Best of

Um einmal einen Überblick über die Aktivitäten von kath.net-Autor_innen zu gewinnen, sollen hier die wichtigsten fragwürdigen Medien aufgezählt werden, in denen auf kath.net in Erscheinung getretene Journalist_innen publiziert haben. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und freue mich dementsprechend auch über neue Informationen.
Diese Auflistung bietet wenig Neues, soll aber das bisher in mehreren Postings Gesammelte zusammenfassen.

Marcus B.*: Der (ehemalige?) Neonazi war u.a. als Autor für die NPD-Jugendzeitschrift „Wir selbst“, für „Europa vorn“, „Junge Freiheit“ tätig. Wirkte ferner mit am Buch „Gedanken zu Großdeutschland“.

Gernot Facius: Schreibt für die Junge Freiheit.

Dietmar Fischer: Beiträge von ihm erschienen auf der antisemitischen Seite kreuz.net**.

Michael K. Hageböck: Beiträge von ihm erschienen auf der antisemitischen Seite kreuz.net**.

Kurt J. Heinz: Beiträge von ihm erschienen auf der antisemitischen Seite kreuz.net**.

Michael Hesemann: Autor des pseudowissenschaftlichen und rechtspopulistischen Kopp-Verlags, auch im alien.de-Forum aktiv.

Andreas Hönisch: Beiträge von ihm erschienen auf der antisemitischen Seite kreuz.net**.

Herbert Klupp***: Schrieb für den rassistischen Blog Politically Incorrect.

Felizitas Küble***: Autorin der Zeitschrift Junge Freiheit.

Gabriele Kuby: Autorin der Zeitschrift Junge Freiheit, schrieb außerdem Bücher mit so schönen Titeln wie „Harry Potter – gut oder böse“, „Die Gender Revolution – Relativismus in Aktion“ oder „Verstaatlichung der Erziehung – Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen“.

Helmut Matthies: Der Leiter von idea schreibt auch für die Junge Freiheit.

Armin Schwibach: Mitarbeit am rechtspopulistischen Buch „Die leise Diktatur“.

Gernot Steier: Beiträge von ihm erschienen auf der antisemitischen Seite kreuz.net**.

Stefan Ullrich: Schrieb für den rassistischen Blog Politically Incorrect.

*: Mittlerweile nicht mehr bei kath.net aktiv.
**: Es ist nicht sicher, ob diese Autoren dem anonymen Portal kreuz.net ihre Texte tatsächlich freiwillig zur Verfügung stellten.
***: Unter Klarnamen nur in der kath.net-Kommentarspalte aktiv.


31 Antworten auf „Best of“


  1. 1 Michael Hesemann 12. Februar 2012 um 16:34 Uhr

    Sehr geehrte Herren,

    ein beeindruckender Unsinn ist es, den Sie da veröffentlichen, denn eigentlich hätte man gehofft, dass die Zeit der schwarzen Listen in Deutschland vorbei ist.
    Tatsache ist:
    1. Mein Buch „Das Fatima-Geheimnis“ erschien 1997 unter dem Titel „Geheimsache Fatima“ im Bettendorf-Verlag. Der wurde 1999 an den Verlag Herbig Langen Müller verkauft. Als der Vatikan 2000 den Text des Dritten Geheimnisses von Fatima veröffentlichte, war natürlich eine aktualisierte Neuausgabe notwendig, in der nicht mehr über den Text des Dritten Geheimnisses spekuliert werden brauchte, sondern selbiger auf seine Bedeutung hin untersucht werden konnte. Diese bot ich zunächst Herbig an, wo man allerdings glaubte, mit der Veröffentlichung sei das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Fatima stark zurückgegangen. Stattdessen bot mir ein anderer großer Verlag einen Vertrag an, ging aber ein halbes Jahr später in die Insolvenz. Zum Glück für alle Beteiligten erwarb der Kopp-Verlag dann die Rechte an dem Buch und konnte es zeitnah veröffentlichen, sodass es mittlerweile mehrere Neuauflagen und Bestsellerstatus hat. Tatsächlich ist das Buch alles andere als „verschwörungstheoretisch“, denn es unterstellt dem Vatikan keine Verschwörung, sondern erläutert nur die Gründe, weshalb man mit der Veröffentlichung wartete. Ihre Unterstellung ist also haltlos.
    2. Wenn mich eine website, meinetwegen auch alien.de bittet, in kirchengeschichtlichen Fragen „auszuhelfen“ und Stellung zu beziehen, dann antworte ich natürlich gerne und bin auch bereit, mich an einer Diskussion zu beteiligen. Ich bin aber KEIN Autor dieser Seite. Dass ich mich, da ich neben Geschichte auch Kulturanthropologie/Volkskunde studiert habe, eine zeitlang auch mit modernen Mythen befasst habe, wozu auch der UFO/Alien-Mythos zählt, ist wohl allgemein bekannt.
    Ich weiß also nicht, was Sie mit dieser Hervorhebung von Bagatellen bewirken wollen. Entscheidender ist wohl, dass ich deutscher Repräsentant der Pave the Way Foundation bin, die sich für die Versöhnung von Christen und Juden einsetzt. Ihr Versuch, mich irgendwo in der rechten oder verschwörungstheoretischen Ecke anzusiedeln, zieht also nicht. Dass ich den Nationalsozialismus und Antisemitismus verachte, geht wohl eindeutig aus meinen Büchern zu Themen der Zeitgeschichte, etwa „HitlersReligion“, „Hitlers Lügen“ und „Der Papst, der Hitler trotzte“ oder meiner Kommentierung von „Georg Ratzinger: Mein Bruder, der Papst“ hervor. Ebenso perfide ist Ihr Versuch, kath.net in diese Ecke zu stellen. Kath.net hebt sich ja gerade wohltuend von der rechtsextremen Konkurrenz „kreuz.net“ ab und ergriff schon in mehreren Beiträgen – einige davon auch aus meiner Feder – für das jüdische Volk und den Staat Israel Partei. Dazu gehört auch mein heute veröffentlichter Beitrag „Sei stolz darauf, dass Du ein Jude bist“.
    Insofern erfüllt Ihre Polemik schon den Straftatbestand der üblen Nachrede, gegen die ich mich zu wehren wissen werde!
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Hesemann
    PTWF Germany

  2. 2 red one 12. Februar 2012 um 16:41 Uhr

    Spaßig.

  3. 3 Administrator 12. Februar 2012 um 16:49 Uhr

    Sehr geehrter Herr Hesemann,

    Ich versuchte, durchaus fragwürdige kath.net-Autoren und -Autorinnen aufzulisten. Dazu gehören auch Personen, deren Bücher im Kopp-Verlag erscheinen. Einen Verlag, der Udo Ulfkotte („Fäkalien-Dschihad“) oder gar Jürgen Elsässer immer wieder ein Sprachrohr gibt, darf man wohl mit Fug und Recht „verschwörungstheoretisch“ bezeichnen. Ihr Buch habe ich nicht so genannt (und den Begriff, weil er doof ist, mittlerweile sowieso ersetzt; „rechtspopulistisch“ und „pseudowissenschaftlich“ klingt einfach besser). Dass Sie „rechtspopulistisch“ sind, oder dass sie „pseudowissenschaftlich“ arbeiten, behaupte ich nicht. Wenn Sie aber etwas dagegen hätten, im Verlagsprogramm von Kopp zu erscheinen, könnten Sie sicherlich etwas dagegen tun.

    Ähnliches gilt für das alien.de-Forum, das ich übrigens v.a. wegen Ihres vorzüglichen Zitats („Kinderschlachthöfe“) verlinkt habe. Schön, dass Sie das in der Zwischenzeit, seit Sie das letzte Mal hier kommentierten, editiert haben ;)

    kath.net, und darum geht es in diesem Post und dem Blog generell, ist eben kein seriöses Portal. Was nicht nur an den Inhalten liegt, sondern auch an den Autor_innen, die mehr (z.B. Marcus Bauer) oder weniger (Sie) freiwillig die Nähe unseriöser Medien suchen/finden.

    Inwiefern soll das üble Nachrede sein, oder gar Polemik? Wenn Sie möchten, ändere ich das „Autor“ gerne in „Ein Buch erschien im Kopp-Verlag“. Ansonsten verstehe ich Ihre Aufregung ehrlich gesagt nicht ganz.

  4. 4 Glamypunk 12. Februar 2012 um 17:01 Uhr

    Zum Thema „Kopp-Verlag“ noch mal ein Nachklapp:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag

    Wer da veröffentlicht, hat seinen wissenschaftlichen Ruf schon ganz von selbst ruiniert.

  5. 5 Markus 12. Februar 2012 um 22:36 Uhr

    Sehr geehrter Herr Hesemann,

    sie schreiben: „Kath.net ergriff schon in mehreren Beiträgen für das jüdische Volk und den Staat Israel Partei“

    Im Kat.net-Forum wird von einem Teilnehmer mit dem Nick Copertino, der als Verschwörungstheoretiker im Forum bekannt ist, seit Jahren gegen Israel gehetzt. Jedes noch so kleines Geschehnis, das gegen Israel spricht, greift er begierig auf. Jeder der verstehen will versteht schon richtig. Er schreibt Israel und meint die Juden. Und zitiert bei seinen „Beweisen“ immer wieder aus Kopp-Online.

    Parteiergreifen für das jüdische Volk und den Staat Israel? Es ist heuchlerisch was Kath.net da betreibt.

  6. 6 Michael Hesemann 13. Februar 2012 um 6:52 Uhr

    Sehr geehrter Herr Markus,
    Sie wollen doch bitte nicht die kath.net-Redaktion für alle Leser der website und ihre Kommentare verantwortlich machen, oder? Ich beziehe mich natürlich auf die Redaktion und die von ihr veröffentlichten Artikel, nicht um Leserbriefe und Einzelbeiträge in Diskussionsforen.
    Und was den Kopp-Verlag betrifft: Als dort 2001 mein Fatima-Buch erschien waren weder Ulfkotte noch Elsässer Autoren bei Kopp. Mir ging es darum, schnellstmöglich das meiner Ansicht nach damals hochaktuelle Fatima-Buch zu veröffentlichen, gleich wo, bevor mir jemand zuvor kam. Übrigens war das Buch anti-verschwörungstheoretisch, da die Verschwörungstheoretiker seit 2000 behaupten, der Vatikan habe einen falschen Text herausgegeben, das „echte“ Dritte Geheimnis, das eine Apostasie der Kirche zum Thema hätte, sei noch immer unter Verschluss. Bewerten Sie Bücher doch mal zur Abwechslung nach ihrem Inhalt, nicht nach dem Verlag, der sie herausbrachte!
    Natürlich ist es Unsinn, mich als „Autor des Kopp-Verlages“ zu bezeichnen; meine 36 Bücher erschienen in 18 verschiedenen Verlagen. Zudem dürfte Ihnen bekannt sein, dass nicht die Autoren sich Verlage aussuchen, sondern die Verlage die ihnen (oft sogar von Agenten und Agenturen) angebotenen Titel…
    Kath.net wird vom Heiligen Vater geschätzt und das allein ist doch schon ein klares Indiz für Seriosität! Daran ändert auch Ihre Ansammlung von Stereotypen nichts. Was etwa meinen Sie mit „rassistisch“, wenn Sie PI ansprechen? Meines Wissens ist PI pro-Israel, aber islamkritisch (also das Gegenteil von kreuz.net). Der Islam ist aber keine Rasse, sondern eine Religion! Hier gilt doch wohl eher: Man schütte mal ganze Kübel voll Jauche über kath.net aus, in der Hoffnung, dass irgend etwas hängen bleibt. Dabei ist die Wahrheit so einfach: In kath.net schreiben journalistisch tätige Menschen, die ein Forum für Beiträge aus der Welt ihres katholischen Glaubens suchen. Dass Christen sich bei ihrer Mission auch mal in ein fragwürdiges Umfeld wagen, liegt in der Natur der Sache: Die Kranken bedürfen des Arztes, nicht die Gesunden! Insofern ist es wohltuend, dass sich Katholiken bemühen, JEDES Medium zur Verbreitung ihrer Glaubensbotschaft zu nutzen!

  7. 7 Markus 13. Februar 2012 um 10:48 Uhr

    Sehr geehrter Herr Hesemann,

    ja, sie haben Recht, die Wahrheit ist so einfach:

    nämlich, dass die kath.net-Redaktion und die Leitung des Diskussionsforums ident sind in der Person von Herr Noé. Nur er hat das Sagen was veröffentlicht wird und was nicht. Er steuert alles. Welche Leserbriefschreiber und Forumsteilnehmer zugelassen werden und welche nicht. Insofern ist die „kath.net-Redaktion“ sehr wohl verantwortlich für alles.
    Auch dafür, dass im Forum über Jahre und seitenweise Copertino gegen Israel hetzten kann (keine Einzelbeiträge!) und gleichzeitig ein paar Alibiartikel pro Israel bei den katholischen Nachrichten angebracht werden. Nennen sie das seriös? Ob der heilige Vater das schätzen würde, wenn er es wüsste?

  8. 8 Wilhelm 13. Februar 2012 um 17:22 Uhr

    Herr Hesemann, von wegen Nationalsozialismus und Antisemitismus auf Kath.net. Dass es „perfide ist kath.net in diese Ecke zu stellen“. Ist ihnen bewusst, dass ein „Kollege“ namens Gurtner als Gastkommentator mitwirkt, der im Forum einst postete „das Thema Holocaust, hängt mir zum Hals heraus“. Glauben sie, dass dies der Versöhnung von Christen und Juden gut tut?
    Neben Herrn Copertino, vielleicht verstehen sie nun, warum Kath.net im „rechten“ Eck steht.

  9. 9 diskordianerpapst 14. Februar 2012 um 14:44 Uhr

    Etwas zur wissenschaftlichkeit des Herrn:

    Aus einem „Exklusivinterview“ mit Kathnet:
    http://kath.net/detail.php?id=34302
    kath.net: Und wie gehen Sie damit um, dass nach der C14-Datierung durch den römischen Physiker Francesco Bella der „Titulus Crucis“ aus dem 10.-12. Jahrhundert stammt?

    Hesemann: … Über tausend Jahre lang, vom 5. Jahrhundert bis zu seiner Wiederentdeckung 1492, steckte der Titulus in einer dicken Bleikassette, die in eine Wand der Basilika eingemauert war. Nur einmal, im 12. Jahrhundert, war sie bei Umbauarbeiten entnommen und neu versiegelt worden. Im Frühmittelalter, der Zeit der Völkerwanderungen, war es üblich, Reliquien einzumauern, um sie vor Raub zu schützen, etwa bei einer Plünderung der Stadt durch die Barbaren. Nun wissen wir, dass Blei vor Strahlung schützt. Die C14-Methode basiert darauf, dass Kohlenstoffatome allmählich zerfallen, wenn sie der allgegenwärtigen kosmischen Strahlung ausgesetzt sind. Aber was geschieht, wenn diese Strahlung durch eine Bleiwand abgeschirmt wird? Das müsste einmal experimentell untersucht werden; es könnte jedenfalls durchaus erklären, weshalb hier die C14-Methode versagte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/C14-Methode#Kohlenstoffkreislauf
    Die C14 Methode basiert gerade darauf dass der Austausch von C endet wenn ein Lebewesen stirbt (hier Baum -> Brett).
    Ansonsten würde die Methode auch nicht bei Artefakten funktionieren die metertief unter der Erde lagen, da kommt dann auch kaum kosmische Strahlung mehr hin.

    Aber was erzählt man nicht alles für einen Unsinn wenn Indizien auftauchen die einem nicht in den Kram passen.

    Es stellt sich sowieso die Frage wie jemand mit nahezu ausschliesslich über UFOs veröffentlichten Büchern plötzlich vom Vatikan zugelassen wird eine solche Reliquie zu untersuchen
    Aber vielleicht war der Anspruch da auch weniger wissenschaftlich geprägt als davon das man gewünschte Ergebnisse erhält. Man hörte ja schon von Konflikten zwischen Religion und Wissenschaft.

  10. 10 Klaus 14. Februar 2012 um 19:08 Uhr

    Ich zweifle auch an der Wissenschaftlichkeit von Herrn Hesemann.
    Es ist ja offensichtlich, dass er Papst Pius XII in den Himmel heben will und deshalb Zugang zu den Vatikanischen Geheimarchiven bekam.

  11. 11 Michael Hesemann 15. Februar 2012 um 3:43 Uhr

    Eure diskordianische Unheiligkeit,

    vielleicht beantworten Sie mir dann die Frage, wie es kommt, dass die C14-Methode in diesem Fall (wie in einer Reihe anderer Fälle) versagt hat. Vielleicht haben Sie ja eine bessere Erklärung auf Lager. Dass sie nicht stimmen kann, das wird Ihnen jeder Fachmann für vergleichende Paläographie und Epigraphie bestätigen – im 11. Jahrhundert, also der Zeit, aus der lt. C14 das Holz stammt, wusste nun wirklich niemand mehr, wie man im 1. Jh. in der Provinz Judäa geschrieben hat. Die meisten Vergleichsinschriften, auf die sich meine Gewährsleute – sieben Professoren israelischer Hochschulen – bezogen wurden ja erst in den letzten Jahrzehnten bei Ausgrabungen in Israel entdeckt! Wie anachronistisch Fälscher des Mittelalters dachten, das zeigt doch schon die Urkunde der „Konstantinischen Schenkung“ die immerhin von Meisterfälschern der päpstlichen Kanzlei angefertigt wurde. Also bitte, wie erklären Sie den falschen Wert? (Übrigens versicherte mir eine Reihe von Archäologen, dass im Durchschnitt 25 % aller C14-Datierungen falsch sind).

    Zugang zu den Vatikanischen Geheimarchiven kann jeder seriöse Historiker beantragen, der einen Forschungsauftrag einer anerkannten akademischen oder kirchlichen Institution vorweisen kann.

    Dass ich mich im Rahmen meines volkskundlichen Studiums (neben Geschichte studierte ich auch Kulturanthropologie) mit modernen Mythen befasst habe, disqualifiziert mich zumindest bei vernünftigen Menschen nicht für andere wissenschaftliche Aufgaben.

  12. 12 diskordianerpapst 15. Februar 2012 um 20:09 Uhr

    Ihre Behauptung dass in diesem Fall die C14-Methode versagt hätte stützt sich allein auf die Annahme betimmter, gänzlich unbewiesener Umstände.
    1. Sie gehen davon aus dass Holz und Inschrift aus der selben Zeit stammen.
    Ein halbwegs intelligenter Fälscher aus neuerer Zeit würde natürlich altes Holz nehmen und die C14-Methode ist wohl jünger als Erkenntnisse über Schriften aus dem 1.Jahrhundert
    2. Sie gehen davon aus dass die früheste Erwähnung einer solchen Tafel mit Inschrift identisch ist mit der Untersuchten.
    Auch hier gibt es viele Alternativen, z.B. das eine frühere Tafel gegen eine mit plausibler Inschrift ausgetauscht wurde oder eine Anpassung des Schriftbildes erfahren hat.
    3. Sie gehen davon aus dass eine bewiesene schlechte Fälschung aus ca. 800 irgendeine Beweiskraft für andere mögliche Fälschungen aus späterer Zeit, anderem Ort und anderen Personen hat.
    Warum soll es unmöglich sein dass ein Fälscher (oder Auftraggeber) aus der mit C14 bestimmten (oder späterer) Zeit zugriff auf ein Artefakt mit solchen Schriften hatte?
    Was dann übrigbleibt ist nur das verzeihliche Nichtwissen dass es irgendwann die C14-Methode geben wird. Bei einem Dokument wie der K. Schenkung kann man jedenfalls erheblich mehr Fehler machen als bei einem Brett mit kurzer Inschrift.
    Wenn das Teil dann auch noch so vergammelt ist das man Bearbeitungsspuren nicht mehr deuten kann erst recht.

    Zu jedem einzelnen Punkt sind viele andere Szenarien denkbar und wären insbesondere mit allen bekannten Fakten vereinbar. Daher ist es unwissenschaftlich ausgerechnet das eine Indiz das auf echter Messung auf der Grundlage der Physik beruht ausgerechnet gegenüber aderen, eher der persönlichen Interpretation unterliegenden Indizien auszuschliessen und als falsch anzusehen.
    Gerade wenn es sich um Reliquien handelt: Wie Ihnen durchaus bekannt sein dürfte hing an dem Besitz von Reliquien ein oftmals (für die damalige Zeit) ausserordentlicher wirtschaftlicher Boom ganzer Städte und Landstriche und damit auch Macht der ansässigen (Kirchen-)Fürsten.
    Daher gabs auch nicht nur einen schwunghaften Handel damit, sondern auch einige gutgehende Werkstätten (ob die auch gleich die Legenden zu den Stücken geliefert haben? Wahrscheinlich nicht, dazu brauchte man wohl damals rare Bildung).

    Ihre Vorgehensweise ist einfach Beschrieben: Das Ding muss einfach echt sein, daher sind nicht passende Befunde zu negieren.
    Über die dahintersteckende Motivation zu spekulieren erspare ich uns, mag der geneigte Leser seine eigene Hesemann-Exegese betreiben.

    Zu den 25% angeblichen Falschdatierungen: Wie falsch und bei welchem betrachteten Zeitraum? Jede 4. Datierung auf ca. 1000BP soll um 1000 Jahre falsch sein? Ich hoffe Sie können das belegen, Quellen bitte!

  13. 13 el_vizz 16. Februar 2012 um 3:25 Uhr

    @Michael Hesemann

    „Dass Christen sich bei ihrer Mission auch mal in ein fragwürdiges Umfeld wagen, liegt in der Natur der Sache: Die Kranken bedürfen des Arztes, nicht die Gesunden!“

    Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Gros der kath.net-Kommentatoren was an der Murmel hat? :D

    „Kath.net wird vom Heiligen Vater geschätzt und das allein ist doch schon ein klares Indiz für Seriosität!“

    Der heilige Vater wird kaum zu lesen bekommen, wie die tapferen Gladiatoren die Artikel kommentieren. Da würde schnell aus „Ah, kath.net, gute Arbeit“ „Ah, kath.net, ach du Scheiße.“

    „Was etwa meinen Sie mit „rassistisch“, wenn Sie PI ansprechen? Meines Wissens ist PI pro-Israel, aber islamkritisch (also das Gegenteil von kreuz.net). Der Islam ist aber keine Rasse, sondern eine Religion!“

    Meines Wissens mag man bei PI gar keine Ausländer, und nennt jegliche Ressentiments „Islamkritik“. Der Italiener an der Ecke geht grad noch so durch, ansonsten ist alles, was keine blauen Augen hat, fürn Arsch…Ist das bei kath.net anders?

    „Man schütte mal ganze Kübel voll Jauche über kath.net aus, in der Hoffnung, dass irgend etwas hängen bleibt.“

    Lesen Sie bitte hier mal ein wenig nach. Die Jauche kommentiert bei kath.net, da muss nichts ausgeschüttet werden.

    kath.net ist Liebe. Es sei denn, man ist schwul, oder Protetant, oder eine Frau, oder „Muselmanne“, wie „krystak1099″ so gerne schreibt…

    Tun Sie bitte nicht so, als wäre Ihnen alles nicht bekannt…

  14. 14 Clara 27. April 2012 um 12:20 Uhr

    Ihren Blog habe ich erst kürzlich entdeckt.
    Ihr Anliegen ist die kritische Beurteilung von „kath.net“.
    Dies ist so in Ordnung und einigen Punkten Ihrer Argumentation kann ich ohne weiteres zustimmen.
    Nicht zustimmen jedoch kann ich Ihren verbalen Rundumschlägen, die diese Nachrichtensseite und ihre Leser betrifft.
    Ich selbst gehöre auch zu denjenigen, die dort gerne Kommentare schreiben und bemühe mich stets um die gebotene Sachlichkeit.
    Ein ungutes Gefühl hinterließ bei mir Ihre Auflistung der Autoren (und ihrem entsprechenden oder vermeintlichen Hintergrund), die für „kath.net“ schreiben.
    Es hat etwas merkwürdig denunzatorisches, was mich sofort an das Hitlerreich oder die frühere DDR erinnerte.
    Wenn Sie u.a. schon die Zeitschrift „Junge Freiheit“ als fragwürdig einstufen, so erlaube ich mir doch, Ihre Vorstellung von Meinungsfreiheit zu hinterfragen.
    Sie wissen ebenso wie ich, dass in den entgegengesetzten, den links-grün und anderswie orientierten Presseerzeugnissen ebenso frei und ungeniert, häufig reißerisch und oft genug pauschal verurteilend veröffentlicht wird.
    Entweder wir befürworten Zensur oder aber jede Seite darf ihre jeweiligen Argumente und Meinungen äußern, so wie Sie dies auch für Ihren Blog beanspruchen.
    Sie laden die „intolerantesten“ Kommentatoren von „kath.net“ ein, sich hier bei Ihnen zu melden. Was ist dabei Ihre wirkliche Absicht?
    Jedenfalls, zu dieser Kategorie zähle ich mich nicht und auch nicht zur „Jauche“, wie Sie -so beleidigend vereinfachend- überaus „tolerant“ formulieren.

    Ich bleibe weiterhin „kath.net“-Leser, werde dort auch in Zukunft gerne mitkommentieren und das mit gutem Gewissen.
    Ihnen, lieber „episodenfisch“ wünsche ich ebenfalls ein solches.

  15. 15 Administrator 27. April 2012 um 13:30 Uhr

    Hallo Clara,
    zunächst einmal: Schön, dass Sie hier sind.

    Ein ungutes Gefühl hinterließ bei mir Ihre Auflistung der Autoren (und ihrem entsprechenden oder vermeintlichen Hintergrund), die für „kath.net“ schreiben.
    Es hat etwas merkwürdig denunzatorisches, was mich sofort an das Hitlerreich oder die frühere DDR erinnerte.

    Also mal abgesehen davon, dass diese Gleichsetzung von Nazideutschland und DDR sowieso recht fragwürdig ist und ich den Vergleich ziemlich vergnüglich finde: Ich habe in diesem Artikel nur noch einmal Autoren mit – aus meiner Sicht – fragwürdigen Verbindungen und/oder Positionen aufgelistet. Jeweils mit Quellenangabe. Nun ist es Ihr gutes Recht, das blöd zu finden und mich zu kritisieren, aber dann doch bitte etwas unaufgeregter und ohne Nazivergleich. Ich möchte mit der Liste ja auch niemanden bloßstellen oder andere zu sonstwas animieren, sondern nur (noch) einmal aufzeigen, mit was für merkwürdigen Personen kath.net kooperiert.

    Wenn Sie u.a. schon die Zeitschrift „Junge Freiheit“ als fragwürdig einstufen, so erlaube ich mir doch, Ihre Vorstellung von Meinungsfreiheit zu hinterfragen.
    Sie wissen ebenso wie ich, dass in den entgegengesetzten, den links-grün und anderswie orientierten Presseerzeugnissen ebenso frei und ungeniert, häufig reißerisch und oft genug pauschal verurteilend veröffentlicht wird.
    Entweder wir befürworten Zensur oder aber jede Seite darf ihre jeweiligen Argumente und Meinungen äußern, so wie Sie dies auch für Ihren Blog beanspruchen.

    Schön, natürlich dürfen Sie auch meine Vorstellung von Meinungsfreiheit hinterfragen, bloß: Inwiefern soll Kritik an bestimmten Positionen, die mehrere der hier aufgeführten Autoren, die kath.net als Ganzes und die die Junge Freiheit im Besonderen vertreten, nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. Bzw.: Inwiefern soll diese Kritik die Meinungsfreiheit dieser Personen einschränken? Ich fordere ja auch kein Verbot von kath.net oder der JF, sondern kritisiere bloß ihre Positionen.
    Und dass „links-grüne“ Medien derartig diskriminierenden Unfug schreiben wie die JF, dafür hätte ich gerne einmal ein Beispiel.

    Sie laden die „intolerantesten“ Kommentatoren von „kath.net“ ein, sich hier bei Ihnen zu melden. Was ist dabei Ihre wirkliche Absicht?

    Ich hätte gerne mehr solcher Kommentare, darum geht es mir: http://episodenfisch.blogsport.de/2011/09/10/lass-den-nazi-reden/#comments

    Jedenfalls, zu dieser Kategorie zähle ich mich nicht und auch nicht zur „Jauche“, wie Sie -so beleidigend vereinfachend- überaus „tolerant“ formulieren.

    Hier muss ein Missverständnis vorliegen: Der Begriff „Jauche“ stammt vom Kommentator Michael Hesemann und wird dann von einem weiteren Kommentator namens „el_vizz“ ironisch aufgegriffen. Ich habe den Begriff nicht verwendet und würde es auch nicht.

  16. 16 diskordianerpapst 29. April 2012 um 16:43 Uhr

    @Clara: Aha, Sie empfinden die hier vorgebrachten Fakten also als „denunziatorisch“.
    Darf ich fragen wie sie die auf Kath.net gängige Praxis des Anprangerns von (aus Redaktions-/ Autorensicht) Fehlverhalten oder missliebigen Statements von Personen, nebst obligatorischer Angabe einer Beschwerde- oder Anzeigeadresse, einschätzen? Manchmal sogar mit expliziter Aufforderung zur Denunziation?

    Wenn etwas an die von Ihnen erwähnten Regime erinnert ist es genau diese Praxis: Der Versuch unliebsames Verhalten oder unliebsame Meiningen über kaum verholene Aufforderung zu Massenbeschwerden oder Denunziation bei vorgesetzten Stellen oder Behörden zu unterdrücken oder bestrafen zu lassen. Und sei es nur das man das Ziel verfolgt Angst vor persönlichen Nachteilen zu erzeugen. Das ist Denunze in Reinstform.

    Mit dieser Praxis zeigt Kath.net dass es eben nicht um das Aufzeigen und Diskussion von Missständen geht, hier wird der Boden journalistischer Ethik verlassen.

    Es zeigt auch die dort vorherschende (und wohl auch Ihrem Beitrag zugrunde liegende) Auffassung von Meinungsfreiheit: Man will halt seine Ansichten gefälligst unwiedersprochen in die Welt hinausposaunen, und jede Kritik ist schon der Versuch der Einschränkung von Meinungsfreiheit. Weil das natürlich ein ziemlich haltloser Standpunkt ist, wird der Gegenseite dann die „links-grüne Meinungsdiktatur“ vorgeworfen und jede Menge unzulässiger Vergleiche gezogen.

    Ist ja auch zu einem gewissen Grad verständlich. Wenn man einer mehr oder weniger extremen Minderheitenmeinung anhängt, wirkt es unreflektiert natürlich so als gäbe es so etwas wie eine „Meinungsdiktatur“.

    Auch Noé’s (meist vollkommen haltlosen) Klageandrohungen gegen Kritiker von Kath.net bestätigen diese, sagen wir mal sehr einseitige Sicht von Meinungsfreiheit.

    Ein weiteres Beispiel sind die Statements von einigen (Ex-)Kath.net Usern die die Zensur von unliebsamen Kommentaren bestätigen. Das konnte man auch im angeschlossenen Forum lange Zeit beobachten, dort konnte man die Löschung missliebiger Diskussionsbeiträge (keineswegs unflätiger oder sonstwie berechtigt) aufgrund der Forensoftware nachvollziehen. Umso lustiger die permanenten Vorwürfe von Zensur an andere Foren wo die pauschalen Hetzbeiträge z.B. gegen Moslems nicht geduldet werden. Auch immer ein Brüller: Die anonymen Kommentatoren regen sich über Anonymität in anderen Foren auf. Kann man aber nachvollziehen, denn das behindert die Denunziatoren natürlich ungemein ;-)

    Aber alleine die Tatsache dass bei Kath.net und ähnlichen Seiten tagtäglich fröhlich weitergehetzt wird (dort übrigens nachweisbar und regelmässig pauschal gegen Minderheiten, zumindest im Kommentarbereich) zeigt, dass eine Einschränkung der Meinugsfreiheit nur herbeiphantasiert wird.
    Zum hinter die Ohren schreiben: Wer sich öffentlich äussert hat mit Kritik zu leben.

    Die dahinterstehende Strategie ist altbekannt: Bediene dich ruhig unlauterer Mittel, aber vergiss nie diese laufend der Gegenseite Vorzuwerfen, es gibt genug Dumme die darauf hereinfallen.

    So wie ich den Admin hier einschätze wird es eine derartige Hetze nebst Aufforderung zur Denunziation in diesem Blog wohl nie geben und ich kenne dieses Vorgehen aus keiner seriösen Publikation, weder links noch grün noch Mainstream. Ich kenne das nur von extremistischen Publikationen und selbst da vorwiegend aus der rechten Ecke.

    Übrigens: Bezeichnend dass das Wort Jauche hier von einem Kath.net Autor eingeführt wurde und Sie versuchten es dem Blogbetreiber in den Mund zu legen. Zeigt entweder eine bewusst unredliche Argumentation oder eine unbewusst falsche Rezeption gefolgt von reflexhafter falscher Anschuldigung.
    Dikussionskultur lernt man eben nicht auf Kath.net, eher dass der ZWeck die Mittel heiligt.
    Ihr Gott möge Sie dafür belohnen. Schönen Sonntag noch.

  17. 17 Clara 03. Mai 2012 um 22:53 Uhr

    lieber episodenfisch,
    lieber diskordianerpapst!

    Sie haben beide recht: Den Begriff „Jauche“ darf ich nicht Ihnen, episodenfisch, anlasten. Das wäre nicht redlich.
    Bitte glauben Sie mir, dass dies nicht mit Absicht sondern aus Unachtsamkeit geschah.
    Und dafür möchte ich mich ehrlichen Herzens entschuldigen!

    Ganz zu Beginn meines Kommentars habe ich, wie nachzulesen ist, geschrieben, dass ich einigen
    Punkten, was die Beurteilung von Kath.Net betrifft, ohne weiteres zustimmen kann. Ich wehre mich nur gegen das Schwarz-Weiss-Bild, dass hier gezeichnet wird.
    Denn auch Sie wissen, „Scharfmacher“ gibt es auf allen Seiten, wirklich auf allen.
    Weder sind die Religiösen immer die Guten und die Grün-Linken immer die Bösen, noch umgekehrt.
    Die Grün-Linken sind nicht automatisch moralisch und ethisch unangreifbar und die „Frommen“ die bösen Fundamentalisten.
    Wir a l l e sind Menschen, die auch dunkle Seiten in sich verbergen und die wir vielleicht gar nicht so sehr an uns wahrhaben wollen.

    Früher, vor einigen Jahren, sah ich die Kirche nur als Institution, als eine Art Behörde an.
    Ich war Agnostiker. Mir ist also die Denkweise kirchenferner Menschen sehr vertraut. Und ich weiß auch, dass sie genauso nett und liebevoll sind wie gläubige Menschen.
    Der jeweilige Charakter ist das Entscheidende.

    Inzwischen bin ich ein tiefgläubiger Mensch geworden und bin darüber sehr glücklich.
    Es war ein längerer Prozess und nach einer großartigen Gotteserfahrung hat sich alles verändert. Türe in innere Räume taten sich auf, die mir früher verschlossen waren, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gab.
    Ich will nie mehr an meinen Ausgangspunkt zurück, sondern immer weiter meinen inneren Weg gehen.

    Dieser Text wurde ganz gegen meinen Willen doch etwas gefühlvoll, aber ich werde ihn dennoch nicht zurücknehmen.
    Ich merke ausserdem, dass ich jetzt gar nicht so sehr auf Kat.Net und Ihren Kommentar eingegangen bin.
    Doch ich denke, Sie werden auch so verstehen, was ich zum Ausdruck bringen wollte:
    Keine Seite sollte sich besser dünken als die andere.

    Ich möchte mich nun verabschieden und Ihnen beiden, lieber episodenfisch und lieber diskordianerpapst, wirklich und bar jeder Ironie viel Gutes für Ihr weiteres Leben wünschen. Es war intersssant für mich, für kurze Zeit mit Ihnen in Kontakt getreten zu sein.

    Auch wenn Sie sich das im Moment nicht vorstellen können:
    Falls Ihnen, wie mir, einmal so etwas Umwälzendes -was alle bisherige Erfahrung sprengt- widerfahren sollte, nehmen Sie es bitte dankbar an.

    Pace e bene!

  18. 18 Markus 04. Mai 2012 um 13:30 Uhr

    Ein ungutes Gefühl hinterließ bei mir Ihre Auflistung der Autoren (und ihrem entsprechenden oder vermeintlichen Hintergrund), die für „kath.net“ schreiben

    @Clara

    Auch bei mir hinterlassen manche Kathnet-Autoren ein ungutes Gefühl.
    ZB der ständige Kommentator Michael Gurtner, der im Forum unter dem Nick „Alumne“ einst postete:

    „Der Holocaust und die Erinnerung daran hängen mir schon zum Halse raus“

  19. 19 diskordianerpapst 05. Mai 2012 um 13:12 Uhr

    @Clara
    Vielen Dank für Ihre Antwort insbesondere die guten Wünsche. Es kann ja mal passieren dass man sich im Eifer des Gefechts irrt. Allerdings passte Ihr Vorwurf zum Rest Ihres Kommentares, der ja quasi dem Autor ein gespaltenes Verhältnis zur Meinungsfreiheit unterstellte, in einer Art die wohlbekannt daherkam. Schade dass Sie Inhaltlich auf die Kritik nicht eingehen. Ich finde es auch ein wenig widersprüchlich einerseits ein behauptetes „Schwarz-Weiss-Bild, dass hier gezeichnet wird“ zu kritisieren aber andererseits den Gegensatz „die Religiösen“ vs. „die Grün-Linken“ zu beschwören.
    Bei den Grünen gab es gerade in der Anfangszeit jede Menge religiös motivierte (Stichwort: „Bewahrung der Schöpfung“) und einige gibt es auch heute noch. Das fällt in der Tagespolitik weniger auf, zeigt sich aber in Debatten wenn es mal ethisch „ans Eingemachte“ geht.
    Von daher kann ich vermeintlich rein religiös motiviertes Parteienbashing, wie es z.B. auf kath.net stattfindet nicht nachvollziehen. Unter religiös/ethischen Aspekten verlaufen die Linien wohl kaum an den Parteigrenzen sondern oft mittendurch.
    Die permanente Verwendung des Kampfbegriffs „links-grün“ (wie auch „Gutmenschen“) im Umfeld von Kath.net lässt auch eher auf verhärtete Ideologie denn auf ernsthafte Auseinandersetzung schliessen. Auf Kath.net wird eben auch recht handfest Politik betrieben und das mit viel Ideologie, wie immer wenn Leute meinen dass der Rest der Welt nach den eigenen Regeln glücklich werden soll.

    Aus politischer Sicht kommen solche Leute fast immer aus einem autoritären Umfeld und neigen eher zu faschistoidem Gedankengut. Die Grenzen sind fliessend, aber man braucht sich nicht zu wundern wenn in der Liste im obigen Artikel eher Autoren aus dem rechten Spektrum auftauchen.

    Mich wundern eher die Aufschreie die dann jedesmal aus dieser Ecke kommen, selbst wenn wie im obigen Artikel einfach nur Fakten genannt werden, fast gänzlich ohne Wertung.

    Bei den Kommentaren auf kath.net sind solche Effekte auch immer sehr schön zu beobachten und ich amüsiere mich jedesmal köstlich: Da besteht ein Kommentar nur aus einem unbestreitbaren Faktum,
    ohne Wertung, ohne Meinung, wirklich nur eine nachweisbare Tatsache. Wenn das irgendwie auch nur unbequem für die kath.net-Linie ist gibts den fetten roten Balken. Immer.

    Ich stelle mir dann immer einen armen Menschen vor der wild auf rot rumklickt und „weiche Satan, geh weg du unbequeme Wahrheit“ ausruft.

    Für mich übrigens der perfekte Gegebeweis zu der Idee vom „intelligent design“ ;-)

    Noch eine Frage zu Ihrer „grossartigen Gotteserfahrung“: Hat ihnen der Schöpfer höchstpersönlich gesteckt dass „links-grün“ = Böse ist und/oder hat er noch andere Willenserklärungen abgegeben?

    @Markus:
    Ja, ja die „Schlussstrichzieher“, ist aber eine weitverbreitete Meinung, die meisten Vertreter verkneifen sich nur sowas öffentlich zu äussern. Ich frage dann schonmal nach wie sie sich denn Abhilfe für ihr kleines nationalistisches Problem in der Praxis vorstellen würden. Ich schlage dann ein weltweites Holocausterwähnungs und -gedächtnisverbot vor. Bei Schwierigkeiten mit der Durchsetzung hilfsweise auch ein nationales. Dann dürften sie aber nicht mehr in andere Länder reisen, denn dann hätten sie dort wohl wesentlich mehr Kritik als bisher (=nahe Null) zu erwarten. Mit dem international sehr positivem Image Deutschlands http://www.welt.de/politik/ausland/article12725365/Deutschland-bleibt-beliebtestes-Land-der-Welt.html wäre es dann wohl auch vorbei. Und das zu Recht.

    Bleibt der schöne (etwas abgewandelte) Spruch:
    „Manche Deutsche werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“

  20. 20 Markus 05. Mai 2012 um 19:49 Uhr

    @Diskordianerpapst

    „Manche Deutsche werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“

    Der regelmäßige Kath.net Kommentator bzw. Theologe Mag. Gurtner sah das als Alumne einst im Forum genauso, dass man sich nicht wundern muss wenn zu den 6 Millionen ermordete Juden nicht bald geschwiegen wird „braune Gedanken aus einer gewissen Frustration heraus wieder sehr schnell Ernst werden“.
    Allerdings meinte er eilfertig „NEIN, ich wäre NICHT dafür“. Offensichtlich hat er wie bei einer Wahl sein Abstimmungsverhalten damit zum Ausdruck gebracht.

  21. 21 diskordianerpapst 05. Mai 2012 um 21:49 Uhr

    Der Herr hat auch sonst nette Ansichten:
    „Das sehe ich nicht so. Der Atheismus ist nicht unser größter Feind. Mir ist es lieber wenn einer nicht an Gott glaubt bevor er an einen falschen Gott glaubt. Ich würde sogar lieber unter dem Atheismus leben als unter dem Protestantismus. Um es bildhaft auszudrücken:

    Ein unbestellter Acker ist leicher zu kultivieren als ein Acker auf dem nur Unkraut wächst
    Beim verwachsenen Acker muß man erst Herbizide einsetzen etc. um das Unkraut zu vertilgen, was man sich beim einfach brachliegenden Acker erspart. Hier gibt es keine Götzen die erst beseitigt werden müßten.
    Es ist eben ein Unterschied ob jemand einfach etwas nicht als wahr anerkennt oder ob einer etwas falsches für wahr hält.“
    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=184435#post184435
    (kaputte Zeichencodierung korrigiert)

  22. 22 Nike 06. Mai 2012 um 15:58 Uhr

    Einige Überlegungen zu Ihrem offenen Brief an zwei Adressaten
    hier, Clara:

    Es ist Ihr Recht, @Clara, tiefgläubig zu sein. Und da stimme ich Ihnen zu und sage es von meiner Warte aus: Diese Spielchen mit gut und böse sind überaus beliebt und werden in vielfältigen Variationen freudig gespielt. Wenn es bei Eheleuten in der Endfassung zur Sache geht, wird das mit „Rosenkrieg“ umschrieben und in den Bibliotheken kann man die diversen literarischen Ausgestaltungen dazu abgreifen.Somit gibt es dieses schwarz-weiß in der Realität nicht, wohl aber als manipulatives Konstrukt, das ein Mensch soweit einsetzen kann, um Anderen schwer konkret zu schaden beispielsweise indem er Gerüchte ausstreut bis zum Rufmord. Deswegen bedauere ich es, dass Sie nicht dazu Stellung genommen haben wie Sie mit Übergriffen im Kommentarbereich bei kath net beispielsweise als unhöflichste Anrüpeleien/Nachreden umgehen, wenn Sie damit konfrontiert sind.( Sie kommentieren dort gern, geben Sie ja an, was ich damit nur kurz in´s Gedächtnis rufen möchte). Oder rechtfertigt das kirchliche Lehramt jede Art von Verteidigung, weil Kritik oder abweichende Meinungen als Angriff eingestuft werden müssen, die wie auch immer abzuwehren sind? Oder denken Sie sich eventuell: Na ja, die müssen selber wissen was sie tun! Oder: wenn ich da jetzt was sage, gibt´s bloß Ärger für mich! Da bin ich die, die ihr Fett abkriegt!
    Dann hätte es mich gefreut wenn Sie kurz „Grün-links“ definiert hätten. Es gibt „Die Grünen“, „Die Linke“ aber nicht diese Wortblase „grün-links“. Sie können sich nicht erwarten, dass ich (als Beispiel) Ihre Gedanken lesen kann. Da müssen Sie sich schon deutlich mitteilen, sonst werden Sie nicht verstanden. Und Sie wollen doch verstanden und ernstgenommen werden, nehme ich an.

  23. 23 clara 08. Mai 2012 um 15:45 Uhr

    @diskordianerpapst

    Ein Hallo an Sie!
    Es war meine erklärte Absicht, mich von hier zu verabschieden, da ich im Prinzip nur auf den ursprünglichen Beitrag eingehen wollte, der mich überhaupt zum Schreiben veranlasste.

    In meiner Antwort an Sie ist mir selbst bewusst geworden, dass ich nicht näher auf die Thematik eingegangen bin und habe dies auch so formuliert.
    Sie mögen mir glauben oder nicht: Beim Schreiben bekam ich immer mehr das Gefühl, dass es im Grunde unwichtig ist, jedes einzelne Detail aufzuzählen. Es ging mir vielmehr darum auszudrücken, dass sich jede Seite ihrer schon bekannten Argumente bedient, um ihre jeweilige Position darzulegen.
    Der Blogbetreiber z.B. sieht sich (lt. About) im „von ab und zu von ‚fundamentalistischen Christen‘ durchsetzten Marburg.“
    Dies ist bereits eine -keineswegs neutrale- Aussage und auch der Untertitel dieses Blogs deutet eine bestimmte
    Ausrichtung an. Episodenfisch wird kaum so viele Christen persönlich kennen, um sie alle zweifelsfrei
    als fundamentalistisch einordnen zu können.

    Auch Sie, lieber @diskordianerpapst, wollen mit Ihrem Pseudonym etwas für Sie Wichtiges zum Ausdruck bringen, genau wie ich mit der Wahl meines Namens Clara.

    Sie sprechen den roten Balken bei Kath.net an. Das ist etwas, das auch mich sehr stört.
    Ich habe oft den Eindruck, dass unabhängig vom Beitrag, das Sichtbarsein des Namens genügt, äußerst großzügig „rot“ zu verteilen.
    Im nachhinein bedaure ich sehr, dass ich meine gemachte Gotteserfahrung erwähnt habe.
    Schade! Es war ein großer Fehler. Man sollte sich vorher fragen, wem man sie gefahrlos mitteilen kann, doch ich werde daraus lernen.
    Nein, der „Schöpfer hat mir nicht ‚höchstpersönlich‘ gesteckt, dass links-grün das Böse ist und er hat auch „keine anderen Willenserklärungen abgegeben.“
    Ich kann selber denken.
    Hätten Sie meinen Beitrag genauer gelesen, hätte Ihnen auffallen müssen, dass genau dies nicht meine Aussage war.

    Für Sie alles Gute und
    Pace e bene!

  24. 24 clara 08. Mai 2012 um 16:01 Uhr

    @diskordianerpapst

    Ein kleiner Nachtrag noch:

    Mir ist der Fehler mit dem Begriff „Jauche“ unterlaufen,
    was mir sehr leid tut und für den ich mich entschuldigt habe.
    Sie haben mir etwas indirekt -in eine Frage gekleidet- unterstellt, „grün-links“ als das Böse anzusehen, was wiederum Ihre Fehleinschätzung ist.
    So können wir also feststellen, dass keiner von uns ohne Fehler ist. Dies gilt im Kleinen wie im Großen.

    Ich möchte damit nicht alle Konflikte zupampen, nur:
    Es ist einfach so!

    Und darum noch einmal ehrlich: Pace e bene!
    Clara

  25. 25 clara 08. Mai 2012 um 17:55 Uhr

    Liebe/r @Nike!

    Danke für Ihre Zeilen. Durch Sie fühle ich mich nicht so „auf den Arm“ (Beispiel Gotteserfahrung), sondern ernstgenommen.
    Wie ich mit roten Balken umgehe, fragen Sie mich.
    Ich will ihnen ehrlich antworten: Bekomme ich grün, freut mich das, so richtig dick „rot“ gab´s noch nie, wenn, dann bisher immer nur als „Bälkchen“.
    Dieses Abstimmen empfinde ich nicht als besonders glücklich, vor allem, wenn der beteffende Eintrag keinerlei Feindseligkeit erkennen lässt.
    Es teilt die Meinungen in gut und böse ein, doch so einfach gestrickt ist die Welt nicht.

    Leider muss ich abrupt abbrechen, ich habe die Zeit vergessen. Ich melde mich wieder – der Austausch kann weitergehen.

    Pace e bene!

  26. 26 diskordianerpapst 09. Mai 2012 um 12:41 Uhr

    @clara

    Zu Ihrer Gotteserfahrung bzw. meinem ironischen Eingehen auf diese: Bitte nicht so empfindlich sein, ich will Ihnen das ja nicht wegnehmen.

    Relativ gesehen, bei der Betrachtung dessen was sich Nicht- oder Andersgläubige, Angehörige anderer Konfessionen, ja selbst vermeintliche oder tatsächliche Abweichler sowohl vom „Fussvolk“ (z.B. auf Kath.net) aber auch von Geistlichen, Bischöfen, selbst Kardinälen so alles aus den Reihen der RKK anhören müssen, halte ich meine Stichelei bezüglich Ihrer Erfahrung für relativ harmlos.
    Wahrscheinlich möchten auch die Mehrzahl der Grünen nicht mit den Leuten von der Linkspartei in einen Topf geworfen werden und umgekehrt.

    Aber ich halte es auch für problematisch wenn Sie einerseits nicht auf die Argumenation eingehen, alles als „bekannte Argumente“ „jeder Seite“ abtun und es für unwichtig erachten „Details aufzuzählen“, dann aber ein Detail hevorkramen und versuchen dies zu entkräften bzw. als „nicht neutral“ zu Brandmarken.
    Andere sollen sich neutral äussern, während man selbst mit Kampfbegriffen um sich wirft.

    Neutralität:
    Sie schreiben von „einer bestimmten Ausrichtung“ dieses Blogs und konstatieren dem Betreiber mangelnde Neutralität. Das halte ich für verfehlt. Für mich z.B. ist es grundsätzlich wurscht ob eine Aussage aus einer bestimmten „Ausrichtung“ heraus geschieht sei das eine politische Richtung oder Weltanschaulich oder sonstwie geprägt. Jeder hat irgendeine Ausrichtung. Wichtig ist dagegen: Ist die Aussage valide, ist sie z.B. falsifizierbar und/oder ist sie mit genügend Fakten oder mindestens Indizien untermauert. Nun kenne ich Marburg nicht müsste also recherchieren um die von Ihnen herausgepickte Aussage zu bewerten.
    Das spare ich mir mal denn Sie sind ja bisher noch nicht auf die eigentlichen Punkte, die bisherigen Beiträge eingegangen. Sie haben zunächst diesen Artikel kritisiert und dem Autor Denunziantentum vorgeworfen, obwohl dieser Artikel quasi nur aus Belegen für die Nähe Kath.nets zu Autoren aus einer politisch extremeren Ausrichtung besteht.
    Nun haben sie ein Problem mit der Erwähnung von fundamentalistischen Christen. Es gibt sie nun einmal und es wird sie auch in Marburg geben. Und wenn da ab und zu mal eine entsprechende Veranstaltung ist wird es wahrscheinlich auch mal durchsetzt mit diesen Leuten sein. Wenn man natürlich selbst einen fundamentalistischen Standpunkt vertritt ohne das Spektrum mal von aussen zu betrachten, dann existieren natürlich für einen selbst gar keine Fundamentalisten, der eigene Standpunkt wird dann natürlich als der „Richtige“ wahrgenommen und alle Anderen sind lau, vom Zeitgeist infiziert, Relativisten oder gleich Gegner Gottes oder Jünger Satans.
    Das ändert aber leider nichts an der weithin akzeptierten Tatsache dass es christliche Fundamentalisten gibt und diese versuchen ihre Vorstellungen möglichst für alle gültig durchzusetzen. Dagegen zu sein und zu schreiben ist durchaus legitim, ja ich würde sogar soweit gehen: Es ist die Pflicht eines jeden Demokraten und allgemein jedem dem seine Freiheit was wert ist, der nicht in einem Gottesstaat leben will.

    Zu den Nicknames:
    Also Clara ist für mich erstmal ein ganz normaler weiblicher Vorname. Ich werd jetzt nicht rumrätseln bei welcher Persönlichkeit Sie den entlehnt haben, vielleicht geben sie ja einen Hinweis. Was es mit meinem Nick auf sich hat ist ja einfach in Wikipedia unter Diskordianismus nachzuschlagen. Ich erwäge allerdings zur Zeit eine Konversion zum Pastafarianismus. Das hat mehrere Gründe: Zum einen wartet dann im Jenseits u.a. ein Biervulkan auf mich und im Moment sind Piraten einfach „In“. Arrr. (Siehe Pastafarianismus in Wikipedia, da ist alles erklärt). Das Ganze ist übrigens nicht als verarsche Andersgläubiger zu sehen, sonst müsste ich mich als (noch-)Diskordianer ja auch vom Katholizismus oder anderer Religionen verarscht fühlen ;-)
    Wer hat da gerade „Heidenspass“ gesagt?

    Bitte nicht böse sein wegen der ab und zu eingestreuten Ironie, meine Religion verlangt das von mir.

  27. 27 Nike 10. Mai 2012 um 17:35 Uhr

    Sie sagen ja, @Clara, dass der rote Balken Sie sehr stört und dass Ihrem Eindruck nach Poster äußerst großzügig schon aufgrund ihres Names rot zugeteilt bekommen, unabhängig von ihrem Beitrag.Und rot wird auch einem Beitrag zugeteilt, der keinerlei Feindseligkeit erkennen läßt. Die Meinungen werden so in gut und böse eingeteilt.
    Und dann räumen sie auch sehr ehrlich ein, dass es sie freut, grün zu bekommen. Das ginge mir u. U. nicht viel anders.Es ist frustrierend und verworren quasi nach einem seltsamen Schubladensystem als böse bewertet zu werden. Steigt dann wieder der Balken auf grün, reagieren die Gefühle mit plus. Kalte Dusche – warme Dusche. Belohnung – Strafe. Hab ich Sie richtig verstanden?

  28. 28 diskordianerpapst 12. Mai 2012 um 11:41 Uhr

    Hier noch ein kleines Beispiel welche Leute Kath.net und kathnews so anzieht:

    Ein Kommentar von Maximus Confessor auf kreuz.net, der auch bis Herbst 2011 fleissig auf kathnews schrieb:

    „#67 Maximus Confessor 01:05:40 | Samstag, 12. Mai 2012
    # 63 DerLetzteKatholik: „Aber dass einer in den Weltmedien den Holocaust geleugnet hat, das war das Dümmste, was er hat machen können (…) Und ich stelle leider immer wieder fest, dass die Konservativen Sachen machen, die nicht einmal ich als ein eiserner Befürworter mehr verteidigen kann.“
    Dann haben auch Sie sich vin der linksgrünen PC und der linksgrün ausgehöllten V2-Konzilstarnsekte Sand in die Augen streuen lassen.
    Beweisen Sie bitte, daß die Päpste seit 1958 an der Lehre der Kirche treu festgehalten haben. Das hat hier noch keiner aufzeigen können.
    Und daß der heldenhafte Bischof Williamson mit seiner (sehr leisen) Kritik am linksgrünen „Holocaust“-Mythos falsch lag, müsste Sie uns auch erst einmal beweisen. Aber da fehlen dann wohl die Argumente.“

    Offensichtlich hat er kein Problem mit Holcaustleugnung und hält sich an die Sprachregelung mit den „linksgrünen“.

    Interessanter Nebenaspekt, obiger Kommentar bezieht sich auf folgenden Artikel: http://kreuz.net/article.15174.html
    in dem es um kürzlich geleakte Korrespondenz unter den Piusbrüder-“Bischöfen“ geht. Auf Kath.net ist davon bis jetzt nichts zu lesen, sieht ja auch richtig mies aus für die Brüder.

  29. 29 Nike 14. Mai 2012 um 9:15 Uhr

    Es gibt dieses radikale Spektrum,Sedisvakantisten und diese Mengelage aus Verehrern und aktiven Unterstützern von Holocaustleugner Bischof Williamson, dem märtyrerhaften Frontmann. Diese Leute definieren sich als katholisch.
    Und verschreiben sich dem Kampf um das wahre Jerusalem, dem Stuhl Petri in Rom, der verraten wurde und von Häretikern seit 1958 besetzt oder umgeben wird. Das signalisiert kreuz net sehr eindeutig in seiner Bildleiste oben, es sei denn man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht!

    Das mentale Rüstzeug für seine message findet Williamson u.a. dazu in den „Protokollen der Weisen von Zion“, die er schon vor Jahren öffentlich als authentisch und als von Gott gegeben deklariert hat. ( u.a.März 2008, The Catholic Herald)Aufschlussreich auch sein EC 241 in seinem Eleisonkommentar.blogspot.de Hier gönnt uns der Taktiker Williamson einen Blick hinter die Kulissen seiner Piusbrüder.

    So eine Wortblase wie „links-grün“ (sehr praktisch auch bei Polittalks jeglicher coleur)kann opportun mit beliebigen Deutungen aufgeladen und emotionalisiert werden und wenn diese „Schuhe“ (um dies in einem Bild auszudrücken) in einem Kommentarbereich unhinterfragt bereitstehen und einander zugespielt werden können,kann sie sie jeder Poster anziehen und einsetzen als Köder für seine Postings aus diesem Spektrum.
    Das sieht dann richtig mies aus.

  30. 30 Nike 15. Mai 2012 um 10:17 Uhr

    P.S. Sorry, bitte eine Korrektur zum Post vom 14. Mai

    Bei Williamson handelt es sich um den EC 242: Gute Neuigkeiten

    Darin äußert er sich zum Ausgang des Gerichtsverfahrens Oberlandesgericht Nürnberg/Regensburger Urteil gegen ihn:

    „Die Ehre dafür gebürt meinem Verteidiger Prof. Dr. Edgar Weiler, dessen Argumentation die Richter akzeptierten, dem Pater Schmidberger, der ihn als Verteidiger vorgeschlagen hat, und Bischof Fellay, der ihn gutgeheißen hat“

    In demselben Kommentar teilt er mit, man möge nicht glauben, dass er an diesem Gerichtsverfahren in Deutschland zu viel zu leiden gehabt habe und sein 3-Jahres-Exil innerhalb der Priesterbruderschaft sei eher zu bequem gewesen.

  31. 31 Flora 06. Juni 2016 um 17:47 Uhr

    Die Unredlichkeit von Herrn Hesemann lässt sich auf folgender Blogseite nachvollziehen:
    Michael Hesemann – verbotener Reliquienhandel
    https://unaecclesia.wordpress.com/2015/06/23/6/

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sechs − zwei =