Leseempfehlung iv

Der österreichische Standard hat zwei Artikel über kath.net verfasst: Benedikts Internet-Garde und Wie arbeitet kath.net?, im letzteren (bei dem man sich durchklicken muss) werde auch ich zitiert.


14 Antworten auf „Leseempfehlung iv“


  1. 1 diskordianerpapst 13. Juni 2012 um 11:35 Uhr

    Aus dem Artikel „Benedikts Internet-Garde“:
    „Bis zu 40.000 Unique Visitors besuchen die private Seite täglich…“

    Aus „Wie arbeitet kath.net?“:
    „sagt er über die mindestens 500 Leserkommentare, die an normalen Tagen auf kath.net geschrieben werden.“

    Diese Zahlen weisen ein extremes Missverhältnis auf, sehr wahrscheinlich ist mindestens eine davon falsch, wenn man mal die 9%-90% Faustregel zugrundelegt:
    http://en.wikipedia.org/wiki/1%25_rule_(Internet_culture)

    Auch liest man immer wieder Kommentare von den selben Nicks, ich schätze mal max. 100 Regulars aber recht wenige Neue. Viel Fluktuation scheint da nicht zu sein. Wenn die 40000 halbwegs stimmen, dürfte also ein Groosteil dabei sein der sich nur informieren will was die gerade wieder so treiben, also Leute wie ich ;-)

    Ansonsten sehr informativer Artikel, z.B. bin ich bisher davon ausgegangen das bei Noe auch eine starke geschäftliche Motivation vorhanden ist. In Kenntnis des Lebenslaufes relativiert sich diese Einschätzung, da scheint doch eine starke Überzeugung dahinterzustecken.

    Recht lustig fand ich die Darstellung wie Noe von seinen Mitstreitern immer wieder zurückgepfiffen wird, wenn er zu bestimmten Fragen antworten wollte. Passt irgendwie nicht zu unserem Klartext-Helden. Von Pantoffeln fang ich mal gar nicht erst an.

  2. 2 Administrator 13. Juni 2012 um 13:17 Uhr

    Ich habe ehrlich gesagt eher bei den 500 Kommentaren pro Tag gestutzt, weil man davon nichts mitbekommt (oder ich bin noch schlechter in Mathe als ich dachte). Freigeschaltet werden täglich, würde ich schätzen, normalerweise höchstens 100, wenn man wieder eine Kampagne läuft vielleicht noch ein paar mehr. Das hieße dann wohl, dass noch hyperaktiver zensiert wird, als ich dachte…

    Die 40.000 Klicks halte ich schon für realistisch, aber nur wie auf PI; also dass jeder Seitenaufruf gezählt wird.
    Falls das wirklich Unique Visitors sein sollten, dann wohl nur während Großereignissen wie beim Papstbesuch in Deutschland 2011.

  3. 3 diskordianerpapst 13. Juni 2012 um 15:09 Uhr

    http://www.google.de/trends/?q=kath.net
    http://www.google.de/trends/?q=kreuz.net

    Wohlgemerkt: Das sind nur Statistiken über die Verwendung der Suchbegriffe „kath.net“ und „kreuz.net“

    Was ist nur in Eichstätt los? Sieht so aus als ob dort viele zum ersten mal von den beiden Seiten hören und dann danach suchen.
    Möglicherweise im Priesterseminar oder an der KU ;-)
    Wäre cool wenn man das jetzt umdrehen könnte: Welche Internetseiten werden am häufigsten von Eichstätt aus aufgerufen.

  4. 4 Administrator 13. Juni 2012 um 22:04 Uhr

    Vielleicht sitzt in Eichstätt auch nur irgendein Mensch, der „kath.net“ und „kreuz.net“ in die Google-News-Suche eingibt und alle 3 Sekunden aktualisiert? ;)

  5. 5 Klaus 20. Juni 2012 um 9:27 Uhr

    Was einem bei längerer Kath.net Beobachtung auffällt ist der unglaubliche Personenkult der fast täglich um Benedikt XVI gemacht wird.
    Gerade heute wieder in „Io sto con Benedetto“:

    „Heiliger Vater, du lehrst uns mit großer Einfachheit sehr tiefe Wahrheiten.“

    „Heiliger Vater, du vermittelst uns den Mut zur Wahrheit“

    „Hab Kraft und Mut, denn wir brauchen dich.“

    „Heiliger Vater, du kannst auf uns zählen“

    Man fühlt sich geradezu nach Nordkorea versetzt. Es unterscheidet sich nicht viel vom Kult um Kim Jong-un

  6. 6 diskordianerpapst 20. Juni 2012 um 15:02 Uhr

    Ja, die Parallelen sind unübersehbar:

    http://kimjongunlookingatthings.tumblr.com/
    http://popelookingatthings.tumblr.com/
    :-)

    Es gibt dies Seiten übrigens auch für andere Führerpersönlichkeiten:
    http://kimjongmerkellookingatthings.tumblr.com/
    http://karltheodorlookingatthings.tumblr.com/

    Aber auch Internetpromis:
    http://kimschmitzlookingatthings.tumblr.com/

  7. 7 Klaus 20. Juni 2012 um 16:15 Uhr

    Dass in der Politik Propaganda mit dem jeweiligen „Spitzen“ gemacht wird ist ja normal. Aber bei solchen Sätzen da rinnt es ja förmlich runter, dass es einen geradezu verschüttelt:

    „Heiliger Vater, du lehrst uns mit großer Einfachheit sehr tiefe Wahrheiten.“
    „Heiliger Vater, du vermittelst uns den Mut zur Wahrheit“
    „Hab Kraft und Mut, denn wir brauchen dich.“
    „Heiliger Vater, du kannst auf uns zählen“

  8. 8 diskordianerpapst 21. Juni 2012 um 14:28 Uhr

    Tja, Buzzwords gabs halt schon lange vor modernem Business- und Marketinggeschwurbel, möglicherweise ist das sogar eine katholische Erfindung.
    Bullshit-Bingo auf katholisch:
    Schwurbel, schwurbel, (objektive, unveränderliche, tiefe) Wahrheit, schwurbel, Sünde, schwurbel, Erlösung, Erlöser, schwurbel, heiliger Geist, heiliger Vater, heilige RKK, Teufel, drumrumred, Klartext!, Missbrauch (der Liturgie, des Religionsunterrichts, alles was uns nicht passt nennen wir Missbrauch, das relativiert den Missbrauch der Kinder durch unser „heiliges“ Personal so schön), Abt-Reibung, Hermeneutik, Naturrecht, Greuel, Abirrung, widernatürlich, gegen Gottes Wille (wir kennen ihn genau, jawoll!), Gottes Wille/Wege ist/sind unergründlich (immer wenns unlogisch/unbequem wird, universelles Kartenhausgerüst), für Alle (nein, jetzt: „für Viele“, damit die die sich für heiliger halten, sich wieder besser fühlen und „die bösen Anderen“ wieder besser ausgrenzen können: „ätsch ich komm in den Himmel und Du ni-icht“), Heiden, Hölle, Entweltlichung, Gehorsam, Ungehorsam, Gottes Strafe, Kirchenrecht, Aussendung, Zeugnis, Demut (lol).

    Ist natürlich noch lange nicht vollständig, allein die Buzzwords rund um die Marienverehrung würden einen eigenen, grossen Satz ergeben.

  9. 9 diskordianerpapst 23. Juni 2012 um 0:07 Uhr

    Im Artikel http://kath.net/detail.php?id=37065 geht es zwar um den Artikel des Donaukurier, der auch hier in anderen Blogeintrag behandelt wird. Es ist dort eine Veröffentlichung des Donaukurier widergegeben in dem Noé wie folgend zitiert wird:

    „Aussagen, wonach auf kath.net Autoren zu Wort kämen, die dem rechtsradikalen Spektrum nahe stünden, wies Roland Noé, der Chefredakteur von kath.net, als unwahr zurück. kath.net nutze einen eigenen Server, der in Gunzenhausen im Bistum Eichstätt registriert sei, so Noé weiter.“

    Mir geht es hier, anknüpfend an meinen Kommentar v.13.6. weiter oben um die seltsame Google Statistik der Suchbegriffe „kath.net“ und „kreuz.net“. Danach kommen die meisten Suchanfragen, mit sehr grossem Abstand, aus Eichstätt.

    Da fragt sich warum das so ist: Entweder zählt google auch das Ziel der Suchanfrage (warum ist dann aber Eichstätt auch bei kreuz.net vorn?), was die Statistik aber nunmal total verfälschen würde.

    Vielleicht läuft aber auch ein Bot bei kath.net, der könnte verschiedenste Aufgaben haben:
    1. das Netz mittels google (u.A.) nach Erwähnungen von kath.net zu durchsuchen. (das naheliegendste)
    2. Traffic, oder eher Such-Traffic zu faken um damit in Statistiken oder Rankings besser auszusehen (auch u.U wichtig für Werbeeinnahmen) oder um z.B. in Suchmaschinen weiter oben zu erscheinen.

    In jedem Fall bleibt aber trotzdem die Frage warum das im Falle kreuz.net so auffällig ähnlich ist. Einen Unterschied gibt es allerdings: Die zweithäufigsten Suchanfragen kommen aus Bamberg, erst dann folgen die Orte mit winzigem Anteil.

  10. 10 Administrator 23. Juni 2012 um 8:57 Uhr

    An diese Google-Statistik habe ich gestern auch gedacht, als ich das mit Eichstätt gelesen habe. Das ist in der Tat ziemlich strange… Andererseits scheint Noé bei dem Thema ja überhaupt keinen Spaß zu verstehen, also lasse ich das Spekulieren lieber^^

  11. 11 diskordianerpapst 23. Juni 2012 um 10:22 Uhr

    Verständlich, ich hab es geschrieben in der Hoffnung dass vielleicht hier jemand, mit mehr Ahnnung als ich von solchen Dingen mitliest, und vielleicht auch weitergehende Möglichkeiten sieht über solche öffentlich zugängliche Daten etwas herauszufinden. Es konnte eine heisse Spur sein, es könnte aber genausogut eine ganz banale Erklärung geben.

    Ich möchte aber auch darauf hinweisen dass es im Fall Donaukurier anscheinend nicht zu einer Gegendarstellung gereicht hat. Das ist einfach nur ein weiterer redaktioneller Artikel zum Thema, der wirklich falsche Tatsachenbehauptungen des ersten Artikels richtig stellt. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Einziges Zugeständnis an Noé scheint zu sein dass er selbst indirekt zitiert wird. Natürlich kann man aber auch nicht genau wissen ob dies das Einzige ist was Noés Anwälte rausholen konnten, aber man kann vermuten: Wäre es mehr gewesen, wüssten wir es schon via kath.net ;-)

  12. 12 Nike 23. Juni 2012 um 12:47 Uhr

    Diese Richtigstellung der Redaktion im Fall Donaukurier kommentiert CkH am 22. 6. 12:

    Nach der Feststellung, dass dies keine Entschuldigung, die angebracht gewesen wäre sei:

    „Diese SStellungnahme lesen die meisten ja doch so..

    „der Noe kann ja viel erzählen, stimmen tuts trotzdem was in der Zeitung stand“ Wertung/Balken: grün

    kath.net/detail.php?id=37065

    sssehr sssschön gesssssagt, mussssss ich ssssssagen…!

  13. 13 Administrator 23. Juni 2012 um 15:48 Uhr

    Hm, ich glaube ja immer an das Gute im Menschen und in diesen Fall an eine klemmende S-Taste bei „CkH“.
    Bzw.: Ich sehe hier selbst für kath.net-Leser keinen Grund, die von ihnen immer wieder zitierte „Nazikeule“ zu schwingen ;)

  14. 14 Nike 23. Juni 2012 um 18:08 Uhr

    Klar. Es ist der FehlerTEUFEL. :)

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