Archiv der Kategorie 'Freimaurerei'

Otterbeck übt noch

Andreas Englisch muss dem kath.net-Team bei einem Vatikanbesuch die letzte Oblate weggeschnappt haben, anders ist der jüngste Ausfall von Franz Norbert Otterbeck kaum zu erklären:

Englisch übt noch
Englisch ist der meistüberschätzte Nichtkenner des Vatikans […] der dürftige Katholik aus Werl […] der kirchlich nur halb-gebildete Schnüffler mit der guten Nase […] der flotte Schreiber […] der sicherlich keinen Zugang zum inneren Zirkel hat, sondern sich die „Fakten“ in Bars und an Hoteltresen zusammenlauschen muss […] der Hektiker […] der Edeldilettant […] die eigentlich religiöse Dimension kann der Wahlrömer vor lauter „Lutherzorn“ kaum empfinden […] der rasende Reporter […] Andreas Englisch – vielleicht doch ein Logenbruder auf Urlaub im Heiligen Bezirk? Ich sage nur: Bertelsmann!

Bemerkenswert ist, dass sich die angedeutete Verschwörungstheorie um Bertelsmann und Freimaurerei fast ausschließlich auf so schrecklichen Seiten wie „DerHonigmannsagt“, „Luebeck-kunterbunt“ oder „die-rote-pille“ findet. Andererseits: Wahrscheinlich war Otterbeck, wie Englisch, gerade in Eile und musste sein Pamphlet fristgerecht abschicken.

Expertenmeinung zur Freimaurerei

Unter einem aktuellen kath.net-Artikel über Freimaurer ergehen sich die LeserInnen einmal mehr in Verschwörungstheorien, „IMEK“ sei hervorgehoben:

Warum die Aufregung? – Pyramide der Macht
„Pakt mit dem Teufel“
und “ Geld regiert die Welt“
Seit hundert Jahren prangt in den USA auf der Ein-Dollar Note unverhohlene Freimaurer- Symbolik, ohne dass daran je eine Veränderung vorgenommen wurde.

Das Siegel der US-Staatskasse enthält das Freimaurersymbol, in Form des Winkelmaßes im grünen Kreis.

Seit nahezu einem Jahrhundert gab es keinen US Präsidenten mehr, der nicht Hochgradfreimaurer war.
Politiker wie Bill Clinton und George W. Bush Jr sind auf Fotos zu sehen, wie sie das g e h ö r n t e Handsymbol mit ihren Fingern zeigten.

Wie absurd die Argumente der katholischen Freimaurerablehnung sind und dass sie – auch auf von kath.net geführten Seiten – dabei größtenteils aus entsprechenden Propagandawerken antisemitischer und/oder nationalsozialistischer Hetzer stammen, habe ich in diversen Beiträgen notiert:
-> kath.net und die Freimaurer

Noch viel weniger wissen mit Kathpedia

Eine kleine Quellenkritik zum Kathpedia-Artikel über Freimaurer, anknüpfend an einen längeren Text aus dem Sommer 2012.

Karl Heise (1872-1939):
In der Kathpedia-Literaturliste wird Karl Heises Werk ‚Die Entente-Freimaurerei und der Weltkrieg‘ genannt. Das 1919 erschienene Buch stellt den Versuch einer Umdeutung des 1. Weltkriegs dar. Heise warf den Freimaurern vor, für den 1. Weltkrieg verantwortlich gewesen zu sein und dient im Kathpedia-Artikel ironischerweise als Kronzeuge für die den Freimaurern zugeschriebene Liebe zur Lüge. Er fantasierte von einer jüdischen Verbindung zu Großlogen, redete von der „geheimnisvolle[n] russische[n] Diplomatie, die den ganzen Westen Europas ständig in Aufregung hält, [und] von Juden organisiert“ sei und stellte fest, dass sich „unter diesem Gesichtspunkt auch manche russische Pogrome begreifen“ ließen.
‚Die Entente-Freimaurerei und der Weltkrieg‘ wurde in den 1980er-Jahren neu aufgelegt und vom „Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur“, der dem Umfeld des vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Bund für deutsche Gotterkenntnis“ zuzuordnen ist, vertrieben. In Rudolf Steiner fand Heise einen Freund und Förderer, der auch das Vorwort zum besagten Buch beisteuerte. Später verschrieb sich Heise der Rassenlehre, verfasste zusammen mit dem führenden NSDAP-Politiker Alfred Rosenberg Zeitungsbeiträge („Der rote Faden in der Freimaurerpolitik der Gegenwart“) und erhielt begeisterte Rezensionen im ‚Völkischen Beobachter‘.

Robert Prantner (1931-2010):
‚Freimaurerei und Kirche sind unvereinbar‘ wurde von Hans Baum und Robert Prantner verfasst. Während Informationen über dieses Buch praktisch nicht verfügbar sind, sprechen Prantners an anderer Stelle publizierten Ausfälle eine deutliche Sprache, die eine Einordnung ermöglichen. In der österreichischen Zeitschrift ‚Zur Zeit‘, für die auch Andreas Laun einen Gastkommentar schrieb, verbreitete Prantner im Jahr 2000 („55 Jahre nach Ende des blutigen Zweiten Weltkrieges, in dem in der Mehrzahl mit Gott verbundene gläubige Menschen den gottlosen Bolschewismus abzuwehren versuchten“) antisemitische Klischees und anderen gefährlichen Unfug: Er beklagte sich dort über fehlende Demut „jüdischer Persönlichkeiten“ für „sogar blutige Verbrechen jüdischer Vertreter (nicht „des Judentums“ an sich) an katholischen Christen“: „Es wäre eine Verfälschung der Geschichte, etwa bestimmte Ritualmorde zu mittelalterlicher Zeit dem phantasiebestimmten „Haß des Nationalsozialismus“ zuzuschreiben.“
2002 gab er in ‚Zur Zeit‘ eine Einschätzung zu den Anschlägen vom 11. September ab: Er hielt die Selbstmordattentate islamistischer Terroristen für „einen logistisch und generalstabsmäßig vorbereiteten amerikanischen „Selbstunfall“". Wenige Wochen später widerrief er diese Verschwörungstheorie und erklärte den israelischen Geheimdienst Mossad für verantwortlich – der habe die Taten begangen, „um die amerikanische öffentliche Meinung gegen die Araber und den Islam an sich aufzuwiegeln.“

Gary Allen (1936-1986):
Von Allen wird ‚Die Insider, Baumeister der Neuen Weltordnung‘ empfohlen, im Original heißt das Buch ‚None dare call it a conspiracy‘, der Untertitel lautet ‚The plan of the international bankers to create a world socialist super-state‘. Das strikt antikommunistische Werk verbreitet u. a. krude Verschwörungstheorien über jüdische Familien, die Adolph [sic!] Hitler finanziert hätten, folglich nicht in Konzentrationslagern gelandet seien und den Krieg aus „luxuriösen Hotels in Paris“ verfolgt hätten. Allen, Mitglied der amerikanischen Rechtsaußen von der John Birch Society, konstruiert in dem Buch eine „Gruppe amerikanischer Finanziers“ namens „Insider“, die nicht nur den Kommunismus in Russland etabliert, sondern auch in Versailles „die Weichen für den 2. Weltkrieg gestellt“ und Hitler nach Belieben jeweils gefördert oder bekämpft hätten. Zu diesen Insidern zählt Allen neben allerlei mittlerweile selbst unter eingefleischten Verschwörern aus der Mode gekommenen Gruppierungen wie dem Book of the Month Club auch Politiker wie John F. Kennedy, Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon und Henry Kissinger sowie die Bilderberger. Im Schlusswort appelliert Allen, „Wake up America!“. Wenngleich einige nach der Lektüre des Buchs „in der gleichen Woche aufwachen und aufgeben“ würden, sei die Situation nicht hoffnungslos, denn die „Insider“ könnten bekämpft werden. „Ihr seid die Achillesferse der Insider“, ruft Allen aus und schließt: „Niemand kann sich gegen den Sozialismus wehren, solange Republikaner und Demokraten Sozialismus verbreiten. Und genau das wollen die Insider“.

Rudolf Graber (1903-1992):
Graber war von 1962 bis 1982 Bischof von Regensburg und hinterließ zahlreiche Veröffentlichungen, so auch zum Thema Freimaurerei; im Kathpedia-Artikel wird auf sein Buch ‚Athanasius und die Kirche unserer Zeit‘ verwiesen. Der Verlag preist das Werk folgendermaßen an: „Schon Papst Paul VI. sprach davon, daß der „Satan durch einen Spalt in den Tempel Gottes eingedrungen“ sei. Diesem satanischen Plan, Geheimbünden und Maulwürfen spürt dieses Buch nach und berührt damit die Frage nach den Ursachen.“
Wenngleich in seinem Kathpedia-Lebenslauf kein Wörtchen über sein Leben zwischen 1933-45 verloren wird, ist Graber ein Musterbeispiel für tatsächlich existente Verbindungen zwischen Katholiken und Nationalsozialisten. 1933 hielt er eine Rede, die als „Deutsche Sendung“ bekannt wurde. Darin verklärte er Hitler als „Retter, Vater und irdische[n] Heiland“, rief zu einem „Kampf gegen das Judentum“ auf, der die „instinktive Abneigung des ganzen deutschen Volkes“ zum Ausdruck bringen solle. Das dritte Reich sei die „Rettung des Abendlandes vor dem Chaos des Bolschewismus, asiatischer Barbarei“, und so solle Deutschland die Welt beherrschen, nicht „das verworfene Israel“. Auf Kathpedia heißt es ein wenig blumiger: „Mit einem feinen Gespür für den Pulsschlag der Zeit gelang es ihm [Graber], fruchtbare Beziehungen zu Persönlichkeiten und Bewegungen aufzubauen, die ebenso wie er, aus christlicher Schau die Zeitprobleme zu bewältigen suchten.“

Maurice Pinay alias Joaquín Sáenz y Arriaga (1899-1976):
Kathpedia nennt auch das unter Pseudonym veröffentlichte Buch ‚Verschwörung gegen die Kirche‘, für das Joaquín Sáenz y Arriaga verantwortlich zeichnete. Arriaga war ein katholischer Geistlicher, der 1972 exkommuniziert wurde, da er das zweite vatikanische Konzil ablehnte und sich dem Sedisvakantismus zuwandte. ‚Verschwörung gegen die Kirche‘ wurde im Verlag Anton Schmidt veröffentlicht, der auch Werke von Johannes Rothkranz führt, etwa ein Buch mit dem vielversprechenden Titel ‚Die Protokolle der Weisen von Zion – erfüllt‘. Rothkranz gehörte bis 2006 zur Piusbruderschaft, bis er selbst dort aneckte und ausgeschlossen wurde.
Das Buch ‚Verschwörung gegen die Kirche‘ wird vom Verlag mit Verweis auf „die jüdisch-freimaurerische Gefahr“ angepriesen, der Kampf gegen Freimaurer sei auch einer „gegen die Synagoge Satans“. ‚Verschwörung gegen die Kirche‘ sei von „eine[r] kleine[n] Gruppe entschieden glaubenstreuer Bischöfe und Priester im Herbst 1962″ verfasst worden, um „die Konzilsväter“ über „die inzwischen extrem bedrohlich gewordene «jüdisch-freimaurerische Gefahr» umfassend in Kenntnis zu setzten und eindringlich vor ihr zu warnen.“ Das Werk sei daraufhin an alle Konzilsväter ausgeteilt worden, aber „unter den bereits machtvoll vom jüdisch-freimaurerischen Zeitgeist erfaßten, bequem und lau gewordenen Priestern und Gläubigen“ auf keine große Resonanz gestoßen. „Der endzeitliche Große Abfall vom Glauben mit seiner gleichzeitigen Hinwendung zum kommenden jüdischen Pseudomessias, dem Antichristen“, sei nicht mehr aufzuhalten gewesen, weshalb das Buch auch von der Bildfläche und aus den Antiquariaten verschwunden sei. Während die Verlagsinfo die „Konzilskirche“ noch als „jüdisch-freimaurerisch inspirierte und gelenkte Gründungsversammlung einer neuen häretischen Großsekte apokalyptischer Prägung“ beschimpft, wird die Neuauflegung von ‚Verschwörung gegen die Kirche‘ als nichts geringeres als eine „Pioniertat“ gefeiert.

Manfred Adler (1928-2005):
Die Werke des auf Kathpedia hochverehrten Adler werden im Freimaurer-Artikel ausführlich genannt, u. a. wird auf seine Trilogie ‚Die Söhne der Finsternis‘ eingegangen, die in den 1970er-Jahren im Miriam Verlag erschienen und dort teilweise noch immer zu beziehen ist. Adler war Geistlicher und Lehrer, der nach Bekanntwerden seiner literarischen Betätigung vom Schuldienst suspendiert wurde. Seine Werke zur Freimaurerei sind von Verschwörungstheorien und Antisemitismus durchzogen, so hielt er etwa die ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ für authentisch.
Den Auftakt der Trilogie machte ‚Die geplante Weltregierung‘, die der Verlagsinformation zufolge wahlweise aus der „Verschwörung der Insider-Imperialisten“ (vgl. Gary Allen), der „Bilderberg-Gruppe“ oder den „Weltherrscher[n] der Finsternis“ bestehe. Im zweiten Teil namens ‚Weltmacht Zionismus‘ wurde es dann offen judenfeindlich: Adler ließ sich über die „sprichwörtliche Geschäftstüchtigkeit und politische Skrupellosigkeit“ der Juden aus, prangerte die „freimaurerische Propaganda“ an, und sprach von „Vertretern der internationalen Hochfinanz“, die den „moralischen Bankrott“ sowie „den Untergang dieser Gesellschaft“ zum Ziel hätten. Außerdem wird über den Holocaust sinniert und darüber, wer daran die größere Schuld getragen habe: „Nazis oder Zionisten“?
Teil 3, ‚Theologische Finsternis‘ wird in einschlägigen Shops dahingehend beworben, dass Adler „gleich in mehrere Wespennester gestochen“ habe, was ihm „die Betroffenen“ auf „ihre Weise gedankt“ hätten: Ein angeblicher „Europadirektor der jüdischen Weltloge“ habe Adler als „„Lügenpriester“ und „Paranoiden“ bezeichnet“, während er von den wahren Kennern indes, jenen „Freunden der Wahrheit“, „viel Anerkennung und Dank“ erfahren habe. Das 1992 veröffentlichte Werk ‚Die Freimaurer und der Vatikan‘ wird vom Verlag schließlich und mutmaßlich nicht zu Unrecht als „in mehr als einer Hinsicht bestürzend“ angepriesen.
Bemerkenswert ist ein Thread im kathnews-Forum, das ebenfalls zu kath.net gehört. Dort wurde Manfred Adlers Werk ‚Kirche und Loge‘ zur weiteren Lektüre empfohlen. Tatsächlich griff Administrator Roland Noé alias „Gandalf“ auf derselben Seite tadelnd ein und löschte – allerdings nur die vermeintliche „Freimaurer-Propaganda“ eines anderen Users.

Der Kathpedia-Artikel wurde seit Erscheinen des oben verlinkten Beitrags im Juni 2012 nicht mehr nennenswert verändert, sämtliche Literaturempfehlungen wurden beibehalten, was Fragen aufwirft. Zum Beispiel diese: Wieso hat die kath.net-Redaktion augenscheinlich kein Problem damit, dass auf einem ihrer Portale für antisemitische und revisionistische Bücher geworben wird?

Expertenverschwörungstheorie zur Rückseite des Personalausweises

kath.net-LeserIn „140968″ führt das Logo des Apple-Konzerns auf Drogentrips zurück und unterzieht auch die Rückseite des eigenen Personalausweises einer kritischen Betrachtung:

Symbole
werden durchaus häufig vom Teufel benutzt, um seinen Einfluß auf die Welt als übermächtig, ja allmächtig darzustellen. Wir wissen, dass er das nicht ist. Keine Ahnung, ob SJ (Steve Jobs, nicht die Jesuiten) den Einfall zum Logo unter Drogen hatte, er hat auf jeden Fall erwähnt, dass er einige seiner besten Ideen unter LSD-Einfluss hatte. Dies ist natürlich ein Einfallstor des Bösen.

Ein anderes Beispiel hat übrigens jeder von uns in seiner Tasche – was hat sich der Designer des Deutschen Personalausweis wohl gedacht, als er die Rückseite gestaltet hat? (Auf den Kopf stellen.)

„140968″ spielt damit auf die im Internet kursierenden Verschwörungstheorien an, denen zufolge Baphomet/Satan auf der Rückseite der deutschen Personalausweise abgebildet sein soll. Die Verschwörungstheorie hat sogar ihren Weg zu abgeordnetenwatch.de gefunden und unterstützt die katholische Angst vor Freimaurern: Seit dem Taxil-Schwindel ist der Glaube weitverbreitet, dass die Mitglieder der Logen Baphomet anbeten.

Expertenlink zur Freimaurerei

kath.net-Leserin „Christa“ empfiehlt anlässlich eines Artikels über einen Freimaurer-Gottesdienst:

Interessant,
dass die ausgewählten Zuschauer nur eine Viertelstunde bleiben durften. Wenn man das Internet studiert stellt man fest, wie plötzlich das Freimaurertum verhamlost wird, nicht zuletzt durch Personen die sich outen. In diesem Zusammenhang habe ich einen interessanten Vortrag von dem ehemaligen Prior aus Beuron Pater Odo gefunden, der 1957 einen Vortrag über die Freimaurer hielt. Hier der Link:http://die-rote-pille . blogspot.de /2012/07/satans-knechte-die-freimaurer.html [Leerzeichen sind von mir eingefügt, um den Blog nicht direkt zu verlinken]
In der Internetseite „katholisch.de“ konnte ich über Freimaurer nichts finden.

Wie dieser Kommentar durch die Zensur der kath.net-Redaktion kommen konnte, bleibt ein Rätsel; beweist er doch, dass Roland Noés kürzlich geäußertes Versprechen, man werde die Lesermeinungen verstärkt im Auge behalten, nicht der Wahrheit entsprach.

Der von „Christa“ verlinkte Blog bietet jedenfalls eine Zusammenstellung des gröbsten und gefährlichsten Unfugs, der im Internet verfügbar ist: In der Sidebar wird der Tod des „libyschen Helden“ Gaddafi beweint, vor einer „Impflüge“ gewarnt und ein Video namens „9/11-Terror Lüge!“ verlinkt.

Als sei das nicht genug, verraten die Verweise auf weiterführende Artikel die antisemitische und revisionistische Ausrichtung der Seite. Die angepriesenen Beiträge hören auf wenig vielversprechende Namen wie z. B. „Wer kontrolliert das Verbrechen?: Die jüdische Mafia“, „Albert Einstein – Ein Plagiat-Betrüger & Zionist“ und natürlich „Starben wirklich 6 Millionen Juden?“ oder „Die Mär vom Holocaust und die verbotene Wahrheit“.

Da fällt kaum noch ins Gewicht, dass im von „Christa“ gelobten Artikel selbst u. a. behauptet wird, dass die Freimaurer hinter dem 1. Weltkrieg stecken sollen und der 2. maßgeblich von einer „jüdischen Hochfinanz“ angeheizt worden sei.

(Zur Nähe von katholischer Freimaurerei-Kritik und Antisemitismus vgl. auch hier und hier)