Expertenfrage zur Meinungsfreiheit

Unter dem neuen kath.net-Artikel (vgl. hier) zur Ruderin Nadja Drygalla stellt „Marienzweig“ die Frage aller Fragen:

Freiheit, ade!
Für diesen Beitrag Carl-Dieter Sprangers und seine Veröffentlichung durch Kath.net/idea können wir nur danken.
Er benennt haargenau, was schon seit Jahren beobachtbar ist und zusehends beängstigendere und bedrohlichere Ausmaße annimmt.
Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, werden sich mehr und mehr hüten, ihren Mund aufzutun, weil sie vor knallhart vor Augen geführt bekommen, wie es ihnen ergehen würde, sollten sie es doch wagen.
Und so gräbt sich diese vorsichtige und ängstliche Haltung immer tiefer in das Denken und Verhalten der Bevölkerung ein.
Nach der Devise: „Seht, so ergeht es Euch allen!“ ( wenn Ihr nicht kuscht.)
Wir sind nicht mehr wirklich frei, zu sagen was wir denken, wenn es sich nicht deckt mit der uns vorgegebenen, ja vorgeschriebenen Meinung.
Ist diese Entwicklung aufzuhalten?

Nein. Zumindest nicht mit einer Seite wie kath.net, wo Leserkommentare mit einer anderen Meinung als die der Redaktion rigoros zensiert – oder wie es dort (neuerdings?) heißt: „stichprobenartig überprüft und freigeschaltet“ – werden.


1 Antwort auf „Expertenfrage zur Meinungsfreiheit“


  1. 1 diskordianerpapst 17. August 2012 um 10:38 Uhr

    Ein Besispiel für einen stichprobenartig geprüften Kommentar lieferte der Herr Klupp vor ein paar Tagen hier
    http://kath.net/detail.php?id=37735 zum Artikel „Theologieprofessor: Kirchenaustritte werden weiter zunehmen“:

    „Schrumpfen und wieder wachsen
    […]
    Wenn aber eine neue Notzeit kommt, wenn (in 80 Jahren?) ein deutscher (und europäischer) Bürgerkrieg sich anbahnt, wo die dann vorhandene Islammehrheit eine gewalttätige Antwort erfährt (was kein Christ sich wünscht !)
    – dann wird auch die katholische Kirche einen RIESENZULAUF erfahren, einen Zulauf der „lauen“. Ist das wünschenswert ? Ja ! Ist es aber wichtig ??
    Wir müssen das Richten Gott überlassen !!!“

    Bleibt die Frage worauf die herbeiphantasierte „Islammehrheit“ eine „gewalttätige Antwort“ erhalten soll. Als rechtfertigende „Tat“ würde Klupp wohl alleine eine gefühlte Mehrheit ausreichen.
    Aber er hat wohl noch gemerkt das seine Bürgerkriegsphantasie kaum verholen herbeigewünscht rüberkommt. Daher wohl der fromme Spruch das Richten Gott zu überlassen. Natürlich im Wissen das seine Katholiban-Kumpels, genauso wie er selbst, damit so ihre Schwierigkeiten haben.

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