Archiv für Dezember 2011

Die kath.net-Highlights 2011 – Platz 1

Platz 1: Der braune Gastkommentator Marcus B.

Was war passiert?
Als am 10. August ein Gastkommentator namens Marcus B. auf kath.net in Erscheinung trat, war kaum abzusehen, welche Welle seine fünf Beiträge schlagen würden. Er wurde den Lesern als „Historiker, Absolvent der Katholischen Uni Eichstätt und derzeit im EDV-Dienstleistungsgewerbe tätig“ vorgestellt – was offenbar der Wahrheit entsprach, dennoch einige Kapitel seines Lebens aussparte. Denn Marcus B. war/ist, was die rassistischen Kommentare erklären mag, ein deutscher Neonazi, der sich bei den Republikanern engagierte, an einem Buch über Großdeutschland mitwirkte und ein Faible für das Horst Wessel-Lied besitzt. Zudem schrieb er für diverse rechte Gazetten wie die Junge Freiheit, Europa vorn oder die von der NPD-Jugendorganisation gegründete Wir selbst.
Seine fünf auf kath.net veröffentlichten Artikel hatten teils kirchliche, teils weltliche Themen zum Inhalt. Der erwähnte erste, am 10. August publizierte Beitrag, arbeitete sich an den London Riots ab. B. stellte fest, dass „die Propagandaabteilungen der Meinungsindustrie“ mit ihrer Beobachtung falsch lägen, die Unruhen resultierten aus sozialen Spannungen einer gescheiterten Sozialpolitik. Dabei fabuliert er von einer „Umerziehung der autochthonen Bevölkerung“ – bei dieser Formulierung hätte kath.net aufhorchen können. Tat man aber nicht, weil B. sogleich eine unfassbar gute Verteidigung auffährt:

Als Katholiken sind wir dankenswerterweise in einer Position, uns freimütiger zu Multikulti-Problemen äußern zu dürfen, wird uns als Angehörigen einer Raum und Zeit großzügig umspannenden Universalkirche, die im nordisch-germanischen Europa verkümmert, in vielen farbigen Erdteilen jedoch blüht, niemand, so er noch halbwegs bei Verstand ist, mit der Rassismus-Keule begegnen.

Die NPD könnte ein Parteiverbot also bequem umgehen, sofern man geschlossen zum Katholizismus übertreten würde. Das ist so schlüssig, dass sich B. damit lieber nicht allzu lange aufhält. Er nennt die wahren Schuldigen, die „geistigen Brandstifter solcher Mißstände und Gewaltexzesse“: „die menschenverachtenden Multikulti-Ideologen, Utopisten, Schönredner, Verharmloser, Dialogverweigerer und Ausgrenzer „unkorrekter“ Gegenmeinungen“. Die Perspektivlosigkeit der jungen Menschen in England erklärt B. also mit einem „Gesellschaftsexperiment“, das, so der wenig subtile Unterton, aufgrund der vielen Migranten nicht funktionieren könne. Dass die neoliberale Sozialpolitik Schuld an der Unzufriedenheit der Jugend sein könnte, will ihm nicht in den Sinn kommen. Passt auch schlecht in eine rechtsradikale Argumentation.
B.s zweiter eindeutig rassistischer Ausfall behandelte den Islam. Unter dem Titel „Die rosa Islamlegende“ leitet kath.net ein:

Gemäß den inoffiziell-offiziellen Vorgaben zur Selbstzensur in Wahrnehmung, Denken und Sprechen darf Fremdes nur als „Bereicherung“ rezipiert werden

B. verzweifelt daran, dass Begriffe wie „DAS christliche Abendland“ oder „DER Islam“ fern der rechten Szene differenziert diskutiert werden und bedauert, dass „alles Fremde zwanghaft nur von einer rosigen Seite“ betrachtet würde. Wie es in der perfekten Welt des Neonazis Marcus B. aussehen würde, möchte ich mir nicht ausmalen. Da sich kath.net später allerdings vom Autor, nicht aber vom Inhalt seiner Texte distanzierte, lässt sich auch für die ideale Welt Roland Noés eher Unschönes erahnen.
Die anderen Artikel B.s behandelten innerkirliche Thematiken, er übt Kritik am „progressiven Flügel“ und wundert sich, dass „kirchlich ‚konservative‘ Ideen […] nur einige unter vielen denkbaren“ seien. In einem anderen Beitrag fordert er die Aufhebung von „Tabus und Denkverboten“, um „vermeintliche Selbstverständlichkeiten“ zu hinterfragen. B. wendet sich damit explizit gegen die „Protestkatholiken“, die „Linkskatholiken“ und das „post-68er-Deutschland der rot-grünen Mehrheiten“. Auffällig ist hier, wie auch in den anderen Texten, eine pseudo-intellektuelle Ausdrucksweise, die die Schwäche seiner seltsamen Argumentationen und Positionen offenbar verdecken soll. Exemplarisch für seine wirren Worte dieser Auszug:

Bedingt nur taugt Jesus als Ökofreak. Wer nicht nur auf die Vögel des Himmels und die Lilien im Felde verweist, sondern auch Dämonen in eine Schweineherde fahren lässt, die sich dann geschlossen in den Tod stürzt, landet unweigerlich auf der Abschussliste militanter Tierschützer. Und zu behaupten, der Mensch sei mehr als ein Sperling, besagt nichts anderes als einer hierarchisch-diskriminatorischen Weltsicht das Wort zu reden – heutzutage DIE ultimative Todsünde wider den Geist der Zeit schlechthin.

Mir fiel dann am 10. September bei einer kleinen Google-Recherche auf, dass es einen deutschen Neonazi gleichen Namens gibt, der in den oben aufgezählten rechten Zeitschriften publizierte. Zugegeben: Diesen mit dem auf kath.net aktiven Marcus B. zu identifizieren, war etwas gewagt, ist der Name doch vermutlich durchaus ein wenig verbreiteter. Die Geschichte gab mir allerdings recht – der ORF folgte knapp einen Monat später und stellte kath.net vor gewisse Probleme. Roland Noé beeilte sich in unnachahmlicher Manier klarzustellen, dass man keinen Rechtsextremisten eine Plattform bieten wolle und löschte alle seine Beiträge. Den zugehörigen Artikel nannte man allerdings „kath.net und ein lokales Medientheater“, kürzte Marcus B. nur noch mit „M. B.“ ab und erweckte auch sonst nicht den Eindruck, als hätte man ein gesteigertes Interesse an einer lückenlosen Aufklärung.
Der Imageschaden allerdings war gewaltig: Die liberalen Leser dürften aufgeschreckt worden sein, die rechten reagierten enttäuscht. „kewil“ etwa empörte sich bei PI, kath.net habe einen „Rechten auf Befehl des ORF“ gefeuert“, kreuz.net amüsierte sich über den Trubel.

Der Preis für den schlechtesten Gastkommentator des Jahres, für den erbärmlichsten Umgang mit Gegenwind und für die größte Unbedarftheit im Umgang mit Rechtsradikalen geht damit an Marcus B. & kath.net. Herzlichen Glückwunsch.

Funfact:
- Als der ORF am 6.10. berichtete, dass ein „mutmaßlicher Rechtsextremist“ bei kath.net geschrieben habe, erwischte man mich denkbar unvorbereitet: Meine Mutter feierte Geburtstag, sodass ich mir immer wieder gute Ausreden suchen musste, um an das Notebook zu rennen und die aktuelle Situation zu beobachten. Die Verlinkung durch PI am folgenden Tag brachte mir dann mit mehreren tausend Leser_innen nicht nur meine bisherige Höchstmarke ein, sondern auch einige der freundlichsten Kommentare aller Zeiten und katapultierte mich für einen Tag in die Top 10 der Blogsport-Blogs.

Exemplarischer Leserkommentar:

Entschuldigung, was heißt „rechtsradikal“? Ich konnte in keinem einzigen kath.net-Artikel
„rechtsradikales“ Gedankengut entdecken.

Aus der Sicht der Marxisten ist aber alles, was nicht links ist, schon „rechtsradikal“.

Irgendwo war zu lesen, dieser Kommentarschreiber sei bei den „Jungen Republikanern“ gewesen. So what? Eine demokratische Partei, die für Wahlen kandidiert.

Ich rege an, die Sperrung der Artikel wieder aufzuheben, sonst wird man die Druckausübung durch die anderen nur ermutigen.

(„Marcus“ am 7.10. hier)

Nach-/ Weiterlesen:
- Lass den Nazi reden
- Lass den Nazi reden?
- Lass den Nazi doch nicht reden!
- Was M. B. hinterlässt (die Links funktionieren nicht mehr)
- fyi
- Die Ausnahme Marcus B.
- Die Ausnahme Marcus B. ii

-> ORF: Mutmaßlicher Rechtsextremer bei „kath.net“

Die kath.net-Highlights 2011 – Platz 2

Platz 2: Andreas Unterbergers Hasstiraden

Was war passiert?
Dass Andreas Unterberger, ehemals Chefredakteur der Wiener Zeitung und der Presse, ein eher unangenehmer Zeitgenosse ist, war eigentlich schon vor dem 4. Juli dieses Jahres bekannt: Er lügt und verdreht Fakten gegen Abtreibungskliniken, findet schlechte Bildung für Migranten toll, verteidigt Kellner, die keine Homosexuellen bedienen möchten und fürchtet wie diverse andere rechte Hampelmänner eine Islamisierung. Seine Blogeinträge wurden immer wieder auch bei kath.net publiziert.
Da diese Haltungen allerdings den offiziellen kath.net-Leitlinien entsprechen, fiele Unterberger dort neben Polter-Bischof Andreas Laun, Harry Potter-Gegnerin Gabriele Kuby und Geschichtsprofi Michael Hesemann nicht weiter auf. Am besagten 4. Juli aber zeigte Unterberger sein, sofern möglich, noch hässlicheres Gesicht: als Tingeltangel Bob der österreichischen Presselandschaft, als Eric Cartman von kath.net, als Wil Wheaton des Katholizismus. In einem an Niedertracht und Menschenverachtung nicht zu überbietenden Artikel ließ sich Andreas Unterberger über eine 45-jährige Frau aus, die behauptete, von zwei katholischen Würdenträgern, darunter der prominente Leo Maasburg, missbraucht worden zu sein. Weil sich die Vorfälle vor über 20 Jahren ereignet haben sollen, gibt es für Unterberger nur zwei mögliche Erklärungen: „Entweder sie hat psychische Probleme oder kriminelle Energie.“
Da sich der Autor keinerlei Mühe macht, Empathie aufzubringen oder Recherche über (Spät-)Folgen missbrauchter Menschen zu betreiben, sind die Sätze seines Berichts verheerend und empörend. Allen Ernstes will er die mutmaßlichen Täter etwa durch den Umstand entlasten, dass ein rechtskatholicher Arzt der Frau eine Borderline-Erkrankung unterstellt – wohlgemerkt ohne sie untersucht zu haben oder darauf hinzuweisen, dass Borderline eine häufige Folge traumatischer Ereignisse wie sexuellem Missbrauch ist. Unterberger nennt die Erinnerungen des mutmaßlichen Opfers „krankhafte Phantasie“ und spannt dann (denn: „So weit so irrelevant für den Rest der Menschheit.“) den großen Bogen: Den ORF, der über die Anschuldigungen gegen die beiden Katholiken berichtete, nennt er die „wirkmächtigste Speerspitze der Linksmedien“ und wundert sich, wieso die Affären eines SPÖ-Politikers keinen ähnlichen Skandal ausgelöst hätten.
So wird das tragische Schicksal einer Frau munter zum Agitieren gegen die verhassten Medien genutzt, die es doch tatsächlich wagen, über den Missbrauch in der katholischen Kirche zu berichten. Unterbergers Erguss ist einer der wenigen Texte auf kath.net, der nicht nur eine inhaltliche, sondern auch sprachliche Nähe zu kreuz.net besitzt.

Exemplarische Lesermeinung:

Für eine Rufmörderin kann ich weder Verständnis noch Respekt haben.

Was Herr Unterberger sagt, war dringend fällig und ist genau richtig.

(„Morwen“ am 4.7. hier)

Nachlesen:
- Nächstenliebe.

Die kath.net-Highlights 2011 – Platz 3

Platz 3: Die neue Lieblingsdiktatur

Was war passiert?
Bei der ungarischen Parlamentswahl 2010 gewann die rechtskonservative Partei Fidesz mit 52% der Stimmen die absolute Mehrheit, die rechtsradikale Jobbik wurde mit knapp 17% drittstärkste Kraft. Mit einer soliden Zweidrittelmehrheit und Unterstützung der oppositionellen Jobbik wird das Land seitdem richtung faschistischer Diktatur regiert – Minderheiten wie Sinti und Roma müssen um ihr Leben fürchten, liberale Medien werden zensiert, TV-Berichte manipuliert, rechtsradikale Personen in einflussreiche Ämter gehievt.
Darüber hat kath.net in den vergangenen Monaten nicht berichtet. Stattdessen begeisterte man sich für den Plan, die Präambel der ungarischen Verfassung um den Zusatz „Gott segne die Ungarn“ erweitern. Dass dies weniger aus christlicher Überzeugung geschah und vielmehr ein Zeichen gegen alle Juden, Muslime und andere Nichtchristen war, wollte kath.net nicht verstehen; Kritik am besorgniserregenden Weg Ungarns wurde als „Wettern“ diffarmiert. Als es eine SPD-Europaabgeordnete dennoch wagte, die Ziele und Werte der neuen Präambel in Zweifel zu ziehen, wurde das von kath.net als „SPD-Angriffe auf christliche Verfassung von Ungarn“ bezeichnet.
Diese offensichtliche Ignoranz gegenüber den schrecklichen Entwicklungen, gepaart mit den selektiven Begeisterungsstürmen rechtfertigen den dritten Rang bei den Highlights des Jahres 2011.

Exemplarische Lesermeinung:

Gott segne Ungarn!

(In minimalen Variationen von u.a. „Smaragdos“, „Heimkehrerin“, „JohannBaptist“ und „St.Gabriel“ am 1.8 hier)

Weiter-/ nachlesen:
- Der Extremismus der Mitte
- Diktatur, yeah!
- Warum kath.net Diktaturen feiert
-> Stargarten (Blog über die aktuellen Entwicklungen in Ungarn)

Die kath.net-Highlights 2011 – Platz 4

Platz 4: Der grauenvollste Leserkommentar des Jahres

Klar, das Jahr 2011 auf kath.net bot viele menschenverachtende, groteske, wirre, komische und unmögliche Leserkommentare, die sich in ihrem Hass auf Homosexuelle, Linke, Muslime, Juden &&& immer wieder gegenseitig übertrumpften. Deshalb wäre es mir auch äußerst schwer gefallen, eine aus der Masse herausstechende Lesermeinung zu finden und zu präsentieren – hätte sich nicht jemand namens „Smaragdos“ bei kath.net registriert und sich am 25.7. zu Anders Behring Breiviks Terroranschlägen geäußert. Breivik hatte als selbsternannter Retter des christlichen Europas Bomben im Osloer Regierungsbezirk gelegt und wenige Stunden später 69 jugendliche Mitglieder der norwegischen Sozialdemokraten auf der Insel Utoya erschossen.
„Smaragdos“ fällt dazu ein unfassbarer Vergleich ein, mit dem er/sie sich konkurrenzlos Rang 1 der schlimmsten Kommentare des Jahres sichert:

Tägliches Blutbad in unseren Kliniken
[…] Abtreibung ist ein noch größeres Übel als dieses in sich schon schreckliche Blutbad von Oslo, denn die Embryos sind total ausgeliefert: sie können sich vor ihren Angreifern weder (hinter Felsen) verstecken noch (übers Wasser) fliehen. Doch da schreit keiner auf. Nur weil die Kleinen eben noch schutzloser sind und keine Stimme haben. Wirklich schizophren, unsere Gesellschaft.

Der zweitärgste Kommentar stammt übrigens von „St.Gabriel“, ist weitaus länger und ebenfalls etwas fragwürdig.

Nachlesen:
- Breivik und die Folgen
- Breivik und die Folgen ii

Die kath.net-Highlights 2011 – Platz 5

Platz 5: Der Weltbild-“Sexskandal“

Was war passiert?
Wiewohl es kath.net an emotionaler Berichterstattung und den Kommentatoren an empörten Meinungen ohnehin nicht fehlt, ließ sich im Oktober und November 2011 noch eine Steigerung feststellen. Aus mysteriösen Gründen griff kath.net den seit Jahren bekannten Umstand auf, dass der im Besitz der katholischen Kirche Deutschlands befindliche Weltbild-Verlag auch erotische Bücher und DVDs anbot. Der Inhalt der kritischen Berichte beschränkte sich meist auf das Aufzählen immergleicher Sachverhalte: Scheibchenweise wurden neue Informationen (in der Regel Namen der bösen Bücher) bekannt gegeben, Bischöfe unter Druck gesetzt und hübsche Collagen aus den verteufelten Werken angefertigt. Als Weltbild schließlich veräußert werden sollte, kehrte langsam Ruhe ein.

Funfacts:
- Die Artikelserie gegen Weltbild war mit 55 Artikeln in knapp zwei Monaten die umfangreichste Kampagne, die kath.net 2011 fuhr.
- Um die ohnehin großartigen Argumente gegen Pornografie (oder das, was kath.net dafür hielt) noch aufzuwerten, behauptete man als bekanntes Feministinnenportal, Weltbild degradiere durch den Verkauf erotischer Bücher und DVDs „die Frau zur Ware“.

Exemplarische Lesermeinung:

Auch die „Mitarbeiter“ haben schwere Schuld auf sich geladen!
Die 6000 „Mitarbeiter“ sollen angeblich die Firmenpolitik der „Bosse“ ausbaden? Nein, sie sind mitverantwortlich für das Sodom und Gomorrha-Angebot bei Weltbild. Sie haben die „Produkte“ verkauft. SIE hätten sich eine ANDERE ARBEIT suchen müssen! Es gibt genug ARBEIT in Deutschland! Zur Not sind da eben auch einmal Flexibilität und finanzielle Opfer angesagt. Schließlich geht es hier um Gott und um Christus, den Erlöser.

Wer aber Schund verkauft, der kann keine Erlösung und auch keine Vergebung finden, sondern nur die Strafe der Exkommunikation.

(„sixtus“ am 28.11. hier)

Wo kann ich das hier nochmal nachlesen?
- Warum liegt hier eigentlich Stroh?
- Warum liegt hier eigentlich immer noch Stroh?
- Ein ziemlich guter Vergleich
- Ein ziemlich guter Vergleich ii
- Letztgültiges zu Weltbild – Briefe an die Leser (TITANIC)
- Seltsame Weltbild-Eiferer – Gastkommentar von Peter Hummel