kath.net-Leser beschimpfen Titanic-Redakteure

Nachdem die Titanic im Jahr 2000 ihre patriotische Pflicht erfüllt und die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt hatte, waren nicht alle damit einverstanden: Der DFB drohte mit einer Schadensersatzklage, die die Frankfurter Zeitschrift (fast) vor die nicht ganz einfache Aufgabe stellte, knapp 600 Millionen D-Mark aufzutreiben. Auch die Bildzeitung gab sich schockiert und titelte „Böses Spiel mit Kaiser Franz“: Die Springerzeitung rief die Leser dazu auf, der Titanic-Redaktion telefonisch ihre Meinung mitzuteilen – es entstand die formschöne CD und beliebte Abo-Prämie „Bild-Leser beschimpfen Titanic-Redakteure“, deren Inhalt sich auch auf Youtube finden lässt.

An poetische Meisterwerke wie „Sie sind ein Schwein, die Titanic“ oder Loblieder auf die Demokratie („In einem Rechtstaat gehören Leute wie Sie ins KZ!“) kommen die kath.net-Leser unter dem Artikel zum mittlerweile verbotenen Titelbild „Die undichte Stelle ist gefunden“ (vgl. hier) zwar nicht heran, lesenswert sind die Beschimpfungen dennoch.

Einige Auszüge (diese Liste wird laufend aktualisiert):

„Noemi“:
der typische Fäkalhumor
geistig zurückgebliebener Geisteszwerge, und die Ausrede des für diese Entgleisung verantwortlichen Chefredakteurs ist in ihrer Debilität kaum zu überbieten.

„kaiserin“:
LUMPENPACK!

„kaiserin“:
diese dreckigen Lumpen

„Cosinus“:
Die arbeitsscheuen Versager trauen sich nur auf das
Christentum.

„Kurti“:
Das Zeitungspack weiß nämlich sehr wohl, wo die Grenzen sind, aber sie probieren es der Auflage immer wieder, diese zu überschrieiten.

„backinchurch“:
Die Schmierfinken […] Die Lügenbande […] (Kopfschüttel).

„placeat tibi“:
unfähige Schmuddelgazette

„noir58″:
Ich kann nur sagen, dass mich das Ganze sehr an die Machenschaften unseres ehemaligen Reichspropagandaministers erinnert.

„la goia“:
Ich frage mich nur, wie krank solche Gehirne sein müssen, die sich derartige Widerlichkeiten ausdenken.
Und dann noch diese blöde und feige Ausrede mit dem Fanta! Folgt man der Logik Fischers, handelt es sich auf der Rückseite um Cola, oder?
Das ganze ist nur noch erbärmlich und höchstgradig dekadent!

„Cosinus“:
Die Satire-Linksfaschisten kennen keine Gnade!

„Noemi“:
in ihrer analen Phase steckengebliebene Berufsspaßvögel […] Chef“redakteur“ Fischer sollte sich einen Job in einem Pissoir suchen, da kann er nach Herzenslust in Ausscheidungsprodukten sch

„Konrad Georg“:
Es gibt zu viele Leute, die mehr von dem im Hirn haben, als andere im Enddarm deponieren.

„Christa“:
Hoffentlich halten sich diese Schmierfinken in Zukunft zurück. Im Islam hätte man die Verantwortlichen gesteinigt.

„Adelgundis“:
ein Zeichen der zunehmenden Demoralisierung

Und auch der zweite Artikel konnte einige Emotionen provozieren:

„Dottrina“:
Das widerliche Käseblatt „Titanic“ hat sich auf unterstes „Stürmer“-Niveau begeben […] diese ekligen Schmierfinken […] Die deutsche Schmierenjournaille ekelt mich nur noch an.

„Dismas“:
Es ist ein Gipfel der Umverschämtheit und
der Geschmacklosigkeit ereicht. Andrerseits sitzen diese Leute im dumpfen Sumpf der „karkatur-Kulter“ des braunen Schnmierblattes „Stürmer“. Wenn wir nun den Qualitätslevel der „Titanic“ als Benchmark anlegen, dann bot der „Stürmer“ feinste Satire?? DAS ist ja wohl nicht so!! Jeder Mensch, der irgendetwas von Menschenwürde hält, ob Christ oder nicht, muss sich doch gegen diese unwürdige,bahnhofstoilettenniveaulose Verunglimpfung eines Menschen wie hier dieses älteren Herrn wenden. Gleich ob Papst oder einfacher Mensch. Hier sehe ich grundsätzlich einen schweren Verstoß gegen die Menschenwürde, auch dem Papst müssen diese „Satiriker“ Menchenwürde zubilligen. Da sie das nicht tun, zeigt, welch totaliären, menschenverachtenden Geistes, wie z.B.die Nazis, sie sind!!

„Vanilia“:
Die kriminelle, perverse Enerige, die hinter so einer Aktion steht, zeigt sich schon darin, daß der Papst, der ja Opfer der Vatileaks ist, als weiteres Opfer eines Angriffes auf seine Persönlichkeit gemacht wird.

„backinchurch“:
Niveau der Nazipressehetze […] Nazi-Niveau

„nemrod“:
Bei der Titanic-Journaille handelt es sich – ich leihe mal bei Napoleon – um Sch..( Merde ). im Seidenstrumpf. […] dieses Pack

„Jochebed“:
Bei einer derartigen geistigen Inkontinenz, die der Chefredakteur an den Tag legt, ist ihm wohl noch gar nicht aufgefallen, dass seine „Erklärung“ gar nicht zu seiner Schlagzeile mit der angeblich gefundenen „undichten Stelle“ passt.

Weiter geht es mit dem dritten Artikel:

„julifix“:
Feiglinge!!!

„jean-louis“:
Wer die Würde eines Menschen derart mit Füßen tritt wie die Macher von Titanic, gehört in die gesellschaftliche Isolation.

„Silvio“:
Außerdem ist schon allein der Name dieses Schmutzblattes „Titanic“ eine Verhöhnung der Opfer dieser größten Schiffskatastrophe in der zivilen Schifffahrt zu Friedenszeiten.

„kmh“:
Wenn sie wenigstens zu ihrem Sch…,den sie verbockt haben, stehen wuerden! Feige sind sie auch noch und druekcn sich mit Luegen. Pfui

Zu Artikel 4:

Es ist so, wie damals, als die Judenhetze anfing. Die meisten schauten einfach weg. Auch damals begann es mit Lächerlichmachen durch blöde Witze und Karikaturen, was man in der Öffentlichkeit nicht besonders ernst nahm.
Dann wurde es immer respektloser, boshafter und gemeiner. Der reichs-deutsche Plebs fand dies lustig.
Humor – der keiner war – auf Kosten einer Minderheit, die den richtigen Moment verpasst hatte, sich wirkungsvoll zu wehren.
Dann kam der „Stürmer“, der die Niederträchtigkeiten institutionalisierte und schliesslich folgten Auschwitz, Bergen-Belsen, Birkenau etc.
Ich will die in Deutschland aktuell grassierende Respektlosigkeit, gegenüber allem was mit Katholizismus zu tun hat, nicht mit dem Rassismus der Nationalsozialisten gleichsetzen.. Gewisse Parallelen aber lassen doch aufhorchen. Deutsche Kathos, wehrt Euch!

Übrigens sind die auch heute immer wieder geäußerten Behauptungen, die Titanic mache sich nur über Christen und niemals über Muslime lustig, nachweislich sowas von falsch. Es sei nur an „Religionen im Vergleich“ erinnert – und natürlich an die Mohammed-Karikaturen („Mohammed und seine Freundin Uschi“)


2 Antworten auf „kath.net-Leser beschimpfen Titanic-Redakteure“


  1. 1 Hellfire 12. Juli 2012 um 12:22 Uhr

    Bevor die Kinderf…-Sekte sich kollektiv entrüstet, sollten sich doch alle mal bei den Händen fassen und gemeinsam in den Keller hinabsteigen, um dort, im Zeichen der Nächstenliebe, die eigenen Leichen noch einmal eindringlich einer gehobenen Aufmerksamkeit zu bedenken.

    [Admin, Anmerkung: Ich habe einige Buchstaben entfernt.]

  2. 2 Administrator 27. Juli 2012 um 10:41 Uhr

    Wer die neue Titanic haben möchte, sollte übrigens lieber schnell zugreifen: http://www.titanic-magazin.de/inhalt_1208.html

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