Expertenmeinung zum Nazideutschland 2.0

Weil Martin Lohmann mit seiner etwas „verstaubten“ (Linda Noé) Sicht der Dinge durch die Talkshowlandschaft tingelte und aneckte, zog die Macromedia Hochschule für Medien die nötigen Konsequenzen und kündigte das Arbeitsverhältnis. kath.net erklärt das jetzt mit routinierter Empörung zu einem schweren Fall von „Kathophobie“, und Leser „templariusz777″ lässt sich zu einem interessanten Vergleich verleiten:

Willkommen…
im Nazi-Deutschland 2.0. Früher waren es die Juden, welche an öffentlichen Bildungsorten nicht mehr erwünscht waren, jetzt müssen alle gewissenhaften Katholiken damit rechnen, ihre Jobs zu verlieren, weil sie glauben, was sie glauben.
Ich schließe meine Ausbildung ab und wandere so schnell wie möglich aus.

„Null8fünfzehn“ pflichtet bei:

Unfassbar!
Christenverfolgung und Religionsfeindlichkeit sind nach 60 Jahren wieder salonfähig in Deutschland. Martin Lohmann ist ein tapferer Mann – viele Märtyrer (noch nicht des Lebens, aber des guten Rufes) werden folgen!!

„Dottrina“ gibt zu bedenken:

Das ist ein himmelschreiender Skandal!!!
Ein Unrecht, was Herrn Lohmann da widerfährt! Mir kommt es immer mehr so vor, als hätten die Deutschen aus dem 3. Reich nichts gelernt! Und alle Gutmenschen schreien immer so gerne bzgl. der Nazi-Ära: „Nie wieder“. Was, bitte schön, ist denn hier anders? Wehret den Anfängen!

„krak des chevaliers“ warnt:

Homo-Diktatur
Was ich schon immer gesagt habe: Wir steuern mit Riesenschritten auf eine Homo-Diktatur in Europa zu. Wer es noch wagt, eine gegenteilige Meinung zu vertreten, wird eiskalt rausgeworfen. Demnächst müssen alle, die sich gegen diesen Homo-Unsinn aussprechen, mit Strafverfolgung rechnen. Gut, dass man in Russland Gesetze erlassen hat, die eine Homo-Propaganda verbieten.

„Waldi“ analysiert:

Deutschland scheint ein besonderer Nährboden…
für Diktaturen zu sein. Zuerst die braune, dann die rote und nun die multicolorierte, die Meinungsdiktatur, weil alle und jeder gegen jeden mitmacht. Besonnene, auf moralischer Grundlage von Menschenrechten und Lebensschutz vorgetragene Argumente, wie die von Martin Lohmann, werden niedergemacht, ins Lächerliche gezogen und von den Medien und den Moderatoren auch noch als angemessener Protest gut und willkommen geheißen. Dabei hat Herr Lohmann mehr Mut und Sachkenntnis bewiesen als seine Gegner, das Publikum eingeschlossen. Denn ihm ging es um grundlegende Werte und die Wahrheit, zu der jeder Rechtstaat verpflichtet ist, und nicht um verschwommene Meinungen und Beliebigkeiten eines aufgeputschen Auditoriums!

„Bodmann“ findet:

Der Fall Lohmann zeigt , wie unsere Gesellschaft , zumindest in Gestalt der veröffentlichten Meinung und deren Epigonen(= Gutmenschendiktatur), schon deart linksgrün versifft ist,daß einem die Haare zu Berge stehen […] Dieser Fall zeigt m.E. eindeutig , daß hierzulande eine offene Diskussion um strittige Ansichten und Sachverhalte nicht mehr möglich ist .Fällt in diesem Zusammenhang auch nur ein Wort , was die Meinungsoligarchie eigenmächtig auf den Index gesetzt hat,ist jede kritische Stellungnahme abgewürgt,weil sofort die Nazikeule geschwungen wird .

Und „Dismas“ fasst zusammen:

Katholophobie
ja, wir sind beretis in einer Christenverfolgung. Wer sich zur Lehre CHRISTI bekennt wird -zumindest vorerst noch- psychisch bedrängt, verfolgt, gemobbt und fertiggemacht. Man will uns zwingen die gelebte Homosexualität zu bejahen – das ist intolerant und diktatorisch. Eine kleine Minderheit will einem Volk seine Ansichten aufzwingen.. Eine Diktatur beginnt in unserem Land…. Die Freiheit schwindet…..


44 Antworten auf „Expertenmeinung zum Nazideutschland 2.0“


  1. 1 Cartello 06. Februar 2013 um 16:03 Uhr

    Lohmann fliegt von Macromedia wegen seiner einstellung .

    Gut das es welche gibt die auf Diskriminierung sauer reagieren. Ob die Baron Nordbergseite auch so semmeln würde bei einer Lesbe die aus einen Kath. Kindergarten fliegt? Ja wenn zwei das selbe machen ist es nicht das gleiche sondern bei den einen Christenverfolgung.*kopfschüttel!

  2. 2 diskordianerpapst 06. Februar 2013 um 18:09 Uhr

    Irgendwie hat es die gute Linda mit den alten, verstaubten
    Herren:

    „Hier wird die Kirche (wieder einmal) medial von vornherein
    ohne jegliche differenziertere Betrachtungsweise als Verein von
    alten grauen Herren, der lebensfremd und hartherzig gegen arme
    Frauen in Not agiert, dargestellt.“

    „…dieser ultrakonservative verstaubte Kirchenmann will gerade
    sagen, dass eine Frau nichts zu bestimmen hat,…“

    „Es geht nicht um irgendwelche hartherzigen, grauen, alten,
    lebensfremden Männer, die sich selbst wichtiger machen möchten
    als sie sind und obendrein noch andere gerne in ihrem Leid
    schikanieren!“

    Das hier find ich auch seltsam:
    „…die in ihrem Alltag und in Stille die Kreuze ihres Lebens
    tragen…“
    Ich dachte immer jeder bekommt nur ein Kreuz ;-)

    Am Ende dann Durchhalteparolen. Muss sich echt fies anfühlen
    wenn plötzlich grosse Teile der Bevölkerung mitbekommen was man
    so die ganze Zeit in seiner Nische getrieben hat, das alles
    andere als gut finden und einem die Kacke nur so um die Ohren
    fliegt.
    Naja, irgendwann kehrt auch wieder Ruhe ein, zumindest für
    kurze Zeit. Dann befindet man sich im Auge des Shitstorms ;-)

  3. 3 diskordianerpapst 06. Februar 2013 um 18:18 Uhr

    Der Artikel ist ja jetzt sogar in Rot mit „Hot“ gekennzeichnet,
    was in Verbindung mit dem Bild dann aber doch, äh, etwas eigenlöblich wirkt…
    (mit quietschenden Reifen gerade noch so die Kurve gekriegt ;-)
    euer diskopapst)

  4. 4 Antonius Bacci 06. Februar 2013 um 22:44 Uhr

    Die Frage, die mir bei solchen Dingen kommt, ist folgende: Ist es Diskriminierung, wenn man die Überzeugung vertritt, dass in traditionell christlicher Perspektive eine gleichgeschlechtliche Ehe nicht in Ordnung sein kann? Wir leben schließlich in einer Demokratie, und niemand kann gezwungen werden, eine gleichgeschlechtliche Ehe als solche gutzuheißen oder gar zu befürworten. Man kann durchaus homosexuell empfindenden Menschen Respekt entgegenbringen und dennoch die Lehre der Kirche vertreten, dass homosexuelle Akte sündhaft sind. Ist dies auch schon eine Form von Diskrimierung? Wenn man dies vertritt, beleidigt man schließlich niemanden in unflätiger Weise. Niemand wird gezwungen, nach der Lehre der Kirche zu leben, aber ebenso kann die Kirche nicht gezwungen werden, das, was sie als sündhaft betrachtet, gutzuheißen. Ist dies bereits Homophobie?

  5. 5 Dr. Arnd 07. Februar 2013 um 11:19 Uhr

    @ A. B.
    ich denke nicht, dass es sich dabei um eine Diskriminierung handelt. Problematisch ist hier allerdings die derzeitige Lehre an sich der Kirche wie in der gesamten Sexualmoral. Der (unfehlbare und nicht von weltlichem und zeitbedingtem verdunkelte) Kern kann eigentlich so wie ich es verstehe nur lauten, dass die Ehe das sakramentale Ideal des Zusammenlebens mit der Option des Verschmelzens von Mann und Frau zu einem Kind ist. Sie muss also idealerweise für Kinder offen sein. Das nach christlicher Auffassung richtige (wahre) Leben nähert sich diesem Ideal möglichst weit an. Das gilt für heterosexuelle und homosexuelle Lebensgemeinschaften außerhalb der Ehe, Sex vor der Ehe, Geschiedene usw gleichermaßen. Eine spezielle Fokussierung auf Homosexualität halte ich da für völlig falsch.

    Es ist daher auf beiden Seiten auch falsch hier arbeitsrechtliche Konsequenzen zu ziehen:
    Herr Lohmann wird aus weltanschaulischen Gründen gekündigt ebenso wie die Lesbe von der Kirche.

  6. 6 diskordianerpapst 07. Februar 2013 um 14:22 Uhr

    Da muss aber schon noch unterscheiden:
    Die Lesbe wird nicht gekündigt weil sie eirgendeine
    Weltanschauung öffentlich vertritt, sondern weil sie ihre
    Veranlagung auslebt.

    Der Herr Lohmann vertritt offensiv und maximal öffentlich
    (übrigens wohl auch schon vorher, in seinem K-TV) bestimmte,
    stark umstrittene Standpunkte.
    Viele Privatunternehmen hätten damit ein Problem und zwar umso
    höher die Person in der Unternehmenshierarchie angesiedelt ist,
    umso umstrittener die Standpunkte sind und umso öffentlicher
    sie vertreten werden.
    Zumeist vollkommen unabhängig vom Inhalt.
    Auch ein Manager wird seinen Job nicht mehr lange haben sollte
    er in ähnlichem Masse den Kommunismus für erstrebenswert halten.
    Freie Meinungsäusserung bedeutet eben nicht das nicht das jeder
    konsequenzlos allen möglichen Kram ablassen kann.
    Wenn jemand durch öffentliche Äusserungen seinem Arbeitgeber
    schadet kann der durchaus konsequenzen ziehen, inwieweit das
    rechtlich gedeckt ist muss dann im Zweifel ein Gericht
    entscheiden.
    Ich sehe da aber eine gute Ausgangsposition wenn eine
    Bildungseinrichtung jemand feuert der von Talkshow zu Talkshow
    zieht und umstrittene Thesen vebreitet.
    Das ist schon politischer Aktivismus und nicht mehr eine auf
    Nachfrage mal geäusserte persönliche Meinung.
    Letzteres ist einem Arbeitgeber durchaus zuzumuten.

  7. 7 Dr. Arnd 07. Februar 2013 um 14:38 Uhr

    @discordianerpapst:
    für den Arbeitgeber ist die Situation eigentlich ähnlich:
    angeblich soll in der Kirche so etwas wie „don´t ask don´t tell“ gelten, wenn also der katholischen Lehre nicht ausdrücklich widersprochen wird (gilt ja für Geschiedene, die in einer neuen Lebensgemeinschaft ohne Eheschließung ebenso), was man nicht nur verbal, sondern auch durch Lebensführung tun kann, so wird es geduldet.
    Ich halte also beides für vergleichbar und finde beides wie gesagt nicht ok.
    Die Kirche könnte nach meiner Auffassung ihre Position auch dadurch wahren, indem sie ihren Lehrstandpunkt vertritt und aus Barmherzigkeit auf arbeitsrechtliche Maßnahmen verzichtet.
    Der mediale Arbeitgeber könnte Mitarbeitern mit abweichender Weltanschauung öffentlich für das Institut widersprechen und so seine Position klarstellen.

  8. 8 diskordianerpapst 07. Februar 2013 um 15:43 Uhr

    Das Problem beim „don´t ask don´t tell“ ist ja gerade das es
    sich auf den engsten persönlichen Lebensbereich bezieht, die
    Leute haben Angst und sind erpressbar. Es reicht ja das ein missgünstiges Gemeindemitglied dem Pfarrer oder höheren Instanzen was steckt. Dann müssen die tätig werden ob sie wollen oder nicht weil der Denunziant sich ja immer weiter nach
    oben wenden kann.

    Aus dem Prinzip haben schon gewisse Leute ein ganzes
    Internetportal gemacht ;-)

    Vergleichbar wäre wenn ein, nehmen wir mal einen Generalvikar oder vielleicht sogar Bischof, der aktivistisch als Verfechter
    von Homosexuellenrechten durch die Talkshow tingelt, dann könnte
    die RKK als Arbeitgeber sagen: Der Mann agiert
    geschäftsschädigend und deshalb muss er gehen.

    Ein Unterschied wäre aber immer noch vorhanden:
    Der Eine setzt sich für eine Gleichbehandlung einer
    gesellschaftlichen Gruppe ein, wärend der Andere genau dies
    verhindern will.

  9. 9 Dr. Arnd 07. Februar 2013 um 15:55 Uhr

    @diskordianerpapst:
    Mobbing und Denunziation gibt es natürlich bei allen Arbeitgebern.
    Der Kernpunkt ist doch der vergleichbare weltanschauliche Dissenz der Institution mit dem Arbeitnehmer und die vergleichbare Intoleranz, dies mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu belegen. Und der Dissenz besteht bei dem Thema ja gerade auch darin, was denn nun vergleichbar ist und ob es der Gleichstellung bedarf.
    Wenn wie bei Ihnen eh schon klar ist, wer inhaltlich recht hat, dann braucht man Toleranz natürlich nicht…

  10. 10 Memphis Misraim 07. Februar 2013 um 20:00 Uhr

    Immer die Berufung auf die Meinungsfreiheit! Die Meinungsfreiheit scheint bei manch einem Katholiken eine Einbahnstraße zu sein. Ob man die gleiche Meinungsfreiheit auch Pussy Riot zustehen würde?

  11. 11 Antonius Bacci 07. Februar 2013 um 20:58 Uhr

    @Memphis

    Ich denke, die Kirche wird die Meinungsfreiheit von Pussy Riot nicht einschränken wollen, solange diese nicht in einer ihren Aktionen ein Gotteshaus als Plattform verwenden oder aber Blasphemie betreibt. Das nennt man dann nämlich Sakrileg. Der Respekt vor einer Religion, egal welcher, sollte Menschen davon abhalten, heilige Räume für derartige Aktionen zu entweihen.

  12. 12 Apokatastasis 08. Februar 2013 um 1:02 Uhr

    Viele Kommentatoren bei kath.net begeben sich in die Opferposition.
    Daraus läßt sich durchaus ein Gewinn ziehen.
    Außerdem macht es einem wichtig, wenn man verfolgt wird (oder es so scheint).
    Vielleicht kommt auch bei kath.net mal die Einsicht, daß man sich- wie das auch auf Martin Lohmann zutrifft- einfach wie andere an der politischen Meinungsbildung beteiligt, und manche Meinungen auf Kritik treffen und andere nicht.
    Das liegt eben daran, daß viele Menschen die dort vertretenen Meinungen als abseitig oder diskriminierend empfinden.

    Das hat aber nichts mit Glauben zu tun.
    Glaube ist auch möglich, ohne Feindbilder zu haben.

    Leider trifft das auf die meisten Schreiber bei kath.net kaum zu.

    Und man ist natürlich nicht lernfähig. Statt einmal seine eigene Position zu überdenken, baut man eine Wagenburg.

    Damit schließt sich der Kreis.

    Und manchmal frage ich: was soll das alles? Damit ich mich als Held fühlen kann? Und was hat solche (rechte) Politisierung mit Glauben zu tun?

  13. 13 Cartello 08. Februar 2013 um 11:59 Uhr

    Meinungsfreiheit und katholische Kirche .

    Beispiel 1: Ein Erzbischof Tomasi (Genf, am 22. März 2011) forderte ein Menschenrecht auf Diskriminierung.

    Diese beispiele gehen von oben nacht unten in der katholischen hierachie….

    Beispiel 2 : Tonio Borg Kandidat für EU-Kommissariat stand als homophob in der Kritik und wie üblich semmelte er von …… ? richtig Christenverfolgung!

    Beispiel 3: Ein Martin Lohmann zieht von einer Show zur anderen, verbreitet seinen geistigen Sondermüll, auch unter seinen Studenten, und der Rest soll gefällig nicken oder die klappe halten .

    Beispiel 4: Gibt es in Holland eine neue Sitte, Katholiken die aus der Kirche austreten, am schwarzen Brett der Kirche zu verpfeifen.

    Was lernen wir daraus ….
    Wenn ein Katholik eine Meinung hat und diese mitteilt, dann ist das Meinungsfreiheit, wenn andere Leute diese Meinung nicht mögen und es sagen ( kritisieren ), ist es das natürlich nicht mehr eine Meinung , sondern “Rufmord od. Diffamierung bis hin zur Christenverfolgung. Da verkommt das wort „Kathophobie“ zu einer schlechten Satire.

  14. 14 Dr. Arnd 08. Februar 2013 um 12:54 Uhr

    @Cartello:
    wenn ein Cartello eine Meinung hat und diese mitteilt, dann ist das Meinungsfreiheit, wenn andere Leute diese Meinung nicht mögen und es sagen (kritisieren), ist es natürlich nicht mehr eine Meinung, sondern Diskriminierung.

    nichts für ungut…

  15. 15 Cartello 08. Februar 2013 um 13:30 Uhr

    Dr. Arnd

    Meinung und Meinung ist nicht das selbe, gewisse Meinungen würden sonst nicht strafrechtlich wegen gewissen Einflüssen verfolgt werden. Darunter zb. fällt Verhetzung, und das aus guten grund. Selbst ein Müller musste das feststellen. Urteil BVerwG 7 B 41.11…..Deswegen wurden ja gewisse Gruppen ( Homosexuelle, Leseben, Autochtone …) unter einen besonderen schutz gestellt !

  16. 16 Dr. Arnd 08. Februar 2013 um 13:50 Uhr

    @Cartello
    da haben Sie hinsichtlich Volksverhetzung natürlich völlig Recht und da sind wir vollkommen einer Meinung. Nur: meinen Sie damit die von Ihnen gebrachten Beispiele ? Kann ich mir nicht vorstellen.

  17. 17 Cartello 08. Februar 2013 um 14:05 Uhr

    Dr. Arnd

    Was deutsches recht anbelangt müsste ich erst einlesen, aber was Österreich anbelangt würden hier einige einen mächtigen Bauchfleck hinlegen.

  18. 18 tuckenalarm 09. Februar 2013 um 1:40 Uhr

    die wortschöpfung der „kathophobie“ ist eigentlich noch das belustigendste an dieser traurigen sache.

    im vorreformatorischen mittelalter wusste auch der gemeine bäuerliche einheitschrist noch ganz genau: „wie man in den wald hineinruft, so schallt es auch hinaus.“

    womöglich würde es helfen, weniger laut in den wald hineinzuschreien, damit es weniger laut hinausschallt, das würde gleichzeitig die opferrolle (@apokatastasis genau!) entschärfen und man könnte sich gelassen dem studium des neuen testaments hingeben (respekt, nächstenliebe, vergebung etc.), das einige selbst ernannte musterkatholiken offenbar immer ausgelassen haben beim bibelstudium. oder ist dsa jetzt vom vatikan gestrichen?

    wenn ja, dann werde ich am ende auch noch „kathophob“.

    (echt starke wortschöpfung, irgendwie muss ich dabei immer wieder lachen, wennn ich das lese… )

  19. 19 Nike 09. Februar 2013 um 8:31 Uhr

    Derweil Kardinal Meisner – auch nachzulesen im Pressespiegel von www.kath.de – in einem Artikel der faz vom 8. 2. 13 eine Katholikenphobie hierzulande ausmacht, Kirche als Opfer gezielter öffentlicher Angriffe wähnt und sich tief betroffen über die Häme und Agression gibt.

    Wenn´s darum geht, selber auszuteilen, darf es aber schon eine recht deftige Kost sein, gute Manieren und fairer Umgang – das ist morgen! Da erklärt er öffentlich in einem Interview ztum Weltjugendtag 2005 mit dem Bonner „Generalanzeiger“, dass Hans Küng und Eugen Drewermann beim Weltjugendtag nicht erwünscht seien. „Für die ist hier nichts vorgesehen, weil keinen Jugendlichen der alte Schmarrn interessiert, den die dauernd verzapfen.“ Und dann, dass man dazu die „Drewermanns und Küngs und die von vorgestern“ nicht brauche.
    Nett und freundlich auch wie er seine Absage zur Idee eines gemeinsamen Abendmahls mit evangelischen Christen in dem Interview sprachlich ausdrückt: „Für uns ist ein evangelischer Geistlicher ein Prediger, aber kein Priester.“

    Artikel vom 7. 8. 2005
    www.kath.net/detail.php?id=11179
    Alte Schmarrn von Küng und Drewermann interessiert keinen Jugendlichen

    „wie man in den wald hineinruft, so schallt es auch hinaus.“ Scheint ja wohl nicht im EB Köln zu gelten, aber vielleicht ist dort eh alles abgeholzt… will´s nicht hoffen!

  20. 20 Antonius Bacci 09. Februar 2013 um 11:11 Uhr

    In einer pluralen Gesellschaft wird es ohne gegenseitige Toleranz nicht gehen. Zum einen muss man kirchlicherseits akzeptieren, dass es Menschen gibt, die ihrer Lehre nicht folgen wollen und sich für ein anderes Leben entscheiden. Zum anderen müssen diejenigen, die sich dafür entschieden haben, auch akzeptieren, dass die Kirche ihre Lebensweise nicht billigen kann. Zu sagen, dass man gleichgeschlechtliche Partnerschaften theologisch für defizitär hält, ist keine Homophobie und keine Diskriminierung. Die hier von Cartello behauptete Nähe von kirchlichem und nationalsozialistischem Gedankengut ist indes bösartig und infam. Dies könnte man als „geistigen Sondermüll“ bezeichnen, wenn man sich denn auf die Ebene billiger Polemik herabbegeben würde.

    P.S.: Dass ein evangelischer Geistlicher kein „Priester“ ist, entspricht übrigens sehr wohl protestantischer Theologie und ist der Selbstanspruch, keine Polemik katholischer Seite.

  21. 21 Nike 09. Februar 2013 um 12:07 Uhr

    @Antonius Bacci Ihrem P.S. widerspreche ich entschieden. Das geistliche Amt einer Pastorin oder eines Pastors in seinem umfänglichen Aufgabenspektrum als „PredigerIN“ abzuhandeln und dies auch noch in den Kontext von ökumenischen Reflexionen zu einem hypothetischen gemeinsamen Abendmahl derart verkürzt einzustellen, lässt ein nur selbstbezogenes autoritäres und überhebliches Kirchenverständnis erkennen. Und auf der Linie liegen auch die disqualifizierenden abschätzigen Bemerkungen über Küng und Drewermann. Wer selber gerne mal kräftig austeilt und härter zur Sache kommt, der sollte das dann zumindest auch jedem anderen zubilligen und dann nicht die Opferschublade für sich ausfahren.

  22. 22 Antonius Bacci 09. Februar 2013 um 12:45 Uhr

    @Nike

    Es geht nicht um das geistliche Amt in seinem umfänglichen Aufgabenspektrum, sondern um den „defectus ordinis“. Ein evangelischer Geistlicher ist kein gültig geweihter Priester, sondern aus katholischer Perspektive ein Laie. Von daher kann er nach katholischem Verständnis der Eucharistiefeier nicht gültig vorstehen. Anders sieht es bei Bischöfen und Priestern der Ostkirchen aus. Die Kirchen der Reformation haben nun einmal kein Weihepriestertum und wollen selbiges – von hochkirchlichen Bewegungen vielleicht einmal abgesehen – auch nicht vertreten.
    Ich gebe Ihnen durchaus recht, dass die zitierte Aussage etwas plakativ und verkürzt ist, an der dahinterstehenden theologischen Grundkonzeption ändert dies nichts.
    Man kann durchaus gemeinsame Gottesdienste feiern, gemeinsame Eucharistiefeiern sind aus den obigen Gründen nicht möglich, aber auch gar nicht notwendig. Man sollte die Tradition des jeweils anderen respektieren. Und in diesem Punkt unterscheiden sich katholische und reformatorische Konzepte schon beträchtlich. So ehrlich sollte man auf beiden Seiten sein. Dies gilt übrigens nicht nur aus katholischer Sicht, sondern auch aus Sicht der orthodoxen Kirchen.

  23. 23 Nike 09. Februar 2013 um 14:22 Uhr

    Ich stimme Ihnen insofern gerne zu, dass es zwischen den beiden Konfessionen im sakralen Verständnis grundlegende Unterschiede und Optionen gibt und dass die RKK den Kirchenstatus nur sich selber zubilligt, sich auch dazu theologisch beglaubigt und erwählt dafür denkt, und die Protestanten aber daraus als „Kirchliche Gemeinschaft“ bezeichnet.

    Darüber werden nach wie vor isbs. in der katholischen Konfession Diskurse geführt. Nicht jeder stimmt dem vorbehaltslos zu.

    Die ev. Konfession spricht von sich sehr wohl als Kirche mit eigenen authentischen Leitbildern, auch die Gemeinde als Vorstellung vom Priestertum der Getauften wie.u.a. das Wolfgang Huber formulierte. Sie definiert sich nicht nach den Optionen, die massgebliche Repräsentanten der RKK für sie aufstellen.

    Ein tolerantes öffentliches Statement müsste dies m.E. respektvoll erkennen lassen, dem fairerweise den nötigen Raum geben. Sonst bleibt die Glaubwürdigkeit auf der Strecke.

  24. 24 Nike 09. Februar 2013 um 14:38 Uhr

    @A Bacci Ich hatte dazu noch geantwortet. Ist es vielleicht im spam @admin gelandet?

  25. 25 Administrator 09. Februar 2013 um 14:50 Uhr

    Nein, da ist nichts im Spam gelandet, tut mir leid. Vielleicht hatte Blogsport im Moment des Abschickens Serverprobleme? :(

  26. 26 Nike 09. Februar 2013 um 15:03 Uhr

    @A.Bacci
    Ja, die gegebenen Unterschiede sind ja auch nicht Thema. Nur weiß kath.net da wieder mal sehr genau, wer da der Schmarnverzapfer ist und wer die göttliche Wahrheit für sich beanspruchen darf.

  27. 27 Cartello 09. Februar 2013 um 18:30 Uhr

    @Antonius Bacci

    Ich möchte Sie gerne einmal ersuchen sich über gewisse Personen die ab 1938 bis in die Neuzeit im klerikalen standen, sich schuldig gemacht haben zu erkundigen.
    Auch wenn Sie hier glauben im recht zu sein Sie sind es nicht. Das geht aus den div. Gerichts und Justizprotokollen hervor.
    Auch wenn man nach 45 in die opferstarre verfallen ist, mit Hilfe zweier Bücher ( kreuz und hakenkreuz )wo auf fast jeder Seite von widerstand gesemmelt wird, ist es eine lüge.
    Der Jurist Ernst-Wolfgang Böckenförde ehem.Richter am Deutschen Bundesverfassungsgericht hat die Belege und Tatsachen zu diesem Thema in der katholischen Zeitschrift „Hochland“ Nr. 6/1961 rücksichtslos zusammengetragen und die römische Kirche damit bestens bloßgestellt. Es gibt Haufen von Akten in der Österr. Staatsanwaltschaft von anzeigen die auf Kulanz mit der Österr. Kirchenhoheit geregelt wurden. Darunter auch zb. Akten v. Gottfried Melzer u. Engelwerk Mitglied Robert Prantner die nicht nur wegen Antisemitismus damals angeklagt wurden .
    Es gab/ gibt immer wieder anzeigen wie der letzte aktuelle fall in der Steiermark ( Pfr. Tropper ).
    Und Sie sudern von geistigen Sondermüll ? ( müdes bemitleidenswertes lächeln )

  28. 28 Cartello 09. Februar 2013 um 18:46 Uhr

    Nachtrag zu @Antonius Bacci

    http://tinyurl.com/bh6eyz8

    Die standen unter pers. schutz v. Krenn und wegen der nälhe zum Braunen Gedankengut unter beobachtung des Verfassungsschutzes.
    ….sudern Sie weiter …von geistigen Sondermüll.

  29. 29 Antonius Bacci 09. Februar 2013 um 22:39 Uhr

    Werter Cartello,

    ich „sudere“ nicht von „geistigem Sondermüll“, sondern wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Sie diesen Begriff in unflätiger Weise gegen einen von Ihnen abweichenden Standpunkt, den von Herrn Lohmann, eingesetzt haben. Und das ist nicht in Ordnung, so viel Respekt sollten Sie anderen Menschen entgegenbringen. Im Grunde habe ich für Sie ein bemitleidenswertes Lächeln übrig, da Sie die Werte, für die Sie eintreten wollen, selbst nicht praktizieren. Und das finde ich dann schon bedenklich. Ihren Statements kann ich die gleiche Intoleranz entnehmen wie die so mancher von Ihnen kritisierten „Fundis“.

    Selbstverständlich hat es auch kirchlicherseits bedauernswerterweise von einzelnen Vertretern Sympathien und mehr für die braune Ideologie gegeben. Das ist nicht zu entschuldigen, zeigt aber, dass Menschen leider nur allzu verführbar sind. Es gibt dies übrigens auch auf Seiten der Linken, die nach der Machtergreifung sich den neuen Verhältnissen nach und nach angepasst haben und teilweise der braunen Ideologie gefolgt sind. Dies ändert aber nichts daran, dass die katholische Lehre, man kann sicherlich allgemein von der christlichen Lehre sprechen, ein Gegner sowohl der nationalsozialistischen wie auch der kommunistischen Ideologie ist. Beide gottlosen und materialistischen Ideologien haben unendliches Leid über die Menschen gebracht, sei es der Rassenwahn, sei es der Wahn vom Klassenkampf. Die Kirche vertritt ein dem gänzlich entgegengesetztes Menschenbild. Das sollte man nie vergessen.

  30. 30 Cartello 10. Februar 2013 um 10:26 Uhr

    @Antonius Bacci

    Sie haben keine ahnung aber davon sehr viel. M Lohmann Mitglied des Ritterordens , nicht gerade eine Demokratischen Org. Sollten sie das verneinen, hätte ich noch einiges an Info. Zb. div. Kontakte in die rechtsrechte Szene ua. Junge Freiheit, wo sich auch andere CDU-Promis scheinbar pudelwohl fühlen.

    Wie weit die „Christliche“ Römischkatholische Kirche rechts steht…… das brauchen sie nicht beschönigen den das ist bekannt.

    Was meine Statements betrifft , ich stehe zur Demokratie und zur Verfassung aber nicht zu Leuten die außerhalb des Verfassungsbogen stehen und sich anmaße, Menschen die nichts mit der katholischen Kirche zu tun haben, zu belehren was recht und unrecht ist bzw. diese mit ihren Verbindung schaden wollen . Und genau um das geht es mir. Die kath. sollen sich um ihre Schafe kümmern und von mir aus schlachten aber den Rest der Menschheit mit ihren gesumpere verschonen.
    Es reicht wenn man sich tagtäglich anhören muss wie arm und verfolgt sie sind .
    In diesen punkt nimmt sie so und so keiner mehr ernst .

    Zu den Ideologien…. wo ist der unterschied ?
    Alle drei haben einen unfehlbaren Führer , Personenkult , Führung auf Lebenszeit ein bestimmtes buch als eine art Bibel und halten die Menschen f. blöd . Wo ist der unterschied ?
    Es gibt keinen .

  31. 31 Jean-Louis 10. Februar 2013 um 11:19 Uhr

    @Cartello
    Ich habe mir den Artikel aus der Berliner Zeitung, den Sie auf Freigeisterhaus verlinken, mal angeschaut und ich muss feststellen: das ist jämmerlicher Journalismus. Schaumschlägerie. Der Artikel ist schon zu Ende, bevor er richtig angefangen hat. Beweise für die dort angeführten Beschuldigungen bleibt der Autor natürlich allesamt schuldig.

  32. 32 Cartello 10. Februar 2013 um 16:12 Uhr

    @Jean-Louis

    Ritterspiel sollte nicht erwachsene machen sondern Kinder . Kann aber sein das hier einige nie erwachsen werden .

    http://www.zeit.de/1994/13/dunkle-ritter-im-weissen-gewand/seite-1

  33. 33 Apokatastasis 10. Februar 2013 um 21:11 Uhr

    @cartello:
    Na, der Zeit-Artikel handelt ja von einer Gemeinschaft, von der man fast meinen könnte, es gehe um Freimaurer, so verschworen, wie die sind…
    Aber vielleicht meint man ja solche Organisationen und verschiebt auf Freimaurer? Guter Trick…

    Übrigens ist mir bei den oben im Artkel zitierten Lesermeinungen aufgefallen, daß „krak de chevaliers“ ein guter Bekannter von kreuz.net ist…für die, die diese tolle Seite längere Zeit beobachtet haben…Interessant, was das für Querwanderungen stattgefunden haben..

  34. 34 Antonius Bacci 10. Februar 2013 um 21:14 Uhr

    Werter Cartello,

    den einen attestieren Sie, keine Ahnung zu haben, den anderen das Verbreiten gesitigen Sondermülls. Die katholische Kirche scheint Ihnen in einem Ihrer Statements gar wie „Organisierte Kriminalität“, eine üble Beleidigung, die so bestimmt nicht durch die freie Meinungsäußerung abgedeckt ist. Ist dies für einen Demokraten, der Sie ja sein wollen, der entsprechende Umgang mit Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind? Sie praktizieren doch genau das, was Sie anderen vorwerfen, und sind auf Ihre Weise nicht weit vom Fundamantalismus entfernt.

    Vielleicht würde es Ihnen guttun, Ihre Wahrnehmung der katholischen Kirche bei allem Hass, den man Ihnen in jeder Zeile anmerkt, stärker zu differenzieren. Nicht jede Meinung, die Ihrer Weltsicht widerspricht, gehört in die Nazi-Ecke. Oder ist es in Ihren Augen schon ein Vergehen, konservativ zu sein? Wenn Sie das Wort „rechts“ verwenden, wecken Sie die Assoziation des Nationalsozialismus; sind konservative Katholiken, die gegen gleichgeschlechtliche Ehen sind, automatisch homophob oder gar Nazis, die sich Hitler wiederwünschen würden? Ihre Abneigung gegen Ritterorden in allen Ehren, aber sind deren Mitglieder nun automatisch Rechtsradikale? Konrad Adenauer zB. war auch Mitglied eines Ritterordens. Ist er für Sie ein Rechtsradikaler? Ich denke, das würden selbst Sie nicht behaupten wollen.

    Bevor man solche Stammtischparolen und Unverschämtheiten herausposaunt, sollte man sich vielleicht einmal über die Dinge informieren und zu einer etwas differenzierteren Sichtweise kommen. Sie erinnern mich an einen Verschwörungstheoretiker, für den das, wovon er überzeugt ist, auch die Wahrheit sein muss. Und so einfach ist die Welt nicht, auch wenn dies religiöse wie areligiöse Fundamentalisten oft so sehen mögen…

  35. 35 Memphis Misraim 10. Februar 2013 um 22:12 Uhr

    Was sollen Cartellos Aussagen mit „Hass“ zu tun haben? Es ist evident, dass zahlreiche Ritterorden (Ritter von Malta, Ritter des Hl. Grabes, etc.) zusammen mit Opus Dei in den P2-Skandal involviert waren. Wir reden hier nicht von Kleinenjungen-Streichen, wir reden hier von organisierter Kriminalität. Das hat weder was mit Hass, noch mit Intoleranz zu tun, aber kriminelle Vereinigungen gehören nun mal verboten (auch wenn sie katholisch sind). Aber wenn man sich selbst davon was verspricht, dann kooperiert man sporadisch auch mal mit Logenbrüdern, nicht wahr. An unheiligen Allianzen dieser Art mangelte es nicht in der Nachkriegsgeschichte. Pfui Spinne! Die Grenzen zur Mafia sind fließend.

  36. 36 Dr. Arnd 10. Februar 2013 um 23:31 Uhr
  37. 37 Cartello 11. Februar 2013 um 12:17 Uhr

    Antonius Bacci

    Bleiben sie am Teppich, besonders wenn gewisse angeblich Kath. Org. in Österreich durch das BVT ( Bundesamt f. Verfassungsschutz u. Terroismus bekämpfung ) beobachtet werden. Da kann man dann schon v. Organisierte Kriminalität schreiben. Wer und was sich in den Div. Ritterspiele bewegt ist feinstens dokumentiert ( Nicht nur in meinen Link ). Auch was sie so nebenbei treiben.

  38. 38 Cartello 11. Februar 2013 um 12:44 Uhr

    Memphis Misraim
    Die Grenzen zur Mafia sind fließend.

    Die reicht bis in die IOR, sonst hätte man nicht Ettore Tedeschi unter Polizeischutz gestellt.

  39. 39 Antonius Bacci 11. Februar 2013 um 13:11 Uhr

    @Cartello
    Es mag dort durchaus Angehörige von Ritterorden geben, die mit Vorsicht zu genießen sind. Nur kann man deswegen keinen Generalverdacht gegen selbige oder gar die ganze katholische Kirche erheben. Das ist unredlich, und als guter Demokrat, der sie nach eigenem Verständnis ja sind, wissen Sie dies auch genau. Auch sollte man mit der „Nazikeule“ sehr vorsichtig sein. Eine konservative Grundhaltung hat aber auch gar nichts mit Hitlers verquerer Ideologie zu tun, ebenso wenig wie eine kritische Haltung gegenüber der „Homo-Ehe“ Homophobie beinhalten muss. Dies sind häufig Kampfbegriffe, die verwendet werden, um eine mißbeliebige Position zu diskredetieren. Zu einer guten Diskussionskultur trägt dies nicht bei.

  40. 40 Memphis Misraim 11. Februar 2013 um 13:13 Uhr

    Ja, Cartello, in der Vatikan AG rollt der Rubel. Während man den Schäfchen Kondome, Pille etc. verbietet und sie zur Gewaltlosigkeit ermahnt, blühen in der Vatikanbank Geschäfte mit der Pharma- und Waffenindustrie. Ein (mörderisch) unsauberes Spiel. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht wieder als „Kirchenhasser“ bezeichnet. Leider sind das nämlich Tatsachen.

  41. 41 Cartello 11. Februar 2013 um 13:14 Uhr

    Eigenartig da semmeln unsere Rechtskatholen von der Nazikeule, und wenn man mal mit parallelen dazu kommt werden sie weinerlich.
    Merken auch nicht das sie bereits soweit nach rechts umgefallen sind das sie schon im braunen sumpf liegen.
    Stammtisch……auch nicht schlecht wenn man hier fest ablenken will wie die Denkensart halt so ist .
    Da werden sofort alle zu Kirchenfeinden & Homofreunde ( Hesemann auf Facebook ).
    Das halt so zw Diktionen aus der braunen zeit eingeflochten werden ……nein nie und nimmer, und wenn, dann alles streng demokratisch. Wir haben das recht auf Diskriminierung und wenn nicht dann fordern wir es ein ( Tomasi & Mamberti ). Und wenn alle stricke reißen kann man immer noch eingeübt „Christenverfolgung“ semmeln und bei der Kugler-Lang einen Eintrag im verfolgungswahnlink beantragen .
    Man sollte den ganzen Katholenfundis einen Orden verleihen, für die aufopfernde und gezielte Vernichtung der katholischen Kirche.

  42. 42 Antonius Bacci 11. Februar 2013 um 13:26 Uhr

    @Cartello
    Nazivergleiche sollten beide Seiten unterlassen. Die Aussagen von Herrn Hesemann sind nicht unbedingt glücklich, Ihre, werter Cartello, aber auch nicht. „Diskriminierung“ ist für Sie offenbar alles, was Ihrer persönlichen Meinung widerspricht. Ist das Ihre Vorstellung einer Demokratie?

  43. 43 Cartello 11. Februar 2013 um 21:05 Uhr

    „Diskriminierung“…jetzt wird die Story eine Satire !

    Besonders wenn die Diskriminier diskriminierung rufen ! @Antoinus Bacci glauben sie mir ich hab genug Unterlagen um meine Behauptungen im notfall juristisch untermauern zu können. Was man bei den meisten Bloger nicht behaupten kann. Dann darf man sich auch nicht wundern wenn es sowas wie ein Kinderf…sekten oder Müller Urteil gibt.

  44. 44 diskordianerpapst 16. Februar 2013 um 14:16 Uhr

    Hier ist noch so eine Expertenmeinung zu finden, diesmal im
    angeschlossenen Forum, das Petra Lorleberg moderiert:

    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=362413#post362413

    Der Mathematikstudent el_presidente meint:

    „1. Ja, ich bin davon überzeugt, daß jede staatliche Gewalt, auch die des NS-Regimes, von Gott kommt; in dieser Frage möchte ich sogar behaupten, daß ich die Wahrheit kenne. 2. Ja, ich bin davon überzeugt, daß Graf von Stauffenberg ein Mörder ist. Der Mann wurde übrigens vom Volk heilig gesprochen, nicht von der Kirche.“

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