Expertenmeinung zu Homosexualität iii

kath.net-Leser(in) „templariusz777″ begeistert mit einer differenzierten Analyse:

Warum tolerieren wir denn nicht S-M, Pädophilie oder gar Inzest? Jeder soll doch nach seinem Gutdünken glücklich und toleriert werden, damit soll wohl jeder Blödsinn erlaubt werden.
Es gibt eine Minderheit, welche ihre Identität durch ihre Sexualität definiert! Das ist so geistig verarmt und gleichzeitig traurig. Wer sind den bitteschön DIE Homosexuellen? Eine neue Ethnie? Was ist das? Erklären Sie es doch mal. Meiner Meinung nach sind es einfach Menschen, welche eine andere sexuelle Ausrichtung haben und das kann man durchaus tolerieren oder eben auch nicht. Aber es den Rest der Menschheit als alternatives Lebenskonzept und Gesellschaftsmodell verkaufen zu wollen, ist einfach nur pervers und abartig. So etwas hat es nämlich in der bisherigen Menschheitsgeschichte NIE gegeben also können sich die Betroffen darauf nicht berufen oder behaupten, dieses sei früher unterdrückt worden.

Der dazugehörige Artikel ist übrigens mit „Homosexueller bekennt sich zu Todesbotschaften“ nicht nur ein klein wenig zu „reißerisch“ (kath.net-Leser(in) ‚Cölestin‘) überschrieben, sondern enthält auch den ein oder anderen inhaltlichen Patzer – was schon mal vorkommen kann, wenn man von einer fundamentalistischen Seite wie lifesitenews.com abschreibt. Dort heißt es wie bei kath.net, den Angeklagten erwarteten möglicherweise zehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 500.000$. Um das zu belegen, verlinkt lifesitenews.com auf eine Lokalseite, die allerdings nur von maximal fünf Jahren Freiheitsstrafe und 250.000$ spricht. Wiederum andere Quellen halten zehn bis sechzehn Monate Gefängnis für realistischer und geben auch einen weiteren kleinen Hinweis, der sowohl auf kath.net als auch bei lifesitenews.com fehlt: Die Verhandlung wird erst im Januar fortgeführt, um bis dahin ein psychologisches Gutachten des Angeklagten einzuholen – was bei einem Menschen, der 300 Briefe mit u. a. Morddrohungen an den Geschäftsführer eines christlich-fundamentalistischen Instituts schickte, durchaus Sinn macht.

Ferner ist der Artikel auch ein Beispiel für die Existenz anonymer kath.net-Berichte, die vor wenigen Monaten im Donaukurier Erwähnung fand und auf kath.net postwendend hysterisch dementiert wurde.


4 Antworten auf „Expertenmeinung zu Homosexualität iii“


  1. 1 diskordianerpapst 28. August 2012 um 14:29 Uhr

    Hö hö, da braucht man ja nur ein paar Wörter austauschen, dann wirds witzig ;-)
    Warum tolerieren wir denn nicht die Katholiban? Jeder soll doch nach seinem Gutdünken glücklich und toleriert werden, damit soll wohl jeder Blödsinn erlaubt werden.
    Es gibt eine Minderheit, welche ihre Identität durch ihre Konfession definiert! Das ist so geistig verarmt und gleichzeitig traurig. Wer sind den bitteschön DIE Katholiban? Eine neue Ethnie? Was ist das? Erklären Sie es doch mal. Meiner Meinung nach sind es einfach Menschen, welche eine andere religiöse Ausrichtung haben und das kann man durchaus tolerieren oder eben auch nicht. Aber es den Rest der Menschheit als alternatives Lebenskonzept und Gesellschaftsmodell verkaufen zu wollen, ist einfach nur pervers und abartig. So etwas hat es nämlich in der bisherigen Menschheitsgeschichte NIE gegeben also können sich die Betroffen darauf nicht berufen oder behaupten, dieses sei früher unterdrückt worden.

    Aber natürlich ist auch im Original der letzte Satz besonders absurd, der Autor scheint etwas faktisch herausgefordert.
    VOn wegen nie gegeben: http://de.wikipedia.org/wiki/Päderastie (Vorsicht! Vasen mit drastischer Darstellung von Schenkelverkehr!)
    Der Mensch scheint auch seine Bibel schlecht zu kennen, über die Unterdrückung kann er sich dort im AT informieren, bis vor wenigen Jahrzehnten gabs einschlägige Paragraphen im StgB.

  2. 2 Administrator 29. August 2012 um 8:21 Uhr

    Norbert Geis von der CSU hat der Jungen Freiheit gerade einen sehr dummen Artikel über die vermeintlich aggressive „Homo-Lobby“ verfasst, da kann man auch ein Wort austauschen und es passt hervorragend. Ist eigentlich eine sehr bequeme Posting-Idee, kath.net wird Geis sicher genüsslich zitieren.

  3. 3 Administrator 29. August 2012 um 10:07 Uhr
  4. 4 el_vizz 29. August 2012 um 23:14 Uhr

    m.schn-fl: „Viel Mobbing (nicht alles) wird vermieden werden können, wenn sich alle Schwulen wie ganz normale Menschen benehmen würden.“

    „Ausserdem halte ich an dem fest, was ich in der Tiefenpsychologie gelernt habe, daß es sich hier nicht um einen Lebensentwurf handelt sondern um eine Lebensbeschädigung , unter der viele Betroffene ( nicht alle) sehr leiden.“

    wo lernt man denn sowas? und in welchem jahrhundert?

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