Andreas Strg+C Laun

Man konnte Andreas Laun bislang, bei allen sachlichen Differenzen, selten mangelnde Kreativität vorwerfen. Die immergleichen Hasstiraden gegen Homosexuelle oder Migranten mit falscher Religion waren in formvollendete Märchen verpackt, seine Beiträge gegen Abtreibung bestanden bisweilen aus leicht veränderten Nazi-Pamphleten.

Doch jetzt bröckelt die Fassade des konservativen Saubermanns: Plagiiert der Salzburger Weihbischof, um sein strammes Pensum erfüllen und die kath.net-Leser Woche für Woche mit gleischsam tiefsinnigen wie scheinheiligen Klartexten nerven versorgen zu können? Ist der Mann, dem auf Fotos schon mal ein Heiligenschein aus dem Kopf wächst, ein Hochstapler? Ein ungeheuerlicher Verdacht.

Launs aktuellster Erguss über „Homosexuelle, eine Gehirnwäsche und die Frage nach der Diskriminierung“, vor einigen Tagen übrigens bereits auf Andreas Unterbergers berühmt-berüchtigtem Blog erschienen, wirkt wie eine Zusammenstellung seiner schönsten Tiraden gegen Schwule und Lesben: „Die Medien“ wollen „uns gute Katholiken“ umerziehen, „die Presse“ bombadiert „uns“ mit dem Thema Homosexualität. Die eigene Fixierung (und Faszination) wird dabei natürlich nicht reflektiert. Stattdessen poltert Laun in altbewährter Manier: Pädophilie und Homosexualität seien eng miteinander verbunden, beschwört Laun da beispielsweise unter Berufung auf freilich ungenannt bleibende „viele Psychologen und Psychiater“. Er erinnert daran, dass Homosexuelle eigentlich gar nicht an einer Heirat interessiert seien. Als Beleg dient ihm dabei ein anonymer Franzose, der offenbar für alle sprechen kann.

Tatsächlich wirkt dieser Klartext nicht nur wie ein Launsches Best of, es ist auch eines. Andreas Laun schreibt von sich selbst ab.

Am 2. April 2013 schrieb Laun auf kath.net:

Homosexuelle Menschen sind eine Minderheit, aber natürlich haben sie im öffentlichen Leben alle Rechte, die ihnen wie jedem anderen Menschen zustehen. Soweit so gut!

Heute schreibt er:

Menschen mit homosexuellen Neigungen sind eine Minderheit. In einem Rechtsstaat haben sie natürlich alle Rechte, die auch jedem anderen Menschen zustehen. Soweit so gut.

Am 2. April 2013 schrieb Laun:

Aber jetzt werden wir Zeugen und Opfer einer Dauer-Gehirnwäsche, an deren Ende stehen soll: Wir müssen „überzeugt“ sein, dass Menschen mit homosexuellen Neigungen diskriminiert werden, und wir Andere sind schuld daran! Ja, sollten wir Heterosexuellen denken, die Neigung sei nicht der Natur entsprechend, sind wir eigentlich geisteskrank und, mehr noch, moralisch schlechte Menschen. Wir sollten uns entweder unterwerfen, oder eine Therapie über uns ergehen lassen oder bestraft werden, je nachdem.

Heute schreibt er:

Aber jetzt werden wir Zeugen und Opfer einer Dauer-Gehirnwäsche für nicht-homosexuelle Menschen, an deren Ende stehen soll: Sie, wir alle, müssten „überzeugt“ sein, dass Menschen mit homosexuellen Neigungen ständig diskriminiert werden und dass wir anderen die Täter sind.

Sollten wir Heterosexuellen auch nur denken, die homosexuelle Neigung sei nicht der Natur entsprechend, machten wir uns bereits der Diskriminierung Homosexueller schuldig, dann sind wir unmoralisch oder geisteskrank. Wir sollten uns entweder dem, was „man im 21. Jahrhundert politisch korrekt zu denken hat“, unterwerfen, eine Therapie über uns ergehen lassen oder bestraft werden, je nachdem.

Am 2. April schrieb Laun:

In den letzten Monaten verging wohl kein Tag, an dem nicht in einem der deutschsprachigen Sender über Adoption durch Homosexuelle „diskutiert“ wurde.

„Diskutiert“? Nein, es waren und sind Propagandaveranstaltungen, Schaukämpfe, bei denen auf Grund einer geschickten Regie die „Sieger“ von vornherein feststehen wie bei einem Stierkampf! Die Gehirne der Zuschauer sollen „gewaschen“ werden: Zuerst gereinigt von ihren „Vorurteilen“, dann neu gefüllt mit der Ideologie, die die homosexuelle Neigung als „normal“, „gesund“, „wünschenswert“ dogmatisieren will. Sachliche Argumente dagegen spielen keine Rolle, weil das Ganze ja auch Unterhaltungswert haben soll und wirkliche Bildung und Suche nach Wahrheit nicht gefragt sind!

Heute schreibt er:

In den letzten Monaten verging wohl kein Tag, an dem nicht in einem der anderen deutschsprachigen Sender über Adoption durch Homosexuelle „diskutiert“ wurde. „Diskutiert“? Nein, es waren und sind Propagandaveranstaltungen; Schaukämpfe, bei denen auf Grund einer geschickten Regie die „Sieger“ von vornherein feststehen wie bei einem Stierkampf der Matador. Und dabei werden die Gehirne der Zuschauer „gewaschen“: Zuerst gereinigt von ihren „Vorurteilen“, dann neu gefüllt mit der Überzeugung auf der politisch richtigen Seite zu stehen, wenn sie die homosexuelle Neigung für „normal“, „gesund“ und sogar „wünschenswert“ halten. Sachliche Argumente dagegen spielen keine Rolle, weil das Ganze ja auch Unterhaltungswert haben soll und wirkliche Bildung und Suche nach Wahrheit nicht gefragt sind.

Am 2. April schrieb Laun:

Zwar sagte ein französischer Homosexueller öffentlich, „wir Homosexuelle“ wollen gar keine Kinder und auch keine dauerhafte Treue. Nun, er mag nur eine Stimme sein, aber wahr bleibt: Es geht offenbar um ein ideologisches Prinzip, nicht um sachgerechtes Urteilen. Denn bei der Adoption geht es um das Wohl der Kinder, nicht darum, kinderlosen Paaren eine Freude zu machen.

Heute schreibt er:

Ein französischer Homosexueller meinte: „Wir Homosexuelle wollen gar keine Kinder und auch keine dauerhafte Treue… […]

Sind das Argumente, die überzeugen? Vielleicht einige, aber vermutlich nur wenige. Denn die Ideologie will man durchsetzen, sachgerechtes Urteil ist nicht gefragt. Darum auch der Kampf um die Adoption von Kindern. Als ob nicht für alle klar sein müsste: Bei der Adoption geht es nicht darum, kinderlosen Paaren eine Freude zu machen, sondern um das Wohl der Kinder und ihre gesunde Entwicklung.

Am 2. April schrieb Laun:

Die Verantwortlichen und dann auch die Medien tun so, als sei die genannte Minderheit und ihre Stellung das Hauptproblem der Welt von heute. Und so vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Sender ein Homosexuellen-Thema abhandelt und zugleich vorgibt, „Was man denken sollte“ und kein Tag, indem nicht ein Printmedium mit einer Schlagzeile in der gleichen Richtung zuschlägt.

Heute schreibt er:

Die Verantwortlichen und auch die Medien tun so, als sei die genannte Minderheit und ihre Stellung das Hauptproblem der Welt von heute. Kein Tag, an dem nicht irgendein Sender ein Homosexuellen-Thema abhandelt und zugleich vorgibt, „was man als anständiger Mensch zu denken hat“ und kein Tag, an dem nicht ein Printmedium in dieser Richtung mit einer Schlagzeile „zuschlägt“ – buchstäblich „schlägt“.

Am 2. April schrieb Laun:

Ja, es ist Menschen mit homosexuellen Neigungen in der Geschichte oft auch schweres Unrecht zugefügt worden! Aber das ist längst vorbei, sie können wie alle Bürger in Frieden leben und das soll so sein und bleiben! Aber sie sollen aufhören, allen anderen einreden zu wollen, sie wären benachteiligt und aufhören mit so mancher mimosenhaften Reaktion.

Heute schreibt er:

Ja, es ist Menschen mit homosexuellen Neigungen in der Geschichte oft auch schweres Unrecht zugefügt worden. Aber das ist längst vorbei, sie können, zumindest in den meisten Ländern der Welt, wie alle Bürger in Frieden leben – und das soll so sein und bleiben. Aber die Homosexuellen sollten aufhören, allen anderen einreden zu wollen, sie, die Homosexuellen, wären benachteiligt und sie sollten auch aufhören mit so mancher mimosenhaften Reaktion.

Am 2. April schrieb Laun:

Unseren lieben homosexuellen Mitbürgern sei gesagt: Man kann Ehe spielen so viel man will, aus der Verbindung zweier Männer oder zweier Frauen wird auch durch langes Spielen keine Ehe, auch nicht durch Umbenennung! Auch wenn man den Mond „Sonne“ nennt, er bleibt Mond und sollte auch so benannt werden. Ihn nicht „Sonne“ zu nennen, ist keine Diskriminierung des Mondes.

Heute schreibt er:

Unseren lieben homosexuellen Mitbürgern sei gesagt: Man kann Ehe spielen so viel man will, aus der Verbindung zweier Männer oder zweier Frauen wird auch durch langes Spielen oder durch Verkleiden keine Ehe, auch nicht durch Umbenennung. Wenn man den Mond „Sonne“ nennt, bleibt er Mond, wird nicht wärmer und nicht heller und sollte weiter Mond und nicht Sonne genannt werden. Eine Diskriminierung des Mondes ist das nicht.

Am 2. April schrieb Laun:

Und bitte: Verlangt vom Staat nicht Leistungen, denen ihr keine Gegenleistung gegenüberstellen könnt. Das ist ja nicht eure Schuld, aber es ist eben so!

Heute schreibt er:

Und bitte: Verlangt vom Staat nicht Leistungen, denen ihr keine Gegenleistung gegenüberstellt. Das ist nicht eure Schuld, aber es ist eben so.

Am 5. Juli 2012 schrieb Laun:

Es gibt Christen, die unter Berufung auf eine unselige Tradition meinen, die „größte Sünde“, also der „worst case“ aller Sünden, bestünde in homosexuellen Akten.

Heute schreibt er:

Unbeschadet davon bleibt wahr, dass homosexuelle Sünden – wieder: Wie alle Sünden – differenziert zu sehen sind und auch nicht pauschal als der „worst case of sin“ zu werten sind.

Ein paar Ausrufezeichen in Punkte umgewandelt, ein Wort pro Absatz verschoben und schon ist ein neuer Klartext fertig. Praktisch, so ein Leben als Weihbischof mit revolutionären Ambitionen. Immerhin: Schöner hätte man das selbstreferentielle Geplauder der Rechtskatholiken kaum illustrieren können.


95 Antworten auf „Andreas Strg+C Laun“


  1. 1 Michael 03. Mai 2013 um 21:09 Uhr

    Das C&P wird dadurch verständlicher, dass der Klartext von Laun bereits am 21.4. als Gastbeitrag im Blog des réchtskonservativen österreichischen Journalisten Unterberger gepostet wurde (Jetzt ist er dort nur noch für „Partner“ zu lesen http://l.hh.de/WfZeOw ) Natürlich ist das kath.net kein Hinweis wert. Und im Gegensatz zur Aussage des von Weihbischof Laun zitierten anoymen französischen Schwulen, dass Mann eh nur Sex wolle, durfte ja der „bekennende Homosexuelle“ Herr Doetsch in einem Interview mit Herrn Noe letzte Woche von seinen treuen schwulen Freunden berichten ( http://www.kath.net/news/41076 )was allerdings nicht von allen Kommentatoren goutiert wurde….

  2. 2 Christian 06. Mai 2013 um 13:01 Uhr

    Kritik an Herrn Laun ist ja meist berechtigte und notwendige Kritik, dass Homosexualität und Homopädophilie (Mann-Junge) gemeinsame Grenzgebiete und Überschneidungen haben, ist aber einfach ein (wenn auch ungeliebter) Fakt – besonders krass in den USA, wo der Kinderbegriff auf alle Menschen unter 18 Jahren angewandt wird. Wenn es einem schon um Aufklärung geht…

  3. 3 diskordianerpapst 07. Mai 2013 um 8:20 Uhr

    @Christian:
    Es ist auch einfach ein ungeliebter Fakt dass Heterosexuelle
    und Heteropadophile gemeoinsame Grenzgebiete und Überschneidungen
    haben und die weitaus meisten der entsprechnden Straftaten im
    Familien- oder Bekanntenkreis anfallen.
    Ginge es Ihnen um diese Art Straftaten müssten Sie also
    konsequenterweise die Abschaffung der Heteroehe fordern.

    Sehr wahrscheinlich würde das kaum eine Straftat verhindern,
    nur würden in der Statistik logischerweise keine Verheirateten
    mehr auftauchen. So kann man schön Statistiken beeinflussen,
    löst aber keine Probleme.

    Genauso Ihr „Kinderbegriff in den USA“ was soll biteschön eine
    abweichende juristische Definition ändern? Wieder geht es nur
    um die Einordnung, die letztendlich die gezählten Fälle und
    damit auch die Statistik betrifft. Die Realität wird dadurch
    nicht berührt, wer Fallzahlen vergleichen will muss solche
    dahinterliegenden Unterschiede seriöserweise miteinbeziehen.
    Wenn man mit verschiedenen Massstäben misst bekommt man eben
    nicht vergleichbare Ergebnisse.

    Im Übrigen ist die Einordnung wer wann in den USA bei welcher
    Handlung als Mündig oder Strafmündig gilt recht unterschiedlich
    und zeigt teilweise groteske Wiedersprüche.

    Sorry, aber Argumente sehen irgendwie anders aus.

    @Michael:
    Wieso wird das Verständlicher wenn er den Text noch ein drittes
    Mal (identisch oder wieder leicht paraphrasiert?) irgendwo
    verwendet hat?
    Aber vielleicht mal zur Einordnung:
    Selbstplagiate sind ja nicht grundsätzlich verwerflich, es kommt
    auf die Umstände an. Selbst im akademischen Bereich, bei
    Qualifizierungsarbeiten, Dissertationen und Habilitationen ist es nicht immer ganz eindeutig und unumstritten inwieweit
    Selbstplagiate (noch) zulässig sind.

    Hier liegt für mich aber die Wertung ganz woanders:
    Laun wiederholt sich halt gern, seine meist an den Haaren
    herbeigezogenen „Argumente“, Vergleiche und Märchen werden
    halt recycled. Ursachen könnten sein:
    1. Valide Argumente fehlen und sind auch trotz jahrelanger
    Beschäftigung mit den Themen nicht zu finden.
    2. Er glaubt an die Propagandawirkung ewig gleicher
    Wiederholungen, unabhängig von deren Wahrheitsgehalt.
    3. Er arbeitet „effizient“ -um nicht ein anderes Wort zu verwenden- und hat das immer schon so gemacht. In diesem Fall
    sollte er vielleicht beten das sich nicht mal jemand seine
    Diss. vornimmt. ;-)
    4. Ihm fällt einfach nicht mehr viel Neues ein. Er ist halt ein
    im Pulverdampf ergrauter Kämpfer gegen die Windmühlen des
    Zeitgeistes und der „Homolobby“. Möge er von seinem Gott im
    jenseits dafür ausgezeichnet werden. Am besten mit der Goldenen Rosette am Rosa Band und verbunden mit ewiger Tragepflicht.

  4. 4 Michael 07. Mai 2013 um 12:44 Uhr

    @diskordianerpapst

    Grundsätzlich gebe ich Dir ja Recht. Und Nein ich mag Laun’s Positionen nicht besonders. Natürlich gibt es keine neuen, vor allem sachliche und nachvollziehbaren, Argumente gegen Homosexualität und Homeehe, deshalb wird sich Laun auch immer selbst plagieren, wenn man das den als Plagiat sehn will. Weil es gerade bei Geisteswissenshaftlern nicht so unüblich ist, Vorträge auf verschiedenen Tagungen nur leicht verändert auf das jeweilige Tagungsthema immer wieder vorzutragen….Aber dieser spezielle Artikel war ursprünglich für einen politischen Blog geschrieben, wo Laun bisher noch nicht geschrieben hat. Das er dann ohne Hinweis auf die Erstveröffentlichung bei kath.net wieder reingestellt wurde ist ein Fehler der Redaktion, die wahrscheinlich damit auch den Ausrutscher mit dem für kath.net Verhältnisse erstaunlich positiven Interview von Noe mit dem „bekennenden Homosexuellen“ Doetsch wieder gut machen wollte, der bei den meisten LeserInnen offenbar nicht so gut angekommen ist.

  5. 5 Jesus Christus 08. Mai 2013 um 15:04 Uhr

    Ich glaube ja – eben weil der Laun immer das selbe quasselt und die an seinen Nasenhaaren herbeizogenen Begründungszusammenhänke auch recht simpel zu programmieren sind – dass also der Laun gar überhaupt nicht aus Fleisch und Blut besteht, sondern eine art Sabbel-App im Kontext einer holographischen Simulation für Brain-WLAN Anwendungen ist.

    Das erklärt auch, warum er von der Evolution keine Ahnung hat: Er ist schlicht kein Produkt dieses Prozesses – und ist daher theoretisch nur einen Mausklick von der Transformation in die Micky Maus entfernt.

    Da packt man sich doch an die schmuck bedornte Birne,
    Jesus Christus

  6. 6 Bratwurst 08. Mai 2013 um 21:17 Uhr

    @ J.C.:
    Ihr Post beweist, dass Laun’s Diktionstil evolutionär weiter von Ihnen optimiert worden ist ;-)

  7. 7 Jesus Christus 09. Mai 2013 um 0:23 Uhr

    Liebe Bratwurst,

    das, was Sie da schroben, schmeichelte mir sehr. Und daher möchte ich vermuten, dass ihr Benutzername eine evolutionär weiterentwickelte Form meines Leibes ist.

    Ich mein: Wer zieht Sinnlichkeit daraus, gelangweit auf eine gönnerhaft dargebotene Pressspan-Mehl-Pappe (Hostie?) zu kauen?

    Da pack ich dem Leben doch lieber an den einladenden Bratarsch und lass mir ne Currywurst in Köln-Kalk servieren. Mit dem ungeschminkten Luderlächeln zweier zupackender Hände.

    Will sagen: Auch ich bin so sehr gerne eine ausgewachsene Bratwurst mit all ihren Würzmischungen, weiteren geschmacklichen Versprechungen und dem omnipräsenten, und damit sich verschenkenden Fettgehalt des Widersachers (der damit echt was zu bieten hat).

    Herzlichen,
    Heiland

  8. 8 diskordianerpapst 09. Mai 2013 um 1:18 Uhr

    Man merkt: Die Grillsaison hat -mit etwas Verspätung- eingesetzt.

    Selbst durch Innenstädte (mit hinreichendem Grünflächenanteil)
    wabern Schwaden des Geruchs von angeschmortem Bindegewebe.

    Hmmmm, lecker ;-)

  9. 9 Bratwurst 12. Mai 2013 um 22:10 Uhr

    Angemerkt:
    Mit Wurst-Steuer-Hinterziehungs-Uli hab ich nichts gemein, bin jedoch am Schmunzeln über die Spekus zu meinem Nick.
    Leute, so wichtig bin nun auch nicht.

  10. 10 Commander Vimes 16. Mai 2013 um 15:42 Uhr

    Und wieder ein selten dämlicher Laun-Beitrag auf Kath.net…
    Warum eigentlich möchte ich schon fast automatisch den Kopf gegen die Wand rammen, wenn ich bloß den Begriff „Klartext“ lese? Das trifft übrigens nicht nur für Laun zu. Offenbar ist mir bisher einfach entgangen, dass der Begriff „Klartext“ in Wirklichkeit ein Synonym für populistischen, einfältigen und undifferenzierten Schwachsinn ist. Steht das bereits so im neuen Brockhaus? Muss ich wohl wieder aktualisieren….

    Sehr gefreut habe ich mich über die Phrase: "hervorragende, wissenschaftlich sauber gearbeitete Buch von Gabriele Kuby".
    Wie kann man nur so viele Widersprüche in nur so wenigen Worten unterbringen? Respekt!

  11. 11 Jesus Christus 16. Mai 2013 um 20:53 Uhr

    Ja, Commander Vimes. Dass er – ich meine: grade er – im Namen der Wissenschaft spricht, lässt mich befürchten, dass es sich immer mehr in Richtung *Jenseits von Gut und Böse* bewegt. Und das, obwohl „Gut und Böse“ sein Thema ist, er sich dabei jedoch keineswegs bewegt. Aber wenigstens „jenseits“ ist ja ein blümerantes Füllwort seines Begehrens.

    LG, Jesus

  12. 12 Commander Vimes 16. Mai 2013 um 22:00 Uhr

    Immerhin wissen wir jetzt, dass Steinbrück der neue Antichrist ist, der im Falle seiner Wahl zum Bundeskanzler eine Katatastrophe „für Deutschland und ganz Europa“ wäre. Laun ist sich nicht mal zu blöd, vor der drohenden Diktatur zu warnen und Vergleiche zum Nationalsozialismus zu ziehen.
    Wenn die Kirche ihn jetzt nicht für solche Entgleisungen rausschmeißt, dann weiß ich auch nicht mehr, was da erst noch kommen muss.

  13. 13 el_vizz 17. Mai 2013 um 21:36 Uhr

    Man schenke dem Onkel mal eine neue Platte.

    Dafür versucht kath.net ausgerechnet am Tag gegen Homophobie, Hassverbrechen schönzureden und zu relativieren: http://kath.net/news/41323

    Den genzen Tag gab es keine Kommentare dazu. Angesichts der Gewalt in Georgien, mit freundlicher Unterstützung orthodoxer Vollpfosten, war das wohl sogar den üblichen Verdächtigen zu peinlich, da noch ihren Standardsenf zuzugeben.

  14. 14 Commander Vimes 17. Mai 2013 um 22:47 Uhr

    Denen ist nichts zu peinlich! Bei dem „Kommentar“ musste ich meinen Würgereiz schon ziemlich unter Kontrolle halten.
    Die „Argumentation“ ist an Widerwärtigkeit kaum noch zu überbieten. Auf andere Straftaten übertragen liest sich das dann ungefähr so: Weil es Frauen gibt, die aus Rache oder anderen Beweggründen nur vorgeben, vergewaltigt worden zu sein, braucht man grundsätzlich keine Frau mehr ernst zu nehmen, die vorgibt, Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein. Na prima, dann ist die Welt ja wieder in Ordnung und wir können unser gemütliches Kaffeekränzchen endlich fortsetzen!

  15. 15 Nike 18. Mai 2013 um 9:58 Uhr

    Artikel http://www.kath.net/news/41314

    Andererseits: Ganz großer Auftritt!
    Wir wissen jetzt doch immerhin, „Was Europa dringend braucht“!: einen Mann wie Laun, der mit biblischen Wehe-rufen und prophetischem Geist uns die „Katastrophe für Deutschland und ganz Europa“ weissagt, sollten wir die SPD wählen! Denn damit untergraben wir böse die christlich-abendländische Kultur.
    Und er appelliert an unser Gewissen:
    Wollt ihr wieder schuldig werden, reicht euch das Naziregime nicht?

    Dieser gerechte Edle wird niemals ein Wässerchen trüben, mit dem Katechismus an seiner Seite…! Und die paar Kratzer vor seiner eigenen Haustür verkraftet er schon:

    http://religion.orf.at/stories/2584199/
    Feingold kritisiert Umgang mit Vergangenheit – religion.ORF.at
    Österreich habe sich nie ehrlich seiner nationalsozialistischen Vergangenheit gestellt. So Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg.(…)

  16. 16 Administrator 18. Mai 2013 um 22:30 Uhr

    Danke, dass ihr hier Hinweise postet: Ich hätte es vermutlich früher schreiben sollen, da mich so langsam erste besorgte Mails erreichen: Ich sitze an meiner Bachelorarbeit und habe für die nächsten drei Wochen keine Zeit (und keine besondere Lust) für eine intensivere Beschäftigung mit kath.net. Dazu hats nun meinen Laptop erwischt (RIP), was das alles nicht einfacher macht. Bitte: Weiter besonders arge Artikel an mich weiterleiten (hier oder per Mail, siehe Impressum), Kommentare am besten per Screenshot speichern. Ich werde versuchen, das im Juni aufzuarbeiten.

  17. 17 Stephan 20. Mai 2013 um 0:13 Uhr

    Na dann viel Erfolg bei der Bachelorarbeit und mein Beileid wegen dem Laptop. Nach Laun könnte das eventuell eine Strafe Gottes gewesen sein. Also der Laptop ist gemeint. Den nächsten Rechner bitte ab und zu mal ins Weihwasser tunken, damit das nicht nochmal passiert. :-)

  18. 18 suennerklaas 06. Juni 2013 um 17:08 Uhr

    Das BVerfG hat ein bemerkenswertes Urteil gesprochen – es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Shitstorm ausbricht,

  19. 19 Michael 06. Juni 2013 um 19:23 Uhr

    @suennerklass
    http://www.kath.net/news/41573
    http://www.kath.net/news/41557
    Da ist noch kein Ende in Sicht.

  20. 20 suennerklaas 07. Juni 2013 um 11:43 Uhr

    Sehr interessant: der Heteros mordende Homosexuelle

    http://kath.net/news/41576

    Die Geschichte ist angesichts der offentsichtlichen logischen Brüche äußerst amüsant zu lesen. Fast mindestens so gut, wie der „Brief“ der berühmten „15-Jahre-alten-Schülerin“, die angeblich Weihbischof Laun geschrieben haben soll.

    http://www.kath.net/news/27386

  21. 21 diskordianerpapst 08. Juni 2013 um 11:53 Uhr

    Die Story haben sie von der religiösen rechten
    Propagandamaschine in den USA, die versuchen seit 11 Jahren in
    den Fall ein „hate crime“ reinzufummeln, vermutlich in
    Ermangelung tatsächlicher Fälle.
    Genau ein Fall würde ihnen ja reichen um all die erwiesenen
    Fälle von Gewalt gegen Homosexuelle aus homophoben Motiven
    aufzuwiegen.
    Denn natürlich hat aus Katholibansicht jede Schandtat eines
    Homosexuellen natürlich ihre Ursache in der Homosexualität,
    da braucht man keine Indizien, geschweige denn Beweise.
    Dabei gibt der Fall wenig konkretes her:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Stachowicz

    Ohne plausible andere Motive kann man jedenfalls die Aussage
    des Verurteilten nicht ignorieren, wonach sie ihn bedrängte
    seinen schwulen Lebensstil zu ändern.

    Folgt man dem war es wohl eher so: Eine damals 51-jährige
    Katholiban bringt einen schwulen 19-jährigen mit ihrem
    homophoben Gelaber zum Austicken.
    Interessant wäre auch zu erfahren aus welchem Grund der
    Verurteilte seinen Job und seine Wohnung bei dem Unternehmen
    verloren hatte.

    Wie aus der (laut WP) Angestellten eines Bestattungsunternehmens
    und „persönlichen Bekannten“ des Bischofs plötzlich seine
    Sekretärin wird bleibt auch im Dunkeln.

    Apropos Sekretär(in) vom Bischof:
    Eine andere Geschichte finde auch recht bemerkeswert:
    http://www.kath.net/news/41571
    Dort kam im Kommentarbereich einiges an Kritik an Meisners
    Ermahnung zur Pünktlichkeit gegenüber einer zu spät Gekommenen
    auf.
    Prompt erscheint jemand mit Nick „Colonius“, gibt vor Meisners
    Sekretär zu sein und bezeichnet die betreffende Dame als
    Stalkerin „die zu JEDEM Gottesdienst zu spät“ käme.
    Der Artikel wurde dann auch entsprechend geupdatet.
    Schon einen Tag zuvor fühlte sich Roland N. alias Gandalf
    bemüssigt den Kardinal zu verteidigen.

    Ich wüsste ja jetzt gerne ob der „Sekretär des Kardinals“ bei
    kath.net regelmässig mitliest oder Gandalf die Situation
    schlitzohrig genutzt hat, in Köln mal eben auf seinen
    Kommentarbereich und die Möglichkeit das dort richtigzustellen
    hingewiesen hat.
    Solch offiziellen Besuch hat kath.net ja nicht alle Tage in
    ihrem septischen Kommentarbereich.
    Ob des „adelnden Aspekts“ ist dem guten Gandalf dann bestimmt
    auch gleich einer abgegangen ;-)

    Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten, z.B.:
    Ein böser, böser USer hat sich einen Spass erlaubt und sich
    einfach als Sekretär ausgegeben, unmöglich für kath.net diese
    fiese Möpp zu erkennen. ;-)

  22. 22 suennerklaas 11. Juni 2013 um 11:57 Uhr

    @diskordianerpapst

    Was mich mal wieder wundert, ist die Tatsache, wie hier wieder einmal aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Eigentlich geht es um eine Belanglosigkeit, um eine Banalität.

    Und trotzdem ist die Geschichte interessant – zeigt sie doch, wie umstritten Meisner seit der Pillen-Geschichte ist und wie lange noch die GTV-Kampagne mit den Hakenkreuzen noch nach wirkt.

    Was den User „colonius“ angeht, so handelt es sich m.E. nach um einen Fake. Mich würde brennend die IP-Adresse des Users interessieren – ich glaube, wir würden äußerst Interessantes feststellen: führt die IP nach Deutschland? Oder doch eher nach Österreich?

    Diese Überlegungen meinerseits haben schon ihre Gründe: Der Sekretär von Kardinal Meisner wird schwerlich die Zeit dazu haben, auf kath-net auch noch offizielle Stellungnahmen in Form von „Leser“-Kommentaren abzugeben. Für soetwas hat man eine Pressestelle mit speziell dazu ausgebildten Fachkräften. Man kann sich gerade durch Dilletanterei im Pressebereich gewaltig in die Nesseln setzen.

  23. 23 Christian 20. Juni 2013 um 12:56 Uhr
  24. 24 Jean-Louis 10. Juli 2013 um 14:26 Uhr

    Was ist eigentlich los mit den Wächtern der politic correctness? Da ist seit 2 Tagen ein kreuz.net-Notfallblog online samt Kommentarfunktion und weder bei Episodenfisch (aber dafür gab der Administrator, dem ich übrigens viel Glück für seine Bachelor-Arbeit wünsche, ja eine Erklärung) noch bei Freigeisterhaus scheint man etwas mitgekriegt zu haben. Auch die Ereignisse bei gloria.tv (wo ist Eva?)werden nicht kommentiert. Ist man so kath.net-fixiert, dass man nach deren Kehrtwende sprachlos geworden ist, ohne zu merken, dass andere längst die Nachfolge einer kritischen Berichterstattung angetreten haben? Oder wird mit dem neuen Pontifikat und der Zulassung der gleichgeschlechtlichen Ehe das Ziel als erreicht betrachtet?

  25. 25 Jesus Christus 10. Juli 2013 um 17:45 Uhr

    Nujo, Jean-Louis, das Internet ist voll von Naziseiten, edle Auskotzbecken für von der Komplexität der Zusammenhänge überforderter Gehorsamsschafe, selbstermächtigt für die – wie du es nennst – „kritische Berichterstattung *prust*.

    Manch einer wird hier vielleicht auch mal keine Zeit für derartig flachbirnigen Verzweiflungsversuche der Unselbstständigkeit haben, zudem dort immer das gleiche gequasselt wird – was irgendwann dann auch furchtbar langweilig wird. Und leer.

    Denn oft ist das Hirn im Fluss – weil es die Welt auch ist. Zurückgebliebene werden dann dort zurückgelassen, wo sie dann eben bleiben.

    Oamen und Hallellujaaa sog i.

    PS: Wo ist denn der neue Kack-net-Notfallblog („Notfallblog“ ist echt eine gute und auch richtige Bezeichnung *hihi :-D ) zu finden? Ich möchte mal gerne wieder in den Zoo.

    Kussi,
    Jesus Christus, der olle Rappelkopp.

  26. 26 Jean-Louis 10. Juli 2013 um 19:27 Uhr

    http://www.golyr.de/willy-millowitsch/songtext-ene-besuch-im-zoo-511642.html
    [Link zum inoffiziellen kreuz.net-Nachfolger aus naheliegenden Gründen gelöscht]
    Leider scheint man sich auf ein einziges Thema zu beschränken. Warten wir´s ab.

  27. 27 Niven Sinclair 14. Juli 2013 um 20:03 Uhr

    Auf ein einziges Thema beschränkt? Na und? War doch auf kreuznet auch nicht anders. Homos und die körperliche Tätigkeit, die mit einem großen „F“ beginnt und mit „n“ aufhört. Um was anderes ging es doch so gut wie nie. Sollen sie doch 1001 und mehr gesellschaftkritische Foren kreieren. Wayne interessierts? So lange im reellen Leben ein anderer Wind weht, die Homoehe sich immer weiter durchsetzt und Katholizismus durch gnostisches Gedankengut ersetzt wird ist doch alles in Butter.

  28. 28 Memphis Misraim 29. Juli 2013 um 20:53 Uhr

    Und wieder ein großer Tag für das neue Zeitalter. Der ehrenwerte Papst Franziskus zerstört noch die letzten Bande zu den fossilen Tradis. Alles, was Paparatze mühsam aufgebaut hat, wurde in wenigen Wochen zersetzt. Die Reaktionen in den kreuznet ähnlichen Foren sind unbezahlbar. Hahahahaha!

  29. 29 suennerklaas 29. Juli 2013 um 22:17 Uhr

    @Memphis Misraim

    Interessant ist, dass man noch vor 12 Monaten etwas von „Papst- und Romtreue“ faselte. Davon ist – allerdings erwartungsgemäß – nichts mehr zu spüren.

  30. 30 Jean-Louis 01. August 2013 um 21:23 Uhr

    Wie Sie richtig sagen, ist Papst Franziskus ein Zerstörer. Je dreister er es treibt, desto mehr spielt er den Tradis in die Karten. Und diese werden ihm garantiert nicht auf seinen Irrwegen folgen. Der große Papst Benedikt ist uns ein sicherer Führer auf allen Wegen. Franziskus spricht viel und nicht immer weise. Aber was hat er denn schon konkret geleistet?

  31. 31 Cornflake Man 02. August 2013 um 17:26 Uhr

    Neuerdings betätigt sich kath.net als Spezial-Forum für Yoga-Experten. Tenor: Örtliche Yoga-Gruppen müssen um ihr Seelenheil fürchten weil um die Ecke der Leibhaftige, angelockt durch Gymnastik-Übungen, lauert. Dann werde ich mal meiner Mutter beibringen müssen dass sie sich jeden Montag um halb Acht einen Schritt weiter Richtung Hölle begibt.

    Dieser aufgeschreckte Hühnerhaufen ob bei Kreuzgang, gloria oder katholisches.info gleicht tatsächlich einer Realsatire. In deren Christentum in dessen Zentrum hauptsächlich Begriffe wie Gehorsam, Sünde, Hölle, wahre Lehre, Disziplin, Apostasie Platz finden muss die sanftere und unkontrollierbare Art von Franziskus tatsächlich Angst machen. Zwar sagt er zur Homosexualität in der Tat nichts Neues aber wie er es sagt muss zumindest jenen bigotten Katholiken fremd vorkommen die sonst moralisch selbstüberheblich gleich mit Perversion, Sodomismus und Sünde um die Ecke kommen. Es ist wohl nicht mehr die Zeit des denunziatorischen Pharisäertums à la kath.net gleich hinter jeder nicht zu 100% eingelösten vatikanischen Vorschrift einen unendlichen Skandal zu sehen.

    à propos: Interessant wird auch sein wie das papsthörige kath.net umgeht mit Kritik etwa aus der gloria.tv Ecke. Dort wird der Noé Truppe schon längst unterschwellig eine unkritische Papst-Verehrung vorgeworfen. Umgekehrt ist ja kath.net peinlichst bemüht eine Kontinuität mit Benedikt herbeizuschreiben die zumindes beim Tonfall, s.o., so nicht mehr besteht.

  32. 32 Jesus Christus 07. August 2013 um 11:36 Uhr

    Roland Noé scheint sich über einen Aktmalkurs eines diplomierten Künstlers bei einer katholischen Erwachsenenbildung auf-zu(er)regen:

    http://www.kath.net/news/42346

    Als diplomierter Heiland kann ich ihm da einen wertvollen Tipp geben: Um die eigene Erektion bei der Betrachtung des Aktmodells zu kaschieren, einfach die Hose anlassen.

    Oder einfach ab-regen. Dann ruht auch die Wurst.

    Nachdenklich am Pillemann spiel:
    Jesus Christus

  33. 33 suennerklaas 10. August 2013 um 21:42 Uhr

    Bei den Doppel-B’s in Wien gab’s vermutlich ein Hausdurchsuchung mit erstaunlichen Ergebnissen…

  34. 34 Commander Vimes 11. August 2013 um 19:45 Uhr

    Wer weiß, was für „Schätze“ man noch auf dem beschlagnahmten PC findet. Wenn unsere liebe Eva schon mit vollem Körpereinsatz das gute Stück zu schützen versucht. Womöglich bekommt man bei kath.net da auch langsam kalte Füße, wenn da eventuell die eine oder andere interessante Korrespondenz auftaucht…

  35. 35 suennerklaas 13. August 2013 um 9:53 Uhr

    Kathnet „bittet“ mal wieder um die Sommerspende. Neu ist, dass man einen Betrag nennt, den man unbedingt erzielen muss. Dass da eine konkrete Summe genannt wird, gab’s m.W. bisher noch nie.

  36. 36 Jean-Louis 21. August 2013 um 18:50 Uhr

    In der Tageszeitung „Der Standard“ (12.08.2013) rufen registrierte Leser offen zur Ermordung von Christen auf („kreuzigt sie“, „ab zu den Löwen“, …).Ob da der Staatsanwalt auch eingreift, ob es auch da zu juristischen Verfahren kommt. Anstatt bei korrekten Seiten wie Gloria.tv oder Kreuzgang, oder kreuznet.info, das Haar in der Suppe zu suchen, täten einige selbsternannte Moralisten, die gerne hier oder auch bei Freigeisterhaus posten, gut daran, sich mal über diesen reellen Skandal zu entrüsten. Der Splitter und der Balken.. Aber ich hab vergessen: mit der Bibel haben die es ja nicht so.
    Schönen (nachdenklichen) Abend noch.

  37. 37 Commander Vimes 24. August 2013 um 20:52 Uhr

    Jean-Louis, wenn man sich bei den diversen kreuz.net-Nachfolgeseiten informiert und deren wirklich an Dümmlichkeit nicht mehr zu überbietenden „Argumentation“ völlig gedankenlos übernimmt, kann natürlich auch nichts Sinnvolles bei rumkommen…
    Soll das jetzt ernstgemeint sein, dass Sie glauben, dass beim Standard zum Mord gegen Christen aufgerufen wird? Oder könnte es nicht rein eventuell möglicherweise doch so sein, dass es sich bei den betreffenden Leserkommentaren um Sarkasmus oder Zynismus handelt, wenn ausgerechnet diese beiden Tötungsformen vorgeschlagen werden?
    Wie viele Christen hat man denn in diesem Jahrtausend (oder von mir aus im auch im 20. Jahrhundert) bereits den Löwen zum Fraß vorgeworfen oder ans Kreuz genagelt? So mal im Vergleich zu der Anzahl z.B. der Homosexuellen, die tatsächlich von Christen gefoltert, gedemütigt oder umgebracht worden sind und was viele Kommentatoren der von Ihnen so geliebten Internetblogs nach wie vor für eine ganz tolle Idee halten oder in ekelerregender Weise relativieren oder ganz leugnen.

  38. 38 Commander Vimes 24. August 2013 um 21:24 Uhr

    Ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht, den entsprechenden „Artikel“ bei kreuz-net tatsächlich zu lesen. Was soll ich sagen? Es ist sogar noch um einiges blöder, als ich vermutet hatte!
    Wer „christentum, so ein schwachsinn! man sollte den verantwortlichen für diesen unfug kreuzigen.“ als Aufruf zum Mord versteht, hat nicht nur nicht mehr alle Tassen im Schrank, sondern gar kein Geschirr mehr im Haus! Muss man diesen Gag tatsächlich noch erklären? Bei kreuz-net-Autoren sollte man ja eigentlich erwarten dürfen, dass diese sich einigermaßen mit der Bibel und den darin enthaltenen Storys auskennen. Selbst wenn man nicht ganz bibelfest ist, muss man nicht Columbo sein, um den „Verantwortlichen für diesen Unfug“ unfallfrei zu identifizieren. Aber die Kreuznet-Autoren sind offensichtlich selbst dafür zu dumm.

  39. 39 Jean-Louis 25. August 2013 um 9:11 Uhr

    Zuerst mal möchte ich mich bei Ihnen für die Antwort bedanken. Ob jetzt prozentual mehr Homosexuelle oder mehr Christen gefoltert und hingerichtet werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Jeder einzelne ist jedenfalls einer zu viel. Natürlich ist es nicht ernst gemeint, wenn im Standard zu Mord an Christen aufgerufen wird. Das sehen Sie durchaus richtig. Aber die Geschichte mit den Baukränen und den Homosexuellen auf kreuz.net war ebenfalls nicht ernst gemeint, sondern wie im Falle des Standard, überhitzte Rhetorik. Solche Postings sind einfach widerlich und man sollte sie nicht überbewerten. Vielleicht findet sich der eine oder andere verwirrte Geist, der solches guthieße. Aber solche Typen gibt es ebenfalls bei den Christenhassern. Andererseits kann aus verbaler Gewalt auch physische Gewalt entstehen. Was mich an Ihrer Argumentation stört, ist, dass Sie zwei Situationen, die absolut gleich sind, nur eben symmetrisch angeordnet, völlig unterschiedlich bewerten. Versuchen Sie nicht Unterschiede zu konstruieren, wo keine sind. Das ist intellektuell nicht haltbar und moralisch höchst unfair, genau wie die ganze Hetzjagd gegen die „rechtskatholischen“ Medien unfair ist. Aber das wissen wir ja schon lange.

  40. 40 Memphis Misraim 25. August 2013 um 10:20 Uhr

    Nein, Jean-Louis, an der Hetzjagd gegen rechtskatholische Medien ist nichts, aber auch gar nichts unfair. Diese Medien vermitteln keine Wahrheiten,sondern große Lügen. Diese sind stark jugendgefährdend und gesellschaftszersetzend. Von dem völlig falschen Gottesbild, das auch noch stark gotteslästernd ist, mal ganz zu schweigen. Der Druck auf die Retos und Doppelbauers dieser Welt muss noch viel härter werden. Keine Chance dem Gesindel!

  41. 41 Commander Vimes 26. August 2013 um 14:06 Uhr

    Jean-Lois, Sie haben es offenbar immer noch nicht begriffen. Wenn in einem Leserkommentar gefordert wird, man möge doch bitte den für das Christentum Verantwortlichen kreuzigen, dann ist das noch nichtmal im Scherz eine Aufforderung zum Mord an Christen. Der entsprechende „Verantwortliche“ lebte (so jedenfalls lehrt die Bibel) vor 2000 Jahren und die Kreuzigung hat er auch bereits hinter sich. Es mag ja durchaus geistreichere Gags geben, aber hieraus einen „Aufruf zum Mord“ konstruieren zu wollen, bedarf schon weit mehr als Blödheit.
    „Witze“ über Schwule an Baukränen (und ich bezweifel, dass das wirklich alles nur „Scherze“ waren) sind angesichts der Schwulenverfolgung bis in die heutige Zeit (Hinrichtungen in islamistischen Staaten, aktuelle Entwicklung in Russland und Osteuropa, regelmäßigen gewalttätigen Übergriffen auch in Europa oder den USA) einfach nur der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Und es sind eben nicht alles nur „Scherze“. Im „Notfallblog“ hält man „Schwulenklatschen“ für eine tolle Idee (der betreffende Kommentar steht immer noch da!) und überhaupt sollte sich mal wieder das Strafrecht der „Homogestörten“ annehmen (eine häufig vertretene Forderung auf gloria.tv und im „Notfallblog“)
    Und Sie wollen hieraus jetzt „zwei Situationen, die absolut gleich sind“ machen?
    Es gibt eine real existierende Christenverfolgung in vielen Ländern (derzeit besonders Ägypten, Syrien) der Welt. Das ist furchtbar. Ich kenne keine Leserkommentare oder Blogs, die darüber Witze machen oder das sogar gutheißen würden. „Der Standard“ und jedes andere halbwegs seriöse Magazin würde entsprechende Kommentare auf der Stelle löschen bzw. gar nicht erst freischalten.

  42. 42 Commander Vimes 24. September 2013 um 12:33 Uhr

    Irre, was in den Leserkommentaren so ales freigeschaltet wird. Jetzt werden Schwule auch schon wieder als „Perverse“ betitelt – und einweisen in die geschlossene Anstalt will man sie auch.
    http://kath.net/news/42986

  43. 43 el_vizz 27. September 2013 um 21:00 Uhr

    Signore Barilla hetzt gegen Regenbogenfamilien und bei kath.net
    fressen jetzt alle kiloweise Pasta.

    Papst Franziskus? KKK? Vollkommen gleichgültig. Hauptsache,
    es geht gegen Homosexuelle.

    kath.net/news/43051

  44. 44 Jesus Christus 05. Oktober 2013 um 10:56 Uhr

    Ich fass es nicht: http://www.kath.net/news/43141

    Der deutsche Schulbuchpreis! für Andreas Laun.

    Unter anderm gibt es dort Kapitel seines Spezialwissens über „Evolution“, „Irrwege der Sexualität“ und „Stellung der Frau“.

    Ich würde das fast gerne mal lesen – aber nicht kaufen.

    LG,
    Jesus Christus

  45. 45 Jesus Christus 05. Oktober 2013 um 11:03 Uhr

    Sehe grade – den „deutschen Schulbuchpreis“ muss man nicht zu ernst nehmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Schulbuchpreis

    Asche auf meine struppige Krone,
    Jesus Christus

  46. 46 Commander Vimes 09. Oktober 2013 um 2:12 Uhr

    Der „deutsche Schulbuchpreis“ ist eher eine Auszeichnung, mit der man lieber nicht ausgezeichnet werden möchte, sofern man Wert darauf legt, noch von irgendjemandem mit funktionierendem Verstand noch ernstgenommen zu werden. Wer will schon mit Christa Meves, Andreas Laun und Robert Spaemann in einem Atemzug genannt werden?

  47. 47 Anonymous 09. Oktober 2013 um 16:26 Uhr

    Weiß jemand warum der Chef sich zurückgezogen hat?

  48. 48 Klaus 09. Oktober 2013 um 16:29 Uhr

    Weiß jemand warum der Chef in seinem Blog nicht mehr weitermacht?

  49. 49 Klaus 09. Oktober 2013 um 16:31 Uhr

    Warum macht der Chef in seinem Blog nicht mehr?

  50. 50 Waldi 09. Oktober 2013 um 17:07 Uhr

    Eigentlich schade, da kath.net momentan viel zu Erheiterung beiträgt: Langsam dämmert auch der kath.net Mannschaft dass Franziskus doch nicht Benedikt ist. Alle bisherigen Äußerungen des neuen Papstes wurden pflichtschuldigst mit mit der heißen Nadel gestrickten Artikeln so umgedeutet dass die auf Benedikt getrimmte und konditionierte Leserschaft keine Schnappatmung bekommt. Mittlerweile werden aber immer mehr kritische Stimmen im kath.net Leserbereich geschaltet. Dabei war ja der Vorwurf der ultrakonservativen, speziell gloria.tv und katholisches.info immer auch auf kath.net gemünzt, manche Katholiken gäben sich zwar papsttreu aber nicht lehramtstreu (sofern hier eine Differenz besteht).

    Goldig auch der Versuch, die Verfehlungen des Limburger Bischofs nun der Medienberichterstattung zuzuschieben.

  51. 51 Sterblicher 16. Oktober 2013 um 14:09 Uhr

    Ich bin überzeugter Katholik und seit Jahren aktiver Blogger auf kath.net. Gestern wurde ich zum dritten (und für mich letzten) Mal aus diesem Forum geschmissen. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung um die Gebaren eines Bischofs Tebartz-van Elst. Ich übte Kritik und dafür wurde mit unsäglichen Diffamierungen überzogen. In einem der vielen Pro-Tebartz-Artikel konnte dem Autor eine bewusst lancierte Unwahrheit nachgewiesen werden. Auf diese kleine Lüge habe ich in einem Blogbeitrag hingewiesen, der auf meinem Computer als veröffentlicht angezeigt wurde. Auf einem anderen Gerät mit anderem WLAN war er aber zwischen dem darunter und darüber liegenden Beitrag nicht zu finden. „Kath.net“ betreibt also, wie manche andere dubiose Webseite, eine verdeckte Zensur, die für den Blogger nicht erkennbar ist. Als ich auf diese Zensurpraxis hinwies, wurde ich – wieder einmal – für immer gesperrt. Eine erneute Registrierung würde eine neue Emailadresse erforderlich machen.
    „Kath.net“ ist eine durch und durch antichristliche Webseite mit rechtsextremen Fundament. Untrügliches Kennzeichen dafür ist die Abschottung und Zensursteuerung der Diskussion, die totalitäre Züge trägt. Basischristliche Elemente, wie Liebe zu jedem Menschen, unabhängig von seinem Stand, seiner Herkunft, seinem Bekenntnis und seinem Schicksal, sind in „kath.net“ nicht enthalten. Stattdessen besteht die erklärte Absicht, die Menschheit zum „wahren Glauben“ hin zu bekehren, und jedem, der sich dieser Absicht widersetzt, dem Feuer der ewigen Hölle auszuliefern. Die Gnade und Liebe Gottes ist für „kath.net“ kein Thema. Man setzt auf den strafenden Gott, der die lauen und laxen Christen gnadenlos abstraft, von den Ungläubigen ganz zu schweigen. Mit den eigenen Sünden, den „kleinen, unbedeutenden Unwahrheiten“, geht man sehr viel großzügiger um. Demut, Reue und Umkehr gibt es auf „kath.net“ nicht. Man ist von der Richtigkeit der eigenen Auffassung vollkommen überzeugt. „Kath.net“: Antichristlich durch und durch!

  52. 52 Klaus 18. Oktober 2013 um 13:32 Uhr

    @Sterblicher

    Ich kann ihnen nur zustimmen!
    Aus meiner aktiven Zeit im Forum weiß ich wie permanent Zensur ausgeübt wird, Beiträge ohne Begründung gelöscht werden. Jeder der sich der Meinung der Kath.net-Obrigkeit nicht anschließt über kurz oder lang gesperrt oder auch der Username entfernt wird.

  53. 53 Jesus Christus 18. Oktober 2013 um 20:10 Uhr

    Streng im Abwatschen und der Entsorgung „falscher“ Meinungen wird kath.net doch spätestens dann, wenn Populum Franziskum seinem Untergebenen, Franz-Peter Tebartz – weltbekannter Freund güldener Burggräben und funkelnder Geschmeide – den Laufpass geben sollte, mit dem Hals zuckend nicht mehr wissen, wem sie zuerst in den Herren-Arsch kriechen sollen.

    Dann gibts ein chaotisches Getümmel verwirrter Schafe, die das schützdende Gezäun der Zensur stolpernd, schreiend und suchend umrennen, der Himmel wird sich verfinstern und allerlei Infantilitäten werden sich quietschend und armfuchtelnd bahnbrechen in den ewigen Kommunikations-Orkus namens Internet. Ohne Zensur.

    So wahr ich der Heiland bin.

    Heilandsblechle,
    Jesus Christus

  54. 54 Sandkorn 19. Oktober 2013 um 13:52 Uhr

    Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, die meisten Kommentare zu lesen.
    Und was stelle ich fest?
    Die Schreiber hier bedienen sich in vielen Fällen der gleichen Sprache, die sie den Kath.net-Kommentatoren vorwerfen.
    Sie sind keineswegs anspruchsvoller, inhaltlich klarer, ausgewogener.
    Die Diskutanten hier äussern genauso Spott, Häme und Ablehnung gegenüber solchen, die eine andere Meinung als sie selbst haben.
    So sind wir Menschen eben!
    Es gibt also keinen Grund, sich über die Kath.net-Kommentatoren hochnäsig zu erheben.
    Dass es Zensur auf Kath.net gibt, kann ich leider bestätigen, aber Zensur ist eine weitverbreitete Maßnahme und nicht auf jene Seite beschränkt.
    Sie findet auch hier und anderswo statt.
    Sie ist ein Grundübel!

  55. 55 Klaus 19. Oktober 2013 um 19:15 Uhr

    Sandkorn

    ich würde Ihnen empfehlen den Erfahrungsbericht aus dem Kath.net Forum zu lesen. Mit über 100 Kommentaren dazu:

    http://episodenfisch.blogsport.de/2011/09/13/erfahrungsbericht-aus-dem-kath-net-forum/

  56. 56 Sandkorn 19. Oktober 2013 um 21:47 Uhr

    Nicht alle, aber viele Erfahrungsberichte habe ich durchgeforstet.
    Und ich kann die Enttäuschung und Verärgerung, vielleicht auch Wut ehemaliger Kommentatoren nachvollziehen.
    Doch leider – es wird wirklich überall zensiert!
    Wer sich in dieser Weise besonders hervortut, ist ZEIT online.
    Alles, was an Meinungsäußerung der Redaktion nicht genehm ist, fliegt raus – knallhart und rigoros.
    Eine wirkliche Meinungsfreiheit, die diesen Namen verdient, gibt es nicht mehr.
    Linke Äusserungen in einem rechten Portal sind ebenso verpönt wie rechte in einem linken.
    Links, rechts, rot, grün, schwarz, gelb!
    Es sind dies die jeweils individuellen Sichtweisen, mit denen die einzelnen Bürger bestimmte Probleme wahrnehmen, filtern und letztlich urteilen.
    Links – rechts! Beide Positionen stehen sich feindlich gegenüber. Beides ist nicht verboten!
    Eine Demokratie und ein Forum müsste mit dieser Tatsache klarkommen.
    Man muss die jeweiligen Standpunkte ja nicht teilen, aber äussern sollte man sie dürfen.
    Und dann kann der andere reagieren.
    Meinungen zulassen, aus welcher politischen Richtung auch immer – in solch einem Land würde ich gerne leben.
    Und in einem solchen blog würde ich gerne kommentieren.
    Ist es nicht mehr möglich, ohne gegenseitige Verteufelungen auszukommen?

  57. 57 Klaus 20. Oktober 2013 um 12:19 Uhr

    Zwischen Zensur und Zensur ist allemal ein Unterschied.
    Da bedarf es gar nicht eines Hinweises auf die ehemalige DDR-Presse.
    Auf derselben Ebene bewegt sich das Kath.net-Forum, wo ALLES unterdrückt wird was den Forums-Diktatoren nicht genehm ist.

  58. 58 Sandkorn 20. Oktober 2013 um 23:47 Uhr

    Ich habe mich nicht auf die DDR-Presse bezogen, sondern z.B. auf ZEIT online.
    Zensur ist und bleibt Zensur, ob in Spiegel, ZEIT, kath.net oder sonstwo und ist im Grunde diktatorisch.
    Zensur fühlt sich für denjenigen, der hinauskatapultiert wird, immer gleich an:
    frustrierend.
    Auch Blogger nehmen für sich das Recht in Anspruch, ihnen zuwiderlaufende Beiträge zu löschen.
    Und nicht immer sind es die -was ja nachvollziehbar wäre- beleidigenden Kommentare, die rausgekickt werden.
    Es darf eben manches nicht mehr geäusssert werden. Dies betrifft viele Bereiche der Gesellschaft.
    Und so nimmt man sich als gut dressierter Bürger in seiner Meinungsäußerung schon mal vorsorglich zurück.
    Dies ist die vermutlich einkalkulierte Wirkung der Zensur: Selbstzensur.
    Mein Fazit also, frei nach dem alten Freiheitslied: „Die Gedanken sind frei…“
    Aber nur sie!

  59. 59 Klaus 21. Oktober 2013 um 17:09 Uhr

    Tut mir leid. Aber zwischen der Zensur in der seinerzeitigen DDR-Presse und der vermeintlichen Zensur in der Presse von heute ist ein haushoher Unterschied.

    Wenn ich mir beispielsweise die zahlreichen unterschiedlichen Artikel bzw. Kommentare in der österr. Presse ansehe und die verschiedensten Leserbriefe, die sich kein Blatt vor dem Mund nehmen, kann von Zensur nicht im mindesten die Rede sein.

  60. 60 Sandkorn 21. Oktober 2013 um 22:33 Uhr

    Sie haben recht, es gibt Leserbriefe oder online-Kommentare, die an Offenheit nichts zu wünschen übrig lassen.
    Aber es sind häufig genug Kommentare, die verbal mehr als nur „urig“ sind. Sie sind schlicht unterste Schublade. Und vor allem sind es Kommentare, die die Linie des Herausgebers des betreffenden Blattes mittragen und unterstützen.
    Da darf es dann also gern etwas gröber sein.
    Ich war schon des öfteren höchst erstaunt, ja geradezu schockiert, welche inhaltlich wie grammatikalisch primitive Kommentare es z.B. bei Spiegel online zu lesen gibt.

    Aber lästerliche Kritik g e g e n die Linie des Blattes werden Sie kaum finden.
    Diese werden gekippt! Auch das nenne ich Zensur.
    So, das war´s von mir! Vielen Dank für den Austausch!
    Ihnen noch alles Gute.

  61. 61 Commander Vimes 22. Oktober 2013 um 2:07 Uhr

    Da muss ich widersprechen! Was das Niveau der Spiegel-Online Kommentare angeht, haben Sie absolut Recht. Nur sind diese keineswegs nur einer Meinung zuzuordnen, noch nicht einmal überwiegend. Zensur scheint hier wirklich nur bei groben Beleidigungen und strafrechtlich relevanten Kommentaren stattzufinden. Dass eine der Redaktion „unbequeme“ Meinung nicht veröffentlicht werden würde, wäre mir noch nicht aufgefallen. Zumal es „die Linie des Blattes“ gar nicht gibt, solange sowohl Leute wie Augstein als auch Fleischhauer (um mal 2 zu nennen) für das Magazin schreiben.

  62. 62 Jesus Christus 23. Oktober 2013 um 4:13 Uhr

    „Zumal es „die Linie des Blattes“ gar nicht gibt, solange sowohl Leute wie Augstein als auch Fleischhauer (um mal 2 zu nennen) für das Magazin schreiben“

    Nicht zu vergessen – ebenfalls Mitarbeiter des Spiegel – Krawallnudel Matthias Matussek. Und der ist ja nun sowas von katholisch. Inclusive Muslimenbashing und Hang zur pathetischem Selbstviktimisierung.

  63. 63 Waldi 25. Oktober 2013 um 15:23 Uhr

    Geradezu widerlich finde ich das scheinheilige Eintreten für Tebartz von Elst vor dem Hintergrund dass umgekehrt nichts unversucht bleibt den Lieblingsgegnern von kath.net, Küng, Zollitsch, Abt Werlen etc. an den Karren zu fahren ohne in die anschließende Diskussion der üblichen Verdächtigen, vom Chef-Apokalyptiker Dismas bis zu Suarez mäßigend einzugreifen. Was für romtreue Menschen gilt, ihnen gegenüber Fairness walten zu lassen, muss vermeintlichen Häretikern versagt bleiben. Doppelmoral, ick hör dir trapsen…

  64. 64 Memphis Misraim 27. Oktober 2013 um 22:30 Uhr

    Hey, euch gibt’s ja noch! :-)

  65. 65 Markus 28. Oktober 2013 um 17:07 Uhr

    Wer sich über Tebartz von Elst unterrichten will, kann das hier im Forum von Kath.net tun:

    http://www.kathnews.com/

  66. 66 Jesus Christus 28. Oktober 2013 um 21:14 Uhr

    Hallo Markus,

    ich fürchte, bei kathnews wird man nicht über Tebartz van Elst unterrichtet, sondern über kathnews.

    Gruss,
    Jesus Christus

  67. 67 Jean-Louis 28. Oktober 2013 um 22:42 Uhr

    Neben spiegel.online sollte aber auch welt.online positiv erwähnt werden, wenn es um Freizügigkeit im Kommentarbereich geht. Was die traditionalistisch katholischen Foren angeht, finden die interessantesten Diskussionen derzeit auf gloria.tv und auf katholisches.info statt, besonders auch im Kommentarbereich.

  68. 68 el_vizz 30. Oktober 2013 um 23:52 Uhr

    Diskussionen bei gloria und .info? Klar, die
    zensieren ja auch ohne Ende, so dass nur gemäßigt
    Kranke und ganz Kranke zu Wort kommen.

    Ds von Diskussion zu salbadern ist schon vermessen.

  69. 69 Klaus 01. November 2013 um 18:19 Uhr

    Weiß jemand was mit dem Administartor los ist.
    Seit März hat er sich nicht mehr gemeldet!

  70. 70 Klaus 02. November 2013 um 12:07 Uhr

    Am 3. Mai war der letzte Beitrag des Administrators (über Laun).
    Wie geschrieben, weiß irgendjemand etwas über seinen Verbleib. Ich mach mir Gedanken was mit ihm los ist.

  71. 71 el_vizz 02. November 2013 um 13:29 Uhr

    Er wollte ein wenig untertauchen, um seine Bachelorarbeit zu schreiben. Vielleicht hat er ja auch noch ein Auslandssemester eingelegt?

  72. 72 Memphis Misraim 03. November 2013 um 14:55 Uhr

    Interessante Diskussionen auf .info!!! Hahahahahahaha! Geiler Joke, Jean. :-D

    Die „interessante Diskussion“ ist ein einziges Geheule und Suhlen in Selbstmitleid.

    Was das Mitlesen aber für mich interessant macht. Zurzeit läuft aber auch gar nichts im Sinne der Dunkelkatholiken. Seit kotz.net zur Hölle gefahren ist und ein edlerer Past die vatikanische Bude auf Vordermann bringt, ist Schluss mit lustig.

    Euch scheitern zu sehen, ist ein einziger Genuß!

  73. 73 suennerklaas 04. November 2013 um 22:17 Uhr

    Seit wann wird bei Katholibans „diskutiert“? Diskutieren kann man nur, wenn man auch intellektuell das Kindergartenalter überschritten hat. Und mal ehrlich, was haben denn GTV und .info eigentlich in der Sache vorzubringen? Nix. Wie soll man reagieren, wenn man schon wegen belangloser Kleinigkeiten, wie etwa die fehlende Mozetta beim Habemus Papam oder der Frage der Schuhe Schaum vorm Mund hat und deswegen einseitig die Sedisvakanz ausruft? Da wackelt doch gewaltig der Hund mit dem Schwanz, wo man doch vorher nicht müde wurde, die Pflicht zum „absoluten Gehorsam“ zu betonen und die eigene besondere „Rom- und Papsttreue“ hervorzuheben…
    Ich meine, man muss schon gewaltig einen an der Waffel haben, um solche Akrobatereien durchzuführen – oder extrem eitel und hochmütig sein.

  74. 74 Jean-Louis 05. November 2013 um 13:41 Uhr

    Unter den katholischen Portalen ist GTV nun die Seite mit den meisten Klicks, katholisches.info hat am meisten zugelegt und befindet sich ebenfalls im Spitzentrio. Ich hatte also durchaus recht, gerade die zwei als die interessantesten zu erwähnen. Das Jubelportal eignet sich hingegen nur für Fans, die bei der Nennung des Namens Franziskus in Verzückung geraten. Dort wird in der Tat kaum noch diskutiert. Dort ist man mittlerweile „unter sich“. k.info hinggen hat ein hohes intellektuelles Niveau. Wer das nicht sieht, versteht entweder nichts, oder will es nicht wahrhaben (ich tippe auf letzteres). Also nichts mit Kindergartennivau. Kindergartenniveau, oder aber verleumderische Aussage, ist die Kritik an Papst Franziskus an den Schuhen und an der Mozetta festzumachen. Es geht um die allgemeine Ausrichtung des Pontifikats, und die Frage, ob diese noch katholisch ist, oder eben nicht.

  75. 75 Memphis Misraim 06. November 2013 um 22:35 Uhr

    Natürlich ist die Ausrichtung alles andere als katholisch. Und gerade das ist ja das Geile daran. Ich grüße Franziskus an allen Punkten des Dreiecks! :-)

    Und unter uns, noch eine kleine Prognose: Was Franziskus anbelangt werdet ihr auch in Zukunft noch eine Menge zu diskutieren (fluchen, schimpfen kotzen) haben. Soviel ist sicher.

  76. 76 uboot 08. November 2013 um 13:05 Uhr

    wat is denn nu mit dem watchblog?
    fade out?

  77. 77 Commander Vimes 08. November 2013 um 19:46 Uhr

    Unglaublich! Bei Kath.net sind Homosexuelle jetzt die „neuen Juden“ und regieren die Finanzwelt:

    teatime
    Wahrscheinlich…
    hat man auch von Finanzieller Seite druck ausgeübt. Es ist kein grosses Geheimnis, dass bei Banken und anderen Kreditgebern die Homolobby recht einflussreich ist. Man darf annehmen, dass man mit mit einer kürzung der Kreditlinien o.Ä. gedroht hat. Das wird natürlich nicht gesagt. Nunja wer die „Herren der Welt“ sind dürfte mal wieder klar sein.

    http://kath.net/news/43620

  78. 78 Waldi 20. November 2013 um 11:42 Uhr

    Kath.net betitelt sich ja gerne mit der Überschrift „Katholische Nachrichten“. Meistens sucht man aber nur jene Nachrichten aus die die eigene Position bestärken und untermauern. So lässt sich die aktuelle Null-Meldung erklären der Papst habe beim Präfekten der Glaubenskongregation, Bischof Müller, zu Mittag gegessen, eine Meldung, die die Welt nicht braucht. Ob Franziskus nun Pizza bei XY oder Gedünstetes bei Z isst, geschenkt. Wichtig wird sie nur weil damit suggeriert wird zwischen Müller und Franziskus passe kein Blatt Papier, wichtig insbesondere dort wo gemutmaßt oder befürchtet wird, zwischen den beiden gebe es Differenzen, etwa beim Umgang mit wiederverheirateten Geschdiedenen und damit mit der Freiburger Handreichung.

  79. 79 Klaus 26. November 2013 um 11:28 Uhr

    „el_vizz02. November 2013 um 13:29 Uhr

    Er wollte ein wenig untertauchen, um seine Bachelorarbeit zu schreiben. Vielleicht hat er ja auch noch ein Auslandssemester eingelegt?“

    Das glaub ich jetzt allmählich nicht mehr!

  80. 80 Sterblicher 03. Dezember 2013 um 15:30 Uhr

    So, jetzt auch auf kath.de definitiver Rausschmiss, zuletzt aus nichtigem Grund, nachdem ein von mir gestarteter Thread über die Lügen der humanistischen Moderne dort völlig aus dem Ruder gelaufen ist, weil ich den Diffamierungen der dort tätigen Moderatoren freundlich und beinahe endlos standgehalten habe. Die hochfrequentierten Blogs und social-media-sites werden alle auf Mainstream rasiert. Da sich insbesondere auf katholischen Websites recht viele zeitgeistkritische Geister tummeln, sind dort die Zensuraktivitäten sehr stark. Ich kann @Sandkorn nur zustimmen. Zensiert wird nicht der Krawall sondern die unerwünschte Idee. So bleibt jeder krawallstrotzende rechtsextremistische Beitrag stehen, die krawallstrotzenden Gegenreden ebenfalls, nicht aber die geistreiche wortgewählte Betrachtung, die vielleicht einen Eiterherd der Moderne eröffnete und einen fruchtbaren Diskussionsansatz böte.
    Die Erkenntnis liegt auf der Hand: Internetforen dienen nicht der intellektuellen Fortentwicklung sondern der Verausgabung im sinn- und belanglosen Streit, je brachialer umso besser. Die Herren der Welt verhindern durch systematische Zensur echte Fortentwicklung, die das Medium „Internet“ grundsätzlich böte.

  81. 81 Klaus 19. Dezember 2013 um 23:26 Uhr

    Eigentlich ist es unbegreiflich, dass der Administrator seinen Blog so führungslos dahintümpeln lässt.

  82. 82 Klaus 22. Dezember 2013 um 23:02 Uhr

    Macht sich denn niemand Sorgen, dass ihm was zugestoßen sein könnt

  83. 83 Klaus 22. Dezember 2013 um 23:07 Uhr

    Macht sich niemand Sorgen, dass ihm was zugetoßen sein könnte

  84. 84 el_vizz 23. Dezember 2013 um 18:51 Uhr

    Doch. Langsam aber sicher befürchte ich auch nichts Gutes! Falls jemand Kontakt zu ihm hat, möge er bitte ein Update geben.

  85. 85 Administrator 23. Dezember 2013 um 19:05 Uhr

    Hallo Klaus, hallo Rest der Gang,

    Vorab: Es tut mir wirklich leid, dass sich offenbar der Kopf zerbrochen wurde, was aus mir geworden ist [allerdings: über die auf der rechten Seite verlinkten Accounts auf sozialen Netzwerken wäre der Verdacht leicht auszuräumen, dass mir etwas zugestoßen ist].

    Also, wie ja schon oben teilweise korrekt rekonstruiert wurde: Ich habe bis in die Sommermonate an meiner Bachelorarbeit gesessen und kann mir nun nachsagen lassen, dass ich einiges über Werk und Rezeption Paul Scheerbarts weiß. Danach – ja, was passierte danach? Ich muss etwas länger ausholen.

    Der Blog wurde im Sommer 2010 begründet. Ich hatte gerade mit dem Studium begonnen, fand Extra 3 noch lustig, das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung informativ, hatte (also) weder Karl Kraus noch Adorno gelesen und war der festen Überzeugung, dass Religion doof ist. Über einen Link der Titanic bin ich damals auf kath.net gestoßen, habe die Seite immer mal wieder aufgerufen und habe mich dann im jugendlichen Leichtsinn auf die anmaßende Verpflichtung eingelassen, sie zu „beobachten“. Das geschah damals bisweilen liebenswert tapsig; zumindest kann man im Lauf der Zeit immerhin eine gewisse Entwicklung erkennen, weg vom bauchlinken Murks zu etwas anspruchsvolleren Postings. Das hat mir auch durchaus Spaß gemacht – und offenbar auch anderen, obwohl hier seit Monaten nichts mehr veröffentlicht wurde, weist die Blogstatistik weiterhin dreistellige Besucherzahlen pro Tag aus – aber.

    Aber, und das bleibt vermutlich nicht aus, wenn man sich jahrelang obsessiv mit einer Sache beschäftigt: Ich attestiere mir im Rückblick eine sehr eingeengte Sicht. Nicht unbedingt in bezug auf tatsächlich menschenverachtenden Quatsch, der auf kath.net erschien, und den ich kritisiert habe. Vielmehr ärgere ich mich im Rückblick über eher kleine Artikel: Wenn kath.net gegen etwas war, schrieb ich dafür, fand kath.net etwas toll, fand ich Gründe dagegen. Ich weiß kein konkretes Beispiel zu nennen, aber die ließen sich im Archiv haufenweise aufspüren.

    Kurzum: Nach der BA-Arbeit hatte ich einigen Abstand zum Bloggen und fand immer weniger Lust, es weiterhin zu betreiben. Dazu kamen diverse andere Gründe: Mein Masterstudium, ahnte ich damals und weiß es jetzt sicher, lässt mir weniger Zeit dafür; kath.net wiederholt sich und irgendwann nervt es, immer dasselbe zu schreiben; die Kommentare von Menschen, die Gläubige als „Religioten“ bezeichnen, stören mit der Zeit auch.

    Dazu kommt: Ein Watchblog ist eine furchtbar unproduktive Sache; ich hätte in der Zeit Kisten bis zum Mond stapeln und ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen werden, Lexika auswendig lernen oder wenigstens Gedichte schreiben können. Stattdessen widmete ich meine Zeit einer bisweilen durchaus ehrenhaften Aufgabe, die ich letztlich aber äußerst unbefriedigend finde. Ich muss dazusagen, dass mit der Zeit auch eine gewisse Entfremdung mit der „linken Szene“ einherging, der ich mich bis dato wie selbstverständlich zugehörig fühlte: wo man also vor wenigen Tagen den Untergang der Welt prognostizierte, weil das ZDF auf die dumme Idee kam, Gesichter schwarz anmalen zu lassen; oder wo dogmenhaft der Idee angehangen wird, „eins“ statt „man“ oder Gender_Unterstriche respektive*Sternchen würden automatisch eine bessere Welt hervorbringen.

    Ich hab mir dann eine Auszeit verordnet und geschaut, ob die Freude am Bloggen irgendwann wiederkommen möge – sie kam nicht. Und kam nicht. Ich habe kath.net seit Monaten nicht mehr besucht und den Blog gemieden, erst aus Mangel an Motivation, dann aus Scham und schlechtem Gewissen.

    Das also, in Kurzform, die Begründung, wieso hier nichts mehr los ist und was aus mir geworden ist. Noch einmal: Es tut mir leid, wenn sich jemand Sorgen um mich gemacht hat.

    In diesem Sinne: Weiter gepostet wird hier vermutlich nicht mehr, gelöscht aber auch nicht. Frohe Weihnachten und: Ich habe die Zugangsdaten zum Google Mail-Account vertrottelt, im Zweifelsfall meldet euch bitte über die Kommentarspalte.
    Danke für die dreieinhalbjährige Treue, die zahlreichen Anregungen, Diskussionen, Streitgespräche, das Mutmachen, das rechtliche Beistehen und und und.

    Episodenfisch/Philip

  86. 86 Waldi 23. Dezember 2013 um 19:57 Uhr

    Guter, ehrlicher Post. Ich kann das nachvollziehen. Noé wird sich nicht ändern, Dismas schon gar nicht. Es ist eigentlich alles gesagt. Und für etwas zu sein ist oftmals schwerer, aber ungleich produktiver. Es hätte sicherlich viel gegeben um darüber zu schreiben, Tebartz-von-Elst, Abt Werlen, aber man ertappt sich doch oft dabei die Gehässigkeit von kath.net bei sich selbst zu finden: Wie blöd sind die denn. Macht et jut, bye bye, viel Glück beim Master…

    Und ein frohes Weihnachtsfest!!

  87. 87 Klaus 24. Dezember 2013 um 14:14 Uhr

    Hallo Philip,

    habe wirklich schon die ärgsten Bedenken gehabt, dass Sie einen Unfall hatten oder schwer erkannt sind. Anders war die lange Absenz für mich nicht mehr erkläre bar. Gottseidank sind sie quick lebendig wie gleich ihre erste Post jetzt zeigt.
    So wünsch auch ich gutes Gelingen für den Master.

    Frohe Weinachten Ihnen und allen Postern hier

  88. 88 Sandkorn 23. Januar 2014 um 19:41 Uhr

    Episodenfisch Philipp!

    Wahrscheinlich werden Sie meinen Kommentar nicht mehr zu Gesicht bekommen, was ich offen gesagt bedauern würde.
    Ist es mir doch ein Anliegen, Ihnen meinen Respekt zu zollen.
    Das, was Sie geschrieben haben klingt ehrlich und wirklich selbstkritisch.
    Sie scheinen eine innere Veränderung erfahren zu haben und das freut mich sehr.
    Ihr Ton ist nicht mehr zynisch, sondern nachdenklich.
    Gehen Sie Ihren Weg, wohin auch immer er Sie führen mag.
    Viel Glück und Erfolg, sowohl beruflich als auch privat!
    Und Gottes Segen noch dazu!
    Ob Sie Wert darauf legen, weiß ich nicht,
    aber mir ist es wichtig, ihn Ihnen zu wünschen.
    Alles Gute für Sie!

  89. 89 Administrator 29. Januar 2014 um 22:13 Uhr

    Hallo Sandkorn,

    Danke, danke. Ich weiß bloß nicht, ob „innere Veränderung“ da nicht etwas hochgegriffen ist; ich hatte kein Erweckungserlebnis und lese kath.net nach wie vor reichlich vergnügungslos. Ich bin bloß zu der Erkenntnis gekommen, dass es nach drei Jahren mal genug damit ist, gegen den sich bloß geringfügig ändernden Irrsinn anzuschreiben und dass ich die Freizeit vernünftiger nutzen möchte.

  90. 90 Klaus 30. Januar 2014 um 18:35 Uhr

    „nach drei Jahren mal genug damit ist,gegen den sich bloß geringfügig ändernden Irrsinn anzuschreiben und dass ich die Freizeit vernünftiger nutzen möchte.“

    Verstehe ich vollkommen.
    Nur, wozu gibt es dann noch den Watchblog ?

  91. 91 Administrator 30. Januar 2014 um 22:17 Uhr

    Hallo Klaus,

    Nun – weil a) ich es schade fände, das Ganze hier einfach zu löschen und b) immer noch Menschen auf der Suche nach kath.net und/oder einzelnen Autoren bzw. Themen hierhin finden und auf zumindest ansatzweise profunde Informationen stoßen.

  92. 92 suennerklaas 06. Februar 2014 um 20:26 Uhr

    @Klaus:
    Philipp hat ja recht… Es ist immer wieder dasselbe. Und es wiederholt sich immer und immer wieder. Anderswo wird das Thema ja inzwischen auch ausgibig behandelt – und da ist der Episodenfisch immer mal wieder ein schöner Ort zum Nachschlagen…

  93. 93 Klaus 09. Februar 2014 um 23:49 Uhr

    @suennerklaas

    „Anderswo wird das Thema ja inzwischen auch ausgibig behandel“

    Wo wird Kath.net noch ausgiebig behandelt?

  94. 94 klaus 26. Februar 2014 um 23:05 Uhr

    „Anderswo wird das Thema ja inzwischen auch ausgibig behandel“

    suennerklaas
    Meine Frage, ist irgendwie untergegangen:

    Wo wird Kath.net noch ausgiebig behandelt?

  95. 95 Ein Fan 20. Oktober 2014 um 20:47 Uhr

    Da wird der Episodenfisch aber noch einmal richtig aktuell :-) Großes Thema bei Radio Vatikan ;-)

    http://blog.radiovatikan.de/synode-der-medien/

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