Expertenmeinung zu Obama-Wählern

kath.net-LeserIn „sixtus“ hat eine tolle Idee:

in den Regionen, in denen Obama überproportional viele Stimmen bekommen hat, sollten alle offen und ehrlich und unter Eid gefragt werden, wen sie gewählt haben. Wenn sie Obama gewählt oder bei der Befragung gelogen haben, dann gibt es nur eine Konsequenz für diese Elemente: vollständige Exkommunikation über den Tod hinaus.Die wer das schon merken, wenn es ans Sterben geht und Satan vor der Tür steht, um sie zu holen.


11 Antworten auf „Expertenmeinung zu Obama-Wählern“


  1. 1 Stephan 12. November 2012 um 23:36 Uhr

    Haha, mal wieder ein fulminanter Beitrag von sixtus. So kennt man ihn/sie. sixtus denkt natürlich zu kurz. Es wird höchste Zeit für Online-Wahlen, in denen sich jeder registrieren lassen muss. Die Wahlentscheidung geht dann automatisiert zum Vatikan, um die richtigen Konsequenzen ziehen zu können. Kann ja nicht sein dass da einfach so jeder wählt wie er will. Wo kommt die katholische Kirche denn da hin. Könnte man auch automatisch die Daten des polizeilichen Führungszeugnisses, eine Schufa-Auskunft und den Stand des Kontos in der Verkehrssünderkartei mit anhängen. Fehlt dann nur noch der Nachweis der sexuellen Orientierung, das ist verdammt bitter dass die nirgends erfasst wird, Teufel noch mal. Steht nicht mal auf der Lohnsteuerkarte… verflucht. Es wird höchste Zeit für 24-7-Webcams in den Schlafzimmern aller Wähler. Oder noch fortschrittlicher gleich verpflichtend personalisierte Chips im Genitalbereich einsetzen lassen um gleich zu sehen wer da mit wem… Ausgenommen davon bleiben selbstverständlich katholische Priester.. gibt ja schließlich eine Verschwiegenheitspflicht… So sieht recht verstandene katholische Demokratie aus!

  2. 2 sünnerklaas 14. November 2012 um 18:57 Uhr

    Dass die Redaktion von kath.net solche Meinungen durchgehen lässt und veröffentlicht, lässt tief blicken. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Redaktion von kath.net kritische Anmerkungen zu solchen und anderen Kommentaren einfach mal nicht frei schaltet.

    Das Dumme: die Ösis bekommen es einfach nicht hin, ihren Presserat wieder zu aktivieren und so kann eine Seite, wie kath.net munter gedeihen. Wäre kath.net ein deutsches Portal, könnte man ihm den deutschen Presserat an den Hals hetzen. Verstöße gegen den Pressekodex finden sich zur Genüge.

    Ein Rätsel ist mir auch, warum der Vatikan dieser sehr problematischen Seite gestatten kann, den Namen „kath“ zu führen. Seitens der Amtskirche wird man ja nicht müde, darauf zu verweisen, dass Kath.net nichts mit der katholischen Kirche zu tun hat. Mit den nicht minder problematischen Sedisvakantisten – die sind noch rechter, als die Piusbrüder – ist man nicht zimperlich umgegangen.

    Ansonsten ist zu konstatieren, dass während eines so schwachen Pontifikats, wie es das von Benedikt XVI. ist, extreme Meinungen eifrige Blüten treiben. Ratzinger hat ganz einfach seinen Laden nicht im Griff. Unter seinem Pontifikat macht jeder, was er will und ansonsten ist man in Rom mit sich selbst beschäftigt. Verwunderlich für jemanden, der vor einigen Jahren noch seinem Spitznamen „Panzerkardinal“ alle Ehre machte.

  3. 3 diskordianerpapst 15. November 2012 um 3:32 Uhr

    @sünnerklaas
    Ich glaube Du verwechselst kath.net mit den kreuznettern. Von letzterem wird sich fleissig distanziert, zumindest von Seiten der Bischofskonferenzen und einzelner Kirchenleute.
    Kath.net hingegen hat ja den Segen vom Papst persönlich und der Cheffe (und/oder seine Frau) war wohl mindestens einmal im Vatikan bei Ratzingers rechter Hand Gänswein.
    Eine Google-Suche nach den Stichworten wird entsprechende Ergebnisse (incl. Foto Linda Noé mit Gänswein) noch von ende letzten Jahres liefern.
    Aber es gab auch früher schon Begegnungen mit dem Papst persönlich:
    http://www.kath.net/detail.php?id=17926
    http://www.kath.net/gallery/Benedikt.Schifahrer2007/gallery.html
    (Und täglich grüsst das bärtige, launige Murmeltier ;-)

    Mit dem Spruch des Papstes, „Sie vermitteln der Menschheit wichtige Nachrichten“ wirbt kath.net ja bis heute, manchmal auf der Home, dauerhaft als Thread-Titel bei kathnews im Unterforum Hot discussion (natürlich sticky):
    http://www.kathnews.com/index.php?page=Board&boardID=14

    Auf der Home hab ich den Spruch allerdings schon länger nicht mehr gesehen, hmmm.

  4. 4 diskordianerpapst 15. November 2012 um 3:33 Uhr

    Nachtrag:
    „Gesegnet seien die Skifahrer“

  5. 5 Administrator 15. November 2012 um 11:39 Uhr

    Im Zusammenhang mit dem Papst zitiere ich einen Facebookeintrag von kath.net:

    >vor 21 Stunden
    BREAKING NEWS! Papst Benedikt XVI. heute zu kath.net-Mitarbeiterin Petra Lorleberg: „Ich verfolge die Arbeit von kath.net und weiß, dass Sie für mich kämpfen.“<

  6. 6 Nike 15. November 2012 um 12:44 Uhr

    Der Papst als Kath.net-Leser mit Gütezertifikat… ja da schau her!

  7. 7 suennerklaas 15. November 2012 um 13:05 Uhr

    @ Adeministrator

    „BREAKING NEWS! Papst Benedikt XVI. heute zu kath.net-Mitarbeiterin Petra Lorleberg: „Ich verfolge die Arbeit von kath.net und weiß, dass Sie für mich kämpfen.“

  8. 8 suennerklaas 15. November 2012 um 14:32 Uhr

    Fortsetzung:
    Liest Ratzinger die Seite? Oder liest er nur das, was man ihm vorlegt? Viel Zeit zum Surfen im Netz dürfte er nicht haben.

  9. 9 Administrator 15. November 2012 um 15:15 Uhr

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Benedikt selbst kath.net liest. Aber seine Berater.

  10. 10 Nike 15. November 2012 um 16:57 Uhr

    Es zeigt für mich auch auf wie sehr sich der Papst selber in ein Bedrohungsszenarium einstellt, sich an Seilschaften und Verbündete anhängt und wo diese im katholischen Spektrum zu verorten sind.

  11. 11 suennerklaas 15. November 2012 um 18:11 Uhr

    @Nike
    Ein Bedrohungsszenario, das es überhaupt nicht gibt. Im Grunde ist es dasselbe Muster, wie beim EnBW-Deal in Baden-Württemberg. Dem hat der damalige Ministerpräsident Mappus damit begründet, die „Russen“ wären sonst gekommen. Ob Ratzinger selber so denkt, möchte ich in Zweifel ziehen. Aber da in seinem Pontifikat bisher nicht viel gekommen ist – ich hätte nie gedacht, dass der allgemein anerkannte Intellektuelle, Theologe und Philosoph Joseph Ratzinger ein derart farb- und formlosen Pontifikat zustande bekäme – bleibt alles reine Mutmaßung.

    Aber ehrlich gesagt halte ich das, was Ratzinger zu Kath.net-Vertretern gesagt hat, eher für diplomatische Höflichkeitsfloskeln seinerseits. Es ist ein „Es-war-sehr-schön-es-hat-mich-sehr-gefreut“, wie es der alt Ösi Franz-Josef I. tausendfach von sich gegeben hat. Ratzinger ist von seinem Naturell her ein eher freundlicher Alter Mann, der denjenigen, die er in den Audienzen epfängt, nicht vor den Kopf kloppt.

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