod für die römischen Juden bedeutet. In dem tatsächlich mit „Schweigen ist Gold“ betitelten Text scheint Hesemann erstaunlicherweise zu postulieren, die Macht des Papstes sei extrem begrenzt gewesen – ein beherztes Einschreiten Pacellis hätte Nazis und Faschisten nur noch mehr angespornt und alle kleinen Rettungsaktionen verunmöglicht. Das ist auch deshalb kurios, weil Hesemann offenbar davon ausgeht, Pius XII. habe keinerlei moralische Autorität besessen. Was alles möglich gewesen wäre, hätte er sich unmissverständlich und täglich für den Widerstand aller Katholiken gegen das deutsche und italienische Regime ausgesprochen, will Hesemann nicht beleuchten. Vermutlich, weil dieser Gedanke das positive Bild des tatkräftigen Papstes zerstören könnte.

In einem auf Kathtube veröffentlichten Interview spricht Hesemann von über 800.000 Juden, für deren Rettung Pius verantwortlich gewesen sein soll. Diese Zahlen bemüht er in den auf kath.net veröffentlichten Beiträgen zwar nicht, an der päpstlichen Tatkraft aber wird kein Zweifel gelassen: Da wird Pius zum „Schutzengel“ umgeschrieben, weil er sich um Visa für 200.000 „nicht-arische Katholiken“ bemüht habe. Dass Pius damit nicht, wie in der Forschung angenommen, jüdische Konvertiten meint, schließt er aus dem Halbsatz, in der neuen Unterkunft müssten die „Flüchtlinge die Möglichkeit haben, frei ihre Religion, ihre Sitten und Gebräuche auszuüben“. Eine gewagte These.
In einem anderen Artikel aus dem Februar 2012 widerlegt Hesemann quasi nebenbei die gängige Annahme, Pius habe das Wort „Jude“ nie ausgesprochen. Er beschreibt ein Treffen des Papstes mit einem deutschen Soldaten jüdischen Glaubens, in dem Pius diesem Mut gemacht und ein „Du musst immer stolz darauf sein, dass Du ein Jude bist“ auf den Weg gegeben habe. Auf dessen Bitte habe Pius durch diplomatische Kontakte 500 jüdische Flüchtlinge aus einem griechischen Internierungslager gerettet. Die Freiheit kam allerdings erst mit den vorrückenden Alliierten – das rettende Schiff brachte die Juden nur in ein, wie es bei Hesemann heißt, „komfortableres Lager in Süditalien“.

Die Überlieferungsgeschichte ist auch hier haarsträubend: Hesemann bezieht sich auf den katholischen Historiker William Doino jr., der in der Zeitung Palestine Post über den jüdischen Soldaten Heinz Wisla auf der Papstaudienz las und zu recherchieren begann. Über verschlungene Wege sei er auf den Namen dieses Soldaten, der mittlerweile in den USA lebte und Howard Wisla hieß, gestoßen. Dieser habe ein Buch namens „Long Journey Home“ verfasst, das in „Kleinstauflage“ (Hesemann) erschienen und nur noch in zwei Archiven aufzutreiben gewesen sei. In eben diesem Buch erzählt Wisla seine Lebensgeschichte, bei den entscheidenden Stellen der Rettung ist er sich aber unsicher, wie auch Hesemann konstatieren muss:

„Sie müssen ihren Nuntius in Madrid gebeten haben, sich für mich einzusetzen“, vermutet er in seinem Buch.

Auf einen kritischen Artikel der Frankfurter Rundschau, in der die angeblich von Pius‘ initiierte Rettung jüdischer Römer vor einer SS-Razzia in Zweifel gezogen wurde, reagiert Hesemann auf kath.net allergisch. Die Zeitung „leugne“ eine „historische Wahrheit“ und sei überhaupt „nicht weniger als eine bewusste Verfälschung der historischen Umstände mit dem Ziel, den ebenso mutigen wie umsichtigen Weltkriegs-Papst Pius XII. zu diskreditieren.“

Der Streit über Pacellis Rolle während des 2. Weltkrieges wird von erzkonservativer Seite als ein Stellvertreterkrieg angesehen und auch so geführt: Hier die Katholische Kirche, dort die gottlosen Medien und Historiker. So wird ein nie in der Moderne angekommener Papst zum Opfer böser Presse umgedeutet, entlastende Dokumente zu Beweismitteln gegen die voreingenomme weltliche Geschichtswissenschaft stilisiert.
Nicht zuletzt deswegen wäre es auch ein bedeutender Coup für die traditionalistischen Katholiken, ausgerechnet dem Reaktionär Pius XII. zu der besonderen Ehrung einer Heiligsprechung verhelfen zu können – in einer Zeit, in der die fundamtentalistischen Werte und Träume nicht nur Außenstehenden, sondern auch der Basis kaum mehr zu vermitteln sind.

Unabhängig davon, dass Michael Hesemann sicherlich auch einige korrekte, bis dato unbekannte Fakten über Pius recherchiert und publiziert haben mag, die Absichten seiner Arbeit sind offenkundig. Papst Pius XII. soll auf Gedeih und Verderb reingewaschen werden von all den Vorwürfen, die auf ihm lasten. Die von Hesemann dokumentierten, zu heroischen Taten aufgeblasenen Werke Pacellis belegen zwar den erfüllten Minimalanspruch an einen Papst: Er war kein Unmensch, dem das Leid der Juden völlig egal war, der von persönlichen Begegnungen ungerührt blieb, oder der gar den Holocaust guthieß. Kategorisch schließt Hesemann aber auch aus, dass stärkere Bemühungen genützt hätten – nicht den Juden, nicht dem Vatikan, nicht den Katholiken. Diese Annahme lässt sich kaum belegen und ist vermutlich ein Resultat des Wunsches, zur Selig- und Heiligsprechung Pius‘ Entscheidendes beitragen zu können. Völlig kritiklos widmet sich Hesemann dessen Wirken und lässt den Eindruck aufkommen, Generationen von Historikern hätten umsonst geforscht.

Ob ein heiliger Papst mehr hätte versuchen müssen, um den 2. Weltkrieg und den Holocaust zu verhindern? Hans Küng jedenfalls ist davon überzeugt:

Eine Heiligsprechung von Pius XII. wäre eine vatikanische Farce – und eine Desavouierung der Schuldbekenntnisse von Johannes Paul II.

fyi

Falls sich jemand wundern sollte, wieso sich hier auf einmal so viele tendenziell rechte Kommentare finden lassen: PI hat den Fall Marcus B. kommentiert und dabei auf diesen Blog verlinkt.

Und, weil ich eben doch ein wenig Wert auf die Wahrheit lege: Dieser Satz ist nicht ganz korrekt:

Die Denunziation bezog der ORF vermutlich vom Marburger Antifanten Philip Saß, der im “Kampf gegen Rechts” herumzappelt und dieses Blog hier betreibt!

Blenden wir aus, dass „Antifant“ ein in der gesamten rechten bis rechtsradikalen Szene üblicher, wenig höflicher Ausdruck für linke Menschen ist: Ich war nie bei der Antifa, ich bin nicht bei der Antifa, und ich werde mutmaßlich auch nie bei der Antifa sein.
Die einzige Organisation, die mich in ihren Reihen weiß, ist die Partei Die PARTEI. Sie ist sehr gut.

Erfahrungsbericht aus dem kath.net-Forum

Zu kath.net gehört nicht nur die „Wissenssammlung“ Kathpedia und das Videoportal „Kathtube“, sondern auch ein Forum, auf das ich bisher nur am Rand eingegangen bin.
Nun habe ich erfreulicherweise einen Gastkommentator gewinnen können – Klaus B., der es im kath.net-Forum unter dem Namen „Klausi“ insgesamt auf 1.727 Beiträge brachte. Im Folgenden gibt er einen Überblick über seine Erfahrungen:

Schon die Bezeichnung „Diskussionsforum“ ist ein Widerspruch in sich selbst. Die oft erkennbare Unduldsamkeit bei abweichenden Meinungen von ersichtlichen Vorgaben bei vielen Threads ließ mir alsbald Zweifel an ehrlichem Diskussionswillen aufkommen. Oft wäre es wirklich fairer, es würden bei manchen Themen bzw. Meinungsvorgaben stehen, dass nur zustimmende Diskussionsbeiträge willkommen sind. Von der Forumslinie abweichende Meinungsäußerungen waren eigentlich nie wirklich erwünscht. „Scheindiskussionen“ wäre die zutreffendere Bezeichnung.

Die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass Meinungen, die nicht mit dem Forumskanon übereinstimmen, weder erwünscht waren noch akzeptiert wurden. Löschungen von Beiträgen waren immer wieder an der Tagesordnung. Daher war es häufig sinnlos, diskutieren zu wollen. Unerwünschte Postings wurde zahlreich gelöscht und dem Poster gleich der Mund zugehalten, sprich der Poster kommentarlos gesperrt, sodass er sich nicht einmal mehr rechtfertigen konnte. Schlimm war, wenn auch der Nick gleich entfernt wurde, selbst bei langjährigen Mitgliedern, was ich als besonders bösartig empfunden habe.

Immer wieder haben sich Teilnehmer auch selbst sehr höflich mit Erklärungen verabschiedet, weil ihre Äußerungen, deutlich erkennbar, nicht willkommen waren. Man kann es auch ein Hinausekeln nennen. Was aber unerträglich war: Solche rückschauenden Beiträge wurden nach kurzer Zeit gelöscht, sodass man sich den Abgang des Users nicht erklären konnte.

Ein Kapitel für sich ist Herr Noé alias „Gandalf“ im Forum. Alleine mit seinem Ton, der Art und Weise wie er im Forum vorgeht.

Ich bin sicher kein Vorzeige-Katholik, das weiß ich. Zumindest habe ich mich im Forum aber stets um Höflichkeit bemüht. Es ist oft unglaublich, mit welcher Arroganz und welchem Hochmut Noé vorgegangen ist. Es gab kaum ein Thema, wo er nicht alsbald mit hoheitlicher und arroganter Art manches zunichte machte, wenn ihm etwas nicht passt. Seine Aggressivität und sein Jähzorn waren und sind allseits bekannt. Seinen Hörigen war das jedoch egal. Es ist traurig, dass ein Mensch wie Herr Noé als ausgewiesener Katholik gilt. Er ist wahrlich kein Aushängeschild fürs Katholische. Jedenfalls bin ich sicher, dass durch dieses Forum und Herrn Noé nie jemand bekehrt wurde. Höchstens vom katholischen Glauben abgehalten wurde.

Herr Noé verträgt alles, nur keine Kritik. Er gehört zu jenen Zeitgenossen, die nicht die geringste Kritik vertragen. Und wenn es jemand wagte, kritisch ihm gegenüber zu sein, da wurde er besonders wild.

Immer wieder hat Herr Noé auch als Diskussionsteilnehmer zu einem Thema selbst Postings verfasst und dann kritische Antworten darauf in seiner Rolle als Administrator abgekanzelt und einfach gelöscht. Eine klassische Unverträglichkeit für ein Diskussionsforum.

Reihenweise hat Herr Noé Postings unterdrückt und deren Autoren gleich mit entfernt, und das in einer unguten Art und Weise. Darum bin ich auch fassungslos, wenn gerade Herr Noé dieser Tage von Nachrichten-Unterdrückung schreibt und selbst der größte Unterdrücker in seinem Forum war.
Besonders markant war, als er privaten Email-Schreibern mit Ausforschung und Polizei offen im Forum einschüchtern wollte. Oder missliebigen Theologen und Pastoralassistenten ein Köpferollen androhte:
„Die werden sich nämlich wundern, wie genau man bei dementsprechenden Daten (IPs etc.) den PC orten kann und wie schnell mal eine Polizei dann an der Tür läuten kann und Fragen stellt“

Und:
„Da müssten aber einig „Köpfe rollen“ und nicht nur von Pastoralassistenten sondern möglicherweise auch von ein paar Theologieprofessoren“

Jedenfalls: In seinem Forum hat Herr Noé das Köpferollen vollständig verwirklicht. Heute, nachdem das Forum von allen kritischen Postern gesäubert wurde und nur mehr ein geschlossener Benützerkreis geeichter Mitglieder zugegen ist, sind nur mehr Einheitsmeinungen gegeben – und es nennt sich Diskussion.

Bei manchen hat er geradezu cholerisch reagiert. So auch einmal bei mir, wo er frei nach seinem Mentor, Bischof Kurt Krenn, mir im Forum postete, ich solls Maul halten. Was er dann alsbald selbst entfernte.
Lange Zeit habe ich gedacht ein Katholik würde sich dafür entschuldigen – weit gefehlt, ein Katholik „Gandalf“ entschuldigt sich nicht.

Ich habe einmal ein Diskussionsende erfahren, als Gandalf einen von mir eröffneten Thread, der ihm offensichtlich gegen den Stich ging, einfach geschlossen hat, um ihm nie wieder zu aktivieren: „Alles oder Nichts“ – Mehr oder weniger katholisch?
Das Forum bzw. die Threads und Beiträge sind derart gewaltig umfangreich, dass eine konkrete Suche nach Details sehr schwierig bis unmöglich ist. Etliches an seinen Verbalinjurien hat Gandalf alsbald selbst wieder gelöscht.

Auffallend war und ist, dass vorzüglich Platz für Poster ist, die eine gewisse Affinität zu rechtem Gedankengut aufweisen. Ja sogar ein Neonazi hat sich monatelang im Forum herumgetrieben und wurde von Moderatoren besonders gehätschelt.
Auffallend ist, dass rechtsgerichtete Poster bzw. solche die eine antisemitische Tendenz offenbart haben, nie gesperrt werden. Während User, die sich nachdrücklich gegen den Antisemitismus stellten, nach und nach aus dem Forum entfernt oder offensichtlich zum Schweigen gebracht wurden. Darauf wurde ich in einem Emailaustausch von einem der „Entfernten“ aufmerksam gemacht, dass das kein Zufall sein kann. Habs überprüft … es ist tatsächlich auffallend.

Da ich mit einigen Ex-Mitgliedern lange Zeit noch im Email-Kontakt stand und auch noch teilweise bin, weiß ich da über einiges Bescheid.

Ein katholisches Religionsforum sollte, so dachte ich lange Zeit, etwas besonderes sein. Kein Forum im üblichen Sinn, wo ein schnoddriger und aggressiver Ton oft das Normale ist, wenn man andere Meinungen nicht ertragen kann. Gerade von solchen Foren sollte sich ein katholisches Forum abheben. Das Katholische sollte nicht nur im Thematischen bzw. bei kirchlichen Themen zum Ausdruck kommen, sondern vor allen in der Diskussionskultur – dachte ich.
In einem katholischen Forum sollte Platz sein auch für Menschen, die vielleicht einfach noch nicht so weit im Glauben oder noch auf der Suche sind. Auch wenn sie nie soweit kommen in ihrer Suche, wie jene die sich im Forum längst am Ziel wähnen.
Doch das blieb ein unerfüllter Traum, leider! Diese Erfahrungen hätte ich gerne gemacht.