Otterbeck übt noch

Andreas Englisch muss dem kath.net-Team bei einem Vatikanbesuch die letzte Oblate weggeschnappt haben, anders ist der jüngste Ausfall von Franz Norbert Otterbeck kaum zu erklären:

Englisch übt noch
Englisch ist der meistüberschätzte Nichtkenner des Vatikans […] der dürftige Katholik aus Werl […] der kirchlich nur halb-gebildete Schnüffler mit der guten Nase […] der flotte Schreiber […] der sicherlich keinen Zugang zum inneren Zirkel hat, sondern sich die „Fakten“ in Bars und an Hoteltresen zusammenlauschen muss […] der Hektiker […] der Edeldilettant […] die eigentlich religiöse Dimension kann der Wahlrömer vor lauter „Lutherzorn“ kaum empfinden […] der rasende Reporter […] Andreas Englisch – vielleicht doch ein Logenbruder auf Urlaub im Heiligen Bezirk? Ich sage nur: Bertelsmann!

Bemerkenswert ist, dass sich die angedeutete Verschwörungstheorie um Bertelsmann und Freimaurerei fast ausschließlich auf so schrecklichen Seiten wie „DerHonigmannsagt“, „Luebeck-kunterbunt“ oder „die-rote-pille“ findet. Andererseits: Wahrscheinlich war Otterbeck, wie Englisch, gerade in Eile und musste sein Pamphlet fristgerecht abschicken.


5 Antworten auf „Otterbeck übt noch“


  1. 1 Bratwurst 22. April 2013 um 21:51 Uhr

    Danke, Admin!
    Während im kath.net Artikel anscheinend auf offensichtliche Recherchefehler bzw. Unwissenheit des Herrn Englisch verwiesen wird (ich bin bekennender Nicht-Vatikanexperte), hat der Admin meiner Auffassung nach nur Unhöflichkeiten und Satire von Seiten Otterbecks angeprangert.

  2. 2 Heinrich 24. April 2013 um 8:54 Uhr

    Ich nehme Andreas Englisch als ‚Experten‘ keineswegs ernst. Jedoch: der offensichtliche Hass, der ihm von kath.net nun entgegenschlägt, ist leicht erklärt: Während Englisch zunächst auf der Welle des von kath.net gepflegten Hurrakatholizismus mitschwamm, hat er sich vor einiger Zeit durch dezidiert liberale Aussagen in Talkshows als Progressist geoutet. Damit steht er für kath.net auf der Abschussliste. Die Quittung bekommt er jetzt.

  3. 3 diskordianerpapst 25. April 2013 um 12:24 Uhr

    Der wird schon länger nicht gemocht, von dem Herrn Dr. Nö:

    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&threadID=2395

    Neid? ;-)

  4. 4 Bratwurst 12. Mai 2013 um 21:55 Uhr

    Interessant erscheint mir, dass der kath.shop (eine Verbindung zu kath.net scheint mir gegeben) per EMail mit Datum von gestern (!) das von Herrn Otterbeck verrissene Buch „Franziskus -Zeichen der Hoffnung – Das Erbe Benedikts XVI. und die Schicksalswahl des neuen Papstes von Andreas Englisch“ wie folgt bewirbt:
    „Insider-Informationen vom bekanntesten deutschen Vatikan-Experten
    Der Wahl des neuen Papstes ist eine Revolution, eine Umwälzung von gewaltiger Bedeutung, im Vatikan vorausgegangen, die ihren Schatten auf alle folgenden Ereignisse geworfen hat. Was hat Benedikt XVI. tatsächlich zum Rücktritt, zum ersten Rücktritt eines Papstes seit über 700 Jahren, bewogen?
    Andreas Englisch deckt die wirklichen Hintergründe auf und beschreibt, was hinter den Kulissen des Vatikans geschehen ist, wie sich im Konklave die Machtverhältnisse zugunsten des neuen Papstes verschoben haben, welche Fraktionen um welche Papabili zunächst noch zur Diskussion standen und was letztlich den Ausschlag gab. Er stellt den neuen Papst eingehend vor und gibt einen Ausblick darauf, ob und wie es ihm gelingen wird, die drängendsten Probleme der katholischen Kirche zu lösen und im Kirchenstaat Ordnung zu schaffen.“

    Kath.net ist anscheinend offen gegenüber abweichenden Meinungen (hier die Otterbecksche) und veröffentlich diese.
    Beispielhafte Toleranz!
    Allerdings fehlte der Link zum kath.shop unter dem Otterbeck-Artikel.

  5. 5 Dr. Otterbeck 01. Dezember 2013 um 21:23 Uhr

    Öfter mal Tucholsky lesen.

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