Expertenmeinung zur Titanic

Erwartungsgemäß stößt sich kath.net auch am neuen Titanic-Cover: Nachdem das Heft im letzten Monat mit „Die undichte Stelle ist gefunden“ für Aufsehen sorgte, ist der Papst auf der heute erschienenen Zeitschrift mit Kussmündern und bunten Kinderhandabdrücken übersät. In der Kommentarspalte wird überlegt, wie man dem Frankfurter Satiremagazin wohl am Besten schade könnte. Dabei wird endgültig deutlich, dass der erzkatholische Mob keine Ahnung von der Titanic hat – Pöbel-Institution „M.Schn-Fl“ hat da nämlich eine Idee:

Eine gute Form sich zu wehren,
wäre, die Firmen, die in diesem Machwerk inserieren, wissen zu lassen, daß man ihre Produkte nicht mehr kaufen will.
Denn von den Inserenten lebt jedes Magazin und jede Zeitung.
Wenn das genügend Menschen tun, dann zeigt das erfahrungsgemäß Wirkung.

Die Titanic ist bekannt dafür, der Unabhängigkeit halber auf Werbung von großen Konzernen zu verzichten; stattdessen werden deren Kampagnen oft parodiert. Anzeigen werden in der Regel nur von kleinen bis mittelgroßen Verlagen und linken Zeitschriften geschaltet. Es ist wohl auszuschließen, dass sich unter den kath.net-Lesern viele begeisterte taz-, Jungle World- oder konkret-Abonnenten befinden.


1 Antwort auf „Expertenmeinung zur Titanic“


  1. 1 Noch eine Expertenmeinung zur Titanic « Episodenfisch Pingback am 27. Juli 2012 um 23:25 Uhr

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