Expertenmeinung zur Religionsfreiheit

kath.net-Leser(in) „gema60″ hat eine tolle Idee – in Deutschland lebende Muslime sollen nicht nur weniger Rechte als Christen genießen, sondern am Besten gleich überhaupt keine:

Islamische Feiertage
So lange die Christen in islamischen Ländern nicht die selben Rechte haben sollten die Muslime bei uns keine Rechte haben. Leider tun SPD FDP und Grüne alles um ihnen diese Rechte zu geben. Ein gläubiger Christ sollte sich wirklich überlegen ob er diese Parteien noch wählen kann. Christen in Deutschland wacht auf bevor es zu spät ist….


3 Antworten auf „Expertenmeinung zur Religionsfreiheit“


  1. 1 Breitenbach Roland 03. September 2012 um 10:51 Uhr

    … warum, um Gotteswillen, sollten Christen nicht in Vorleistung gehen und damit zeigen, wie das Zusammenleben offen gestaltet werden kann? Die gegenseitige Aufrechnerei bringt nichts.

  2. 2 diskordianerpapst 03. September 2012 um 14:10 Uhr

    Es ist ja gar keine „christliche Vorleistung“ da man ja nur an z.B. durch die Aufklärung längst Erreichtem festhalten braucht. Es ist zwar unumstritten dass einzelne Christen, auch aus dem Klerus, einen Teil zur Aufklärung beigetragen haben. Aber insbesondere die katholische Kirche als Institution hat diese immer bekämpft. Im Nachhinein versuchen sie natürlich das Erreichte als christliche Errungenschaften darzustellen, was ihnen leider auch oft genug gelingt.

    Die Bezeichnung „christliche Vorleistungen“ scheint mir so ein Fall zu sein.
    Die vermeintliche „Vorleistung“ sind die Standards moderner westlicher Demokratien, den Menschenrechten und dem Rechtsstaat verpflichtet. Diese wurden dem Adel und dem Klerus abgetrotzt, erst seit die Kirche auf absehbare Zeit nicht mehr die Möglichkeit sieht dies zurückzudrehen, tut sie so als wäre es ihre Idee gewesen und viele fallen drauf rein.
    Das insbesondere die katholische Kirche bis heute z.B. mit der Demokratie ein Problem hat zeigt ihre absolutistische Hierarchie. Die Symphatien Herrn Ratzingers für die Piusbrüder mit ihren braunen und Monarchiewiederbelebungstendenzen zeigt ein übriges.

    Betrachtet man die Geschichte sind Christen gegenüber anderen Religionen und Völkern so gut wie nie „in Vorleistung getreten“ meist war das genaue Gegenteil der Fall, sie haben Vorleistungen gegen Versprechungen verlangt ohne letztere einzuhalten. Man könnte also schon fragen: Warum sollten Christen überhaupt in Vorleistung treten, in der Vergangenheit war das kaum zu beobachten.

    Wie einige wirklich denken zeigt sich dann oben. Dabei liegt es auf der Hand wohin die Orientierung am Schlechteren führt: Geradewegs zur Zerstörung des Erreichten. Man kann eben immer alles ein wenig (oder viel) schlechter machen als der aktuelle Standard vorgibt. Das gilt universell, sei es wirtschaftlich, wissenschaftlich, gesellschaftlich.
    Wer sich an schlechterem orientiert hat entweder nicht verstanden dass dies Rückentwicklung bedeutet, oder die Rückentwicklung ist gewollt. Bei vielen Kommentatoren auf kath.net trifft Letzteres offensichtlich zu, manche scheinen gar eine Balkanisierung zu wünschen: „Ihr“ tut einem von „uns“ unrecht, dann behandeln wir alle von „euch“ derer wir habhaft werden können schlecht, und zwar vollkommen egal ob sie irgendwas was mit der Tat zu tun haben.

    Diese Leute haben ein massives Problem mit dem Rechtsstaat und Menschenrechten, sie reden ausserdem eine Eskalation herbei.
    Die Leute die wegen der Mohammend-Karrikaturen westliche Botschaften abfackelten haben wohl genau so gedacht.

  3. 3 diskordianerpapst 03. September 2012 um 20:23 Uhr

    Hier ist noch ein kleiner Einblick in die Denkweise eines voll durchideologisierten angehenden Schreibtischtäters, ein technokratischer Katholiban:
    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=353892#post353892

    Schon lange hab ich keine solche menschenverachtende Anwendung von Mathematik mehr gesehen. Es spielt auch keine Rolle ob diese Berechnungen und die dazu gemachten Annahmen formal korrekt sein könnten (eher nicht). Die Sprache ist einfach nur entlarvend und erinnert an Zeiten und Ereignisse die auf kath.net und im Forum immer wieder gerne den Atheisten in die Schuhe geschoben wird.

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