Leseempfehlung viii

Im kath.net-Forum verschafft sich „Ut Unum Sint“ Luft und legt einen lesenswerten Rundumschlag gegen die kath.net-Redaktion und -Zielgruppe vor:

Kritik, wie ich sie hier und in der Gossenform bei kreuz.net und den einschlägigen Postillen, auch im Gebrüll eines Matthias Mattuschek vernehme, war mein Thema in den frühen 90er Jahren, da waren Kuby und Konsorten noch nicht mal auf die Idee (und Marktlücke) gekommen, die Kirche in Grund und Boden zu schreiben.
[…]
Ich bin bei Gott kein liberaler Katholik, war es nie. Aber ich bin ein denkender und fühlender Mensch und das Hauen und Stechen, die Bösartigkeit, die Ehrabschneidung, die Cassandrarufe im Wettbewerb, wer lauter schreien kann, das sich gegenseitig Niederreden und die Kirche nach außen wie einen zerstrittenen Haufen, der nur mit sich und den Peripheriethemen beschäftigt ist, zu präsentieren, das habe ich gründlich satt.
Wo der Geist weht, da bin ich ganz sicher, da wird nicht entwertet, da wird nicht den Toten böse nachgerufen, da werden Verdienste und Opfer nicht kleingeredet.
[…]
Ich konnte kath.net Kommentare nicht ertragen und bin hierher ausgewichen.
Wenn aber auch hier der Abgrund im Übermaß beschworen und „verteidigt“ wird, dann ist das nicht mein Ort.
In meiner kurzen Lebenszeit habe ich keine Zeit für „Kirche am Abgrund“.

-> Der ganze Kommentar

Danke für den Hinweis an J.


3 Antworten auf „Leseempfehlung viii“


  1. 1 Gast 15. September 2012 um 10:23 Uhr

    Der Versuch einzelner User , u.a. Ut Unum Sint, ein Verständnis für grundsätzliche Regeln der Gesprächsführung zu schaffen, scheint in diesem Forum momentan sehr schwierig zu sein. Z.B.: Wenn verallgemeinernde Pauschalurteile über Personen/Gruppen kritisiert werden wird das immer wieder als Kritik an einer Diskussion über diesen Themenkreis überhaupt verstanden.
    Die Diskussionen finden vor allem unter den Themen „Meinungsvielfalt und Diskussionskultur im Forum“ und „Ein selbstgemachter Glaube ist wertlos“ statt.
    Heute wurde Ut Unum Sint abgemahnt. Die Moderatorin kritisierte dabei:_
    - das „Verhalten der Forumsleitung gegenüber“
    - „dass Sie User übermäßig persönlich angreifen“
    - “ Ihr Verständnis von Toleranz “

  2. 2 Administrator 15. September 2012 um 11:09 Uhr

    Haha, der Beitrag von „mysterium fidei“ ist wirklich stark: http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=354670#post354670

    „Wenn Sie mir Ihre Bereitschaft signalisieren, an sich zu arbeiten, bin ich herzlich gern bereit, Sie in unserer Forum – unter voller Wahrung Ihrer Positionen! – zu integrieren. […] Ich hoffe darauf, Ihnen eine Platz im Forum geben zu können. […] Ich darf Sie darum bitten, mir öffentlich zu antworten, nicht über PN.“

    Das sieht sehr nach der völligen Unfähigkeit aus, mit kritischen Kommentaren umgehen zu können. Lustig ist auch ihr Vorschlag, „drüben“ – also auf kath.net – über die dort gepflegte Meinungsvielfalt zu diskutieren. Wohlwissend, dass solche Kommentare dort niemals durchkämen.

  3. 3 diskordianerpapst 17. September 2012 um 10:48 Uhr

    Wirklich interessant wie mal wieder versucht wird Kritiker zu disziplinieren. Da werden Aussagen und Einstellungen unterstellt die man „Ut Unum Sint“ nur mit weit hergeholter Auslegung anhängen kann. Da werden Kataloge von Fragen gezimmert die nie aufgeworfen wurden und offensichtlich nur dazu dienen „Ut Unum Sint“ in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Gleichzeitig wird dem Piusbrüderbegeisterten „Thomas 65″, der offen und unverholen sein Gift verspritzt, eine goldene Brücke nach der anderen gebaut.

    Wie nahe „Ut Unum Sint“ dagegen, obwohl höchstens zwischen den Zeilen angedroht, an einem Rauswurf war lässt sich an diesem Satz erahnen:
    „Liebe Ut Unum Sint: ich konnte Ihren Post bisher nur querlesen, da ich in heftigster Zeitnot bin. Darf ich Sie um Verständnis für mich bitten? Fühlen Sie sich frei, einfach weiterzuschreiben. …“

    Zum Thema Kommetare bei kath.net gab es noch ein paar Beiträge, obwohl sich die Admin das ja verbeten hatte.
    „Ut Unum Sint“ ist hier
    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=354746#post354746
    daraufhin auch nochmal darauf eingegangen:

    „Die „Diskussion“ von Kath.Net – Beiträgen habe ich öfter in alten Strängen und auch in Beiträgen seit meinem Eintritt gelesen und ich war mir nicht bewußt, daß das hier unerwünscht ist. Diskussionsbeiträge dort zu posten ist mir im Verhältnis 60:40 nicht gelungen. Auf keinen Fall habe ich eine Moderationsanweisung wissentlich mißachtet.“

    Da kann man noch so konservativ, Rom- und Papsttreu sein, sobald man die Hetze kritisiert wird man zensiert.
    Umso verlogener die Moderationsanweisung das Thema doch direkt bei kath.net zu diskutieren.

    Nebenbei:
    http://www.kath.net/detail.php?id=38089
    Auf einmal hat sogar Vatileaks was gutes. Kath.net wurde in einem internen Schreiben erwähnt und ist wohl mächtig Stolz darauf (und wahrscheinlich froh das jetzt auch veröffentlichen zu können ohne zuviel von ihren Seilschaften preiszugeben).

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