Archiv für Juli 2011

Sprachkritik am Noé-Webportal

Klar, eine knackige Überschrift zu formulieren ist nicht immer ganz einfach. Richtig ärgerlich sind die Probleme mit dem richtigen Titel besonders dann, wenn man eigentlich noch viel mehr zu sagen hat, als layouttechnisch auf die Seite passt.
Das musste kath.net heute wieder erfahren: In Berlin wird diskutiert, eine Straße nach Benedikts Vorgänger, Papst Johannes Paul II., zu benennen. Angeboten hätte sich etwa, „Berlin plant, Straße nach Papst Johannes Paul II. zu benennen“, oder „Wird in der gottlosen Hauptstadt Berlin eine Straße nach dem verstorbenen Papst Johannes Paul II. benannt?“. Ging aber nicht, weil diese formschönen Sätze mutmaßlich zu lang gewesen wären.
Wenn man diese weltbewegende Nachricht aber trotzdem bekannt geben möchte, muss man sich etwas anderes einfallen lassen. Beispielsweise „Berlin: Wird Straße nach Papst benannt?“. kath.net entschied sich heute aber anders, und titelte selbstbewusst in bester BILD-Manier: „Benennt Berlin Straße nach Woytila-Papst?“

Einmal davon abgesehen, dass Johannes Paul II. bürgerlich mit Nachnamen eigentlich Wojtyla hieß, und dass kath.net vor fast einem Jahr mit der sog. „Grün-Partei“ ganz ähnlich verfuhr: Immerhin kamen bei dieser Überschrift keine Menschen zu Schaden.

Sind kath.net-Artikel dümmer als andere?

Mit Atheisten kommen rechte Christen gewohnheitsmäßig nicht so gut zurecht. Weihbischof und kath.net-Ikone Andreas Laun betitelte Ungläubige in einem Artikel als „dumm“, Richard Dawkins‘ atheistisches Lob der Bibel fand man bestenfalls seltsam. Außerdem stehen Menschen, die an keinen Gott glauben, immer wieder im Verdacht, kriminell zu denken und zu handeln – ohne Bibel gäbe es schließlich keine Moral.

Nun schrieb der Spiegel im Artikel „Gottlose Trendsetter“, dass Atheisten „gebildeter [und] toleranter“ als Gläubige seien – der Text ist hier nachlesbar.
Das konnte kath.net natürlich nicht auf sich sitzen lassen, sodass man gestern einen idea-Text veröffentlichte, der die Behauptung der Hamburger Zeitschrift zu widerlegen sucht: Der Überschrift „Sind Ungläubige klüger als Gläubige?“ folgt die Einleitung

„Der Spiegel“: „Ja“ – Britisches Bildungsministerium: „Nein“

Wie man darauf kommt?

Sind Ungläubige wirklich klüger als Gläubige? Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, dass Atheisten gebildeter und toleranter seien. Grundlage sind Untersuchungen US-amerikanischer Institute.

Im Unterschied dazu legt eine Studie im Auftrag des britischen Bildungsministeriums andere Schlüsse nahe. Danach sind atheistische Jugendliche am wenigsten an höherer Bildung interessiert; junge Leute mit christlichem Hintergrund schneiden allerdings auch nicht viel besser ab. Am bildungshungrigsten sind Hindus, Sikhs und Muslime.

„Atheistische Jugendliche [sind] am wenigsten an höherer Bildung interessiert“ – das ist wohl alles, aber kein (nützliches) Gegenargument. Bildung hat nicht direkt mit Intelligenz zu tun, noch weniger ist das Interesse „an höherer Bildung“ mit Intelligenz verknüpft. Was immer man also mit der Erwähnung der Studie beweisen wollte – es hat nicht geklappt.

Wie die Londoner Zeitung The Telegraph schreibt, ergab eine Befragung von mehr als 13.000 Jugendlichen, dass 77 Prozent der 15-jährigen Hindus später weiterführende Schulen besuchen. Bei den Sikhs sind es 63 Prozent und bei den Muslimen 53 Prozent. Nur 45 Prozent der gleichaltrigen Christen und 32 Prozent der Atheisten streben einen höheren Schulabschluss an.

Kritiker der Studie geben zu bedenken, dass der Bildungsgrad weniger mit Religion als mit dem sozialen Status zu tun habe: Schüler aus der weißen Arbeiterklasse hätten von jeher die schlechtesten Bildungschancen.

Was für Kritiker das sein mögen, die ausgerechnet „Schüler[n] aus der weißen Arbeiterklasse“ die schlechtesten Bildungschancen zurechnen, kann man sich bildlich vorstellen.

Der katholische Bildungsdienst weist zudem darauf hin, dass katholische Schulen regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse bei der Mittleren Reife und dem Abitur vorweisen könnten.

Aber der Muslimische Rat sieht sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Religion und Bildung: Die Studie stehe im Einklang mit einem „anhaltenden Trend“ im Bildungsstreben der muslimischen Gemeinschaft.

Das „Aber“ verstört mich – da wird erst erwähnt, dass die katholischen Schulen „regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse“ vorzuweisen hätten (was die kath.net-Leser besänftigen dürfte), dann jedoch wird impliziert, (ausgerechnet!) die Muslime sähen das alles ganz anders, was offensichtlich aber nicht der Fall ist.

Dass der Artikel seinem Anspruch nicht gerecht wird, die dem Spiegel zugrunde liegenden Untersuchungen zu widerlegen, ist bei den kath.net-Lesern nicht angekommen. Vielleicht erklärt diese offensichtliche Diskrepanz von Wollen und Können auch durch die Studie, wobei sich Atheisten freilich nichts auf die paar IQ-Pünktchen Unterschied einbilden sollten. Zumal man Gläubige natürlich keinesfalls pauschal als „dümmer“ und Atheisten als „klüger“ abstempeln sollte.
In der Kommentarspalte jedenfalls regiert wieder einmal das Durcheinander, „Cosinus“ findet (vermutlich in Anlehnung an die Diskussion um Breivik):

Da ist schon die nächste Diffamierung – von links….

„Hl.Hilarius“ macht seinem Namen alle Ehre:

Klugheit liegt im Auge des Betrachters
Sogar unser konfessionsloser Philosophie-Lehrer meint, dass Atheisten dümmer als gläubige Menschen seien, da diese alles Transzendente ablehnen und sich selbst an die Spitze der Schöpfung zu stellen, ohne ja zu wissen, ob es hinter dem uns Vorstellbaren noch etwas anderes gibt.
Und jeder, der die Chance auf das ewige Leben vertut, auch wenn die Wahrscheinlichkeit darauf noch so gering sein mag, ist in meinen Augen wirklich dumm, denn mit dem Leben nach dem Tode spielt man nicht. Klug also diejenigen, welche die Chance auf ewiges Leben wahrnehmen.

„Apfelkuchen“ schreibt betont leserfreundlich ziemlich gute Argumente auf:

Es gibt keine Ungläubigen.

Jeder Mensch glaubt an was.

Selbst Atheisten beschäftigt Gott.

Er steckt schon in ihrem Namen.

Sie kommen nicht los von ihm, arbeiten sich an ihm ab, ringen mit ihm.

Aber Gott wird immer stärker sein.

„kaiserin“ findet:

SPIEGEL-ein an der Wand…
Der Spiegel zeigt damit wieder ein mal NUR seine eigene breite Dummheit ,die viel breiter ist, als seine eigene,erbärmliche, hohe-atheistische -Klugheit… Also,bitte nur noch drei mal „nach LINKS“ kopfschütteln und schnell umblättern!..

„Cindarella01″ schreibt, wie man es von ihr gewohnt ist, ziemlich sachlich:

Da haben die Frösche
wohl mal wieder Intelligenzforschung betrieben. LOL
Wir wissen doch, dass unser Papst Benedikt einer der intelligentesten Menschen der Welt ist. Und er lebt uns seinen tiefen festen Glauben vor.
Was der Spiegel unter „Intelligenz“ versteht, kann man erfahren, wenn man die dortigen Berichte verfolgt (besonders online). Die sind nämlich weitgehend intelligenzfrei und ein gutes Beispiel, dass in den Redaktionsstuben schon längst die „Generation Doof“ eingezogen ist. Selbstredend halten sich gerade diese Leute für besonders intelligent… Aber mit denen muss man sich auch nicht messen.

Wobei die Kritik am Spiegel gar nicht so falsch ist, Spot-on.
„ElCid“ indes macht allen Ungläubigen Lust auf ein Leben nach dem Tod:

Wen juckt´s…
…wenn sich die Ungläubigen, die Atheisten und die anderen lichtscheuen, christianophoben Gestalten auf der „erleuchteten“ und „cleveren“ Seite wähnen?
Sollen sie doch im Anschein ihres -ach so aufgeklärten- Pseudointellekts suhlen und ihrem selbst gezimmerten Weltbild fröhnen! Hochmut kommt vor dem Fall!

Sie werden trotzdem -mit Dante´s Worten- mit allen anderen Glaubensspaltern und Zwietrachtstiftern im 9.Graben des 8. Höllenkreises enden.

Der schönste Kommentar aber gelingt „sttn“ – der/die das natürlich eigentlich gar nicht so böse meint:

Atheismus ist eine Form von Behinderung
Atheisten sind Menschen die nicht Glauben können, ihnen fehlt etwas. Das kann man ohne Weiteres als eine Form der Behinderung sehen, weil es ein Defizit ist das ein gutes und erfülltes Leben erschwert.

Das meine ich übrigens nicht beleidigend, als Brillenträger habe ich auch eine „Behinderung“ und es ist auch nicht beleidigend wenn mir jemand eine Behinderung in Form meiner Sehschwäche attestiert. Das Entspricht nun mal der Realtität … so wie es bei Atheisten der Realität entspricht wenn man ihnen nachsagt das ihnen etwas wesentliches fehlt …

Breivik und die Folgen ii

Nachdem ich mich gestern mit den „offiziellen“ kath.net-Reaktionen zu den Terroranschlägen in Norwegen beschäftigte, soll es nun um die Leserkommentare gehen.

Als kath.net am Samstagvormittag den ersten Artikel zum Thema online stellte – immerhin beteiligte man sich zuvor nicht an Spekulationen über islamistische Hintergründe – konnte man zunächst eine gewisse Ratlosigkeit und (aufrichtigen) Schock wahrnehmen.
„SOMIRNIXDIRNIX“ etwa schrieb ziemlich wirr

UM GOTTES WILLEN
..weiß keiner recht BESCHEID !
A NO(A)R-weg -er solls g‘wesen sein !
ICH habe gebetet und werde noch beten!

„Notam“ wirkt ebenfalls ratlos:

Laut Tagesschaubericht beschreibt sich der 32 jährige Attentäter selber als „konservativ“ und „christlich“.

Ich verstehe das nicht…

„Tina 13″ ruft zum Gebet auf:

Mit Gebeten kann man viel „Ungemach“ abhalten.

Maria ist das reinste Wesen, dass diese Erde je betrat. Ihre Gnade, ihre Tugenden und ihre Reinheit sind von durchsichtigem Glanz und blendender Vollkommenheit, einzigartig, auserlesen. Sie ist die „Virgo Purissama“ die reinste Jungfrau, die Sündenlose, die Immaculata, die Unbefleckte.
[……….]

Und „letloverule“ fragt:

Es ist einfach nur schrecklich, was dort passiert ist.
Wie kann ein Mensch nur sowas tun?? Wie kann man nur so grausam sein?? Ich bin immer noch Fassungslos!

Mit der Zeit verschaffen sich dann aber auch andere Stimmen Gehör. „Siebtel“ etwa mutmaßt:

Dass der Mörder „konservativ“ und „christlich“ sein soll, ist ein Ablenkungsmanöver.

In norwegischen Zeitungen kann man anderes lesen, dass er nämlich aus bestimmten Gründen exkommuniziert war

Eine Exkommunikation hat natürlich nicht zwingend etwas mit mangelndem Christlich- oder Konservativsein zu tun, und so sucht „Wulfspirit“ einen anderen Grund, wieso Breivik kein Christ sein könne:

christlich?
….schaut genau hin Schwestern und Brüder!
In einem Welt-online Artikel sind Bilder des Mannes eingefügt. Eines davon zeigt ihn mit der Schürze eine Freimaurerloge!

Von wegen Christ, er ist einer derjenigen, welcher alles christliche bekämpft! Deshalb wird auch versucht diese mörderischen Taten christlich-fundamentalistisch dar zustellen.

Wer Augen hat, der sehe………

Es ist ein weitverbreiteter Trugschluss unter Katholiken, dass Freimaurer keine gläubigen Christen sein könnten – Ratzinger veröffentlichte 1983 gar eine Erklärung, dass Freimaurer „in schwerer Sünde“ lebten. Die Protestanten, die in Norwegen bekanntlich die Mehrheit stellen und denen auch Breivik zeitweise angehörte, sieht die Verbindung zwischen Freimaurerei und Christentum gelassener – die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge bliebe „dem freien Ermessen des Einzelnen“ überlassen.

„Cindarella01″ zitiert erst Welt.de – und entlarvt dann ihre inhaltliche Sympathie zu Breiviks Gedankenwelt:

Welt Online schreibt:
„Die „Welt am Sonntag“ hat die Internet-Einträge des mutmaßlichen Attentäters von Oslo und Utoya ausgewertet, um sich ein Bild von seiner Gedankenwelt zu machen. In seinen Schriften offenbart Anders B. ein geschlossenes Weltbild, in dem der Islam Europa bedroht und die Linke, der Multikulturalismus und die politische Korrektheit den Kampf gegen diese Gefahr behindern. So gewinnt der Anschlag gegen Norwegens sozialdemokratischen Regierungschef und die Jugendorganisation seiner Partei eine makabre Logik.“
Der Attentäter hat der Meinungsdiktatur und der PC einen großen Dienst erwiesen.

„Thomas71″ empört sich ebenfalls über die Medien:

Christlicher Fundamentalist…
…so nennt man den Mörder in deutschen Medien! Da wird mal wieder ein Bild gezeichnet, das schlichtweg unreflektiert und eine Frechheit ist! Getreu dem Motto: Religion ist böse; Terror machen nicht nur Moslems sondern auch Christen…

„Apfelkuchen“ gelingen noch zwei Kommentare, die stellvertretend für die rechten Reaktionen stehen können. Nicht der Hass auf Migranten und Linke ist zu kritisieren – es sind die Medien und die mal wieder aufgewärmten „Gutmenschen“:

Eines steht fest….
Jedenfalls für mich

Die Medien der BRD sind größtenteils Lügner und tendenziell christenfeindlich.

Ich glaube, wir müssen uns alle dieser bitteren Tatsache stellen

//

Wie kann ein Mensch nur sowas tun??
Wenn sie das fragen, dann müssen sie danach fragen, warum der Mensch so ist, wie er ist.

Zum Guten und Bösen fähig.

Allerdings glauben das Gutmenschen nicht.
Die halten sich ausnahmslos für gut.

Die „Gutmenschen“, die „sich ausnahmslos für gut“ halten, sind im nächsten kath.net-Artikel kein Thema; vielmehr wird der Papst zitiert, der die Anschläge als „sinnlose Gewalt“ verurteilt.
Die Anteilnahme mit den Opfern oder gar die Frage nach Breiviks Motivation wird in der Kommentarspalte nicht mehr behandelt. Dafür setzt sich die Medienschelte fort – „Nummer 10″ etwa fühlt sich und seinesgleichen verfolgt:

Wieso heißt es in den Medien, dieser kriminelle Mörder sei „Christ“ gewesen? Seine Taten zeigen seine zutiefst antichristliche und teuflische Natur! Unmöglich und unerträglich, dass wir Christen uns diese Begriffslästerung wiederholt anhören müssen. Die Taten sind ganz offensichtlich politisch motiviert, da das Regierungsviertel der Mitte-Rechts-Koalition und der Parteinachwuchs der Sozialdemokraten ausgelöscht werden sollte! Das hat rein gar nichts mit „Christ“ zu tun. Offenbar ist hier wieder mal Trittbrettfahrerei der säkularen norwegischen Medien und staatlichen Organe im Spiel, um dem Ansehen der Christen zu schaden. Er war Mitglied einer gewissen Partei in Norwegen. Das dann pauschal dieser Partei anzulasten macht ja auch keiner. Warum also uns Christen in Verruf bringen? Seltsam. Oder besser: Das passt ins Bild des geistigen Kampfes, der in Europa derzeit tobt. Die armen Opfer und ihre Angehörigen. Sie tun mir unendlich leid! Lasst uns alle innig für sie beten.

Fatal, dass „Nummer 10″ einen angeblich tobenden „geistigen Kampf“ in Europa ausmachen will – wie nah er damit Breivik steht, ist dem Kommentator wohl nicht einmal bewusst.
„Meinung“ spricht daraufhin von einem „Infokrieg“ – einer in rechtsradikalen Verschwörerkreisen beliebten Floskel – und lässt ebenfalls problematische Begriffe fallen:

InfoKrieg
Diese bösartige Tat entsetzt und hat nichts mit dem Christentum gemein. Mein Beileid gilt den Angehörigen . Aber die Medien betreiben einen unerklärten Krieg gegen die jüdisch-christliche Werte Gemeinschaft deshalb werden sie diese Gelegenheit nutzen um die Kirche und Konservative zu beschädigen.

„GottesDienerin64″ fühlt sich als Christin beleidigt – weil ein anderer Christ monströse Taten beging und die Medien das nicht verschweigen:

Nach dem Motto :
„Die gewisse“ Konfession der „christlichen“ Glaubensgemeinschaft steht sowieso schon seit Monaten im negativen Blickpunkt der öffentlichen Medien, die gegen „diese gewisse“ Konfession „ständig hetzt“. Da kommt dieser Fall in Oslo nur rechtzeitig. NENNEN WIR IHN „EINFACH“ : „CHRISTLICHER EXTREMIST“. Damit fühle ich mich als Christ beleidigt.

„Christiane-Marianne“ hat dann auch irgendwie Verständnis für Breiviks fatalen Hass auf die Linken und die Muslime:

Die Norweger haben einen extremen Widerstandswillen. Das hat jahrhundertelange Tradition. Nach meinen Erfahrungen in Skandinavien, kann ich nur sagen, dass, so entsetzlich dieses Verbrechen auch ist, ich nicht erstaunt bin. Im deutschsprachigen Raum wird durch die Medien immer noch, sehr unverantwortlich, Skandnavien wie ein nicht enden wollendes „Pippi Langstrumpf-Paradies“ dargestellt. Nichts ist weiter von der Wirklichkeit entfernt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Skandinavier fast immer ihre Siedlungen verlassen, wenn Einwanderer (in der Regel Moslems) einziehen. Dass Breivik also keine Moschee angriff, sondern die jungen Sozialisten folgt einer skandinavischen Erfahrungslogik: die Verantwortlichen (Sozialdemokraten) treffen. Sie werden für die Entwicklung im Land verantwortlich gemacht.

„Noemi“ nutzt den Fall, um munter mit den Begriffen zu jonglieren:

christliche Fundamentalisten
waren die Märtyrer in den Arenen Roms und zu allen Zeiten der Verfolgung, war der Hl. Franziskus , waren alle jene die die Friedfertigkeit auch angesichts eines angedrohten Todes bis zum Äußersten auslebten. […] Ein fanatischer Biobauer, der sich aus Videospielen zusammengeklaubte virtuelle Kreuzritterattribute zugelegt hat, und zum Massenmörder wurde, taugt nicht zum Kampf Christen versus Relativisten/Multikultiideologen/Atheisten, auch wenn dese den makabren Anlass nach Kräften für ihre Propaganda mißbrauchen und instrumentalisieren und das mit einer Begeisterung , die entlarvend ist und einen erschaudern läßt.

„Cindarella01″ versucht noch einmal, Zweifel an der Religionszugehörigkeit zu wecken:

Der Vater des Täters
sagte in einem Interview, das auf „Welt-Online“ nachzulesen ist, dass sowohl er als auch die Mutter des Sohnes Mitglieder der Sozialistischen Arbeiterpartei waren, die der Sohn jetzt angegriffen hat. Außerdem wurden seine Eltern kurz nach seiner Geburt geschieden. Christlich-fundamentalistisch?

Was genau die Religion Breiviks mit den Parteibüchern seiner Eltern und deren Scheidung zu tun haben soll, erschließt sich wohl auch nur denen, die verzweifelt nach jeden argumentativen Strohhalm greifen. „Cindarella01″ führt ihre These immerhin in einem späteren Kommentar noch aus:

Die SZ
kam heute in einem Kommentar von Herrn Drobinski kam heute zu dem Schluss, dass der Attentäter eine starke Affinität zu der heilen Welt der 50er Jahre entwickelt hatte.
Könnte das vielleicht daran liegen, dass der Attentäter als frühes Scheidungskind aus sozialdemokratischem Elternhaus diese Trennung seiner Eltern nicht verkraftet hat und sich deshalb nach dieser heilen Welt zurücksehnte. Ist es nicht möglich, dass er seine Hassgefühle gegen die liberalen anything goes Sozialdemokraten aus diesem persönlichen Unglück (frühe Trennung seiner Eltern) heraus entwickelte und sich deshalb in diesen Wahn hineinsteigerte. Die Psychologen werden viel zu tun haben.

Am Montag frohlockte kath.net dann: „Der Täter ist kein frommer Christ“ jubilierte die Überschrift. In der Kommentarspalte verschob sich der Fokus immer weiter: Keine Rede mehr von den Opfern, von der Breivik zugrunde liegenden Ideologie. Stattdessen stilisierte man den Täter selber zum Opfer der bösen linken Umwelt.
„Siebtel“ etwa findet:

Politik und Zukunft
In der gottlos konzipierten EU werden die Bürger praktisch nur mehr beherrscht. Fast alle können über die Entwicklung Europas nicht mitbestimmen, die Abstimmungen aller wahlberechtigten Bürger über ihre eigene Zukunft wurden abgeschafft. Die nur zum Schein demokratische Politik in Europa muss sich einmal ehrlich die Frage nach einer Mitverantwortung an solch einer Horror-Entwicklung stellen.

//

Die Gottlosigkeit wird Wirklichkeit
Es ist historisch nichts Neues, dass in einer Gottlosen Verfasstheit eines Allgemeinwesens diese Gottlosigkeit auch Wirklichkeit wird. Das ist etwas, was man in Europa aus der Geschichte lernen hätte können.

„GottesDienerin64″ bekennt erneut:

„Christlicher Extremist“
Damit fühle ich mich beleidigt.

Was wohl die Muslime seit 2001 denken mögen?
So weit denkt „GottesDienerin64″ aber nicht, und gibt im darauf folgenden Kommentar ihr Verständnis von Rechtstaatlichkeit und Menschenrechten wieder:

Normale juristische Normen …
sind auf einen solchen perfiden Charakter nicht anwendbar.
Er sollte das Gleiche fühlen wie seine Opfer.
Todesangst, Schmerzen.
Aber dazu scheint er nicht in der Lage zu sein.

„st.michael“ ernennt Breivik zum „Produkt der heutigen Gottlosigkeit“ und knüpft daraufhin, natürlich, eine Verbindung zur Abtreibung:

Beten wir für alle unschuldig getöteten Kinder sowohl in Norwegen, als auch dort, wo der Egoismus des Menschen, werdendes Leben abtötet.
Das ist die grauenhafte Konsequenz einer liberalen Selbstbestimmung, die sich an den „Bedürfnissen“ des Menschen und nicht mehr an Gott orientiert.

„Christa“ stimmt ein:

Eine gottlose Welt
fördert solche Verbrechen. Beten wir für die Opfer.

„Gandalf“, also Roland Noé, übt sich mal wieder im Scherzen:

Immer diese Fraumaurer, lauter potentielle Massenmörder [ACHTUNG IRONIE!]

Lustig. „rosengarten1997″ schreibt:

Nein nicht die von Gott abgewandte Gesellschaft ist für solches Massaker mit verantwortlich, sondern die extremen Christen sind das, so die subtile Botschaft der deutschen Presse und Medienwelt. Und keiner widerspricht, keiner weist diese boshafte Lüge und Unterstellung von sich. Wir sollten uns nicht länger belügen lassen, von einer Medienwelt die Gott schon lange verleugnet hat !

„Apfelkuchen“ gibt zu bedenken:

Die Medien bei uns sind teuflische Lügner.

Feinde der Menschheit, denn sie manipulieren und desinformieren die Menschen.

„BrunoH“ ist wohl noch nicht allzu lange auf kath.net aktiv:

Fundamentalist?
Ein Christ kann kein Fundamentaloist sein, weil zum Fundamentalismus die Intoleranz gehört. Ein Christ kann insofern fundamentalistisch sein, indem er sich auf Jesus bezieht, dann ist er aber ein Fundamentalist der Liebe, dies schließt Hass, Gewalt und Intoleranz aber aus!

„Dismas“ ist sich für keinen noch zu dämlichen Vergleich zu schade:

Aber: was passiert den tausendfach in unseren Kliniken: Unschuldige Kinder werden zerstückelt, getötet. Das ist nichts anderes und es geschieht mit Unterstützung von Gerichten…… Darüber erschrickt die Gesellschaft nicht!

Ja, das Abtreiben nicht fühlender, nicht bewusst lebender Wesen ist in der Tat „nichts anderes“ als das Jagen unter Todesangst stehender Jugendlichen.
„Apfelkuchen“ denkt ähnlich:

Dieser Unmensch vergreift sich an den Unschuldigsten, nämlich den Kindern.
Unmenschen vergreifen sich jeden Tag an den Unschuldigsten.

Bei Pro Familia.

Bringen unsere Politiker darüber „Betroffenheit“ zum Ausdruck ?

Sind sie entsetzt darüber, können Sie da mitfühlen, halten sie hier tränenschwangere Reden ?

Nein ?

Dann haben sie dasselbe gesehen wie ich.

„st.michael“ bringt wieder den klugen Begriff mit G ins Spiel:

@Apfelkuchen
Leider haben Sie Recht !
Über die Abtreibung (immerhin 8 Millionen seit den 70er Jahren hierzulande) regt sich niemand mehr auf.
Absurd, aber die Gutmenschen heute entscheiden, ob und über wen man trauern darf oder nicht.
Gleiches Recht für Alle gibt es schon lange nicht mehr, dank der Medien, die uns verwirren.

„Smaragdos“ schießt vorerst den Vogel ab – Embryos sind ihm/ihr zufolge noch schlimmer dran, weil sie sich nicht verstecken können (!):

Tägliches Blutbad in unseren Kliniken
Einverstanden mit Dismas und Apfelkuchen. Abtreibung ist ein noch größeres Übel als dieses in sich schon schreckliche Blutbad von Oslo, denn die Embryos sind total ausgeliefert: sie können sich vor ihren Angreifern weder (hinter Felsen) verstecken noch (übers Wasser) fliehen. Doch da schreit keiner auf. Nur weil die Kleinen eben noch schutzloser sind und keine Stimme haben. Wirklich schizophren, unsere Gesellschaft.

Es ist wohl nicht ganz falsch zu behaupten, dass mein Glaube an die Menschheit ohne den täglichen kath.net-Besuch etwas ausgeprägter wäre.
„Wolpertinger“ plagen indes ganz andere Sorgen:

Ist Norwegen nicht ein Land, wo gerade Heidentum und Satanismus regen Zulauf haben…

Einen Tag später folgte auf kath.net dann der noch exstatischere Freudenschrei: „Norwegischer Attentäter definitiv kein gläubiger Christ“. Weil es an diesem Tag mehrere Artikel zum Thema gab, blieben die Lesermeinungen hierzu überschaubar, „denkmal“s Kommentar sei aber erwähnt:

der „Freimaurerorden“ wäscht sich rein….
um vor der Öffentlichkeit gut dazustehen – und doch zeigen die Ideen Breiviks sehr deutlich das freimaurerische Denken – die Logik des Teufels, wie der Papst es ausgedrückt hat.

Obwohl es ja eigentlich gar nicht mehr nötig gewesen wäre, veröffentlichte kath.net wenige Stunden später noch eine Erklärung, nach der es gar keine fundamentalistischen Christen geben könne – so etwas könnten nur Menschen behaupten, die „ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben“ hätten.
Mit „remigius66″ macht sich in der Kommentarspalte ein ausgesprochener Kenner der Kirchengeschichte ans Werk:

Das ZDF hat am Tag der Bekanntgabe des Verbrechens in Norwegen den Täter als einen „fundamentalistischen“ Christen präsentiert. Dem ist zu erwidern: ein CHRIST war der Täter nicht, auch dann nicht, wenn er sich selbst hunderttausendmal im Internet als Christ bezeichnet hat oder hätte.Die Beachtung des 5. Gebots ist ein Grundmerkmal eines jeden Christen. Wer dieses Gebot nicht beachtet, der kommt aus einer Welt, die dem christlichen Gedanken diametral entgegengesetzt ist. „Fundamentalismus“ ist eine Erfindung der Christenfeinde. Wenn daher Medien Verbrechen dieser Art unreflektiert in die Nähe des Christentums rücken, beweisen sie damit nicht nur ihre unerträgliche Voreingenommenheit und bêtise, sondern machen sie sich auch der Parteilichkeit in einem Kulturkampf schuldig, den zu schüren sie sich gründlich schämen sollten.

„Wolpertinger“ bereichert die Diskussion mit einer höchst zweifelhaften Statistik und daraus folgenden Forderungen:

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann in Germanistan die Initialzündung des Bürgerkrieges erfolgt und ein Durchgeknallter um sich ballert.

Die BERECHTIGTEN Sorgen der EINHEIMISCHEN Bürger nimmt KEINE Partei ernst, die Islamisierung wird im Eiltempo vorangetrieben und der Ausverkauf des eigenen Volkes durch Transfergelder ist gewollt.

Schuld an solch schrelcklichen Taten wie in Norwegen sind nicht böse „Rechtspopulisten“ die auf die miserablen Zustände aufmerksam machen, sondern EINZIG der Täter.

Vielleicht sollten aber sich die Politiker mal um ihr eigenes Volk bemühen und nicht erst bürgerkriegsähnliche Zustände in Großstädten schaffen.

“ In Oslo wurde jetzt bekannt, dass im Jahre 2009 alle Vergewaltigungen durch Moslems und/oder Afrikaner verübt wurden, die Opfer aber in neun von zehn Fällen ethnische Nowegerinnen waren. Darf man das sagen“

http://www.webnews.de/587438/alle-vergewaltigungen-in-oslo-zuwanderer

„goegy“ hat ebenfalls ziemlich eigenartige Zahlen zu bieten – und die Angst, rassistische Einstellungen könnten in Zukunft kritisiert werden:

Bedenklich ist, dass jetzt Grüne und Linke die norwegische Tragödie, auf nicht sehr geschmackvolle Art, für ihre Zwecke medial ausnützen.
Bedenklich ist auch, dass vom Täter thematisierte Tatsachen und echte Probleme – resp. deren seriöse Diskussion – nunmehr negativ besetzt sind. Für gewisse Kreise, welche den Untergang der christlich-abendländischen Gesellschaft voranzutreiben versuchen, kommen die Osloer Attentate wie bestellt.

Tradierten Werten verpflichtete Menschen werden als Rechtspopulisten und noch Schlimmeres kriminalisiert,als geistige Väter der Attentate. Die rasente Islamisierung Westeuropas bleibt ein Problem. Der „schwarze Peter“ wird den kommenden Generationen zugeschoben, Schuld sind nicht die Muslims selbst, sondern unsere Gier nach sog.Selbstverwirklichung, Geburtenrückgang, Konsumerismus und Sittenzerfall . Die Untat von AndersBB ist sehr schlimm, die 15 000 muslimischen Attentate, in den letzten Jahren, aber auch.

„Wolpertinger“ legt nach mit einem höchst PI-verdächtigen Sammelsurium des Schreckens:

In einem Land wo der Krampf gegen rechts von ALLEN Parteien einseitig betrieben wird und die Mitte so weit nach links abgedriftet ist, ist ALLES rechts und radikal, was nicht der sozialistischen Doktrin folgt
Und Wahrheit darf nicht gesagt oder geschrieben werden.
Sarrazin ist ja ein böse böser Nazi
Wenn EIN einzelner getaufter aber nicht praktizierender nomineller Christ einen widerwärtigen Anschlag verübt, wird natürlich das ganze Christentum in Sippenhaft genommen
Wenn tagtäglich unzählige Anschläge von Moslems, die in VOLLEM EINKLANG mit dem Koran und dem Leben des Mohammed stehen verübt werden, dann hat das natürlich nix mit dem Islam zu tun
Weil Islam bedeutet ja Frieden

Und weiter:

Alle Chrsiten sind natürlich Schuld, währedn DER Islam natürlich nie Schuld ist

Daher wurde auch der Anschlag von einem EINZIGEN irregeleiteten in Norwegen verübt

Während bei 9/11 komischerweise 19 -in Worten NEUNZEHN- Attentäter Koran Suren rezitierend, gut islamisch lebend- rekrutiert wurden, während die menschenverachtende Ideologie Islam sofort und überall auf der Welt immer wieder Attentäter hervorruft, die sofort bereit sind sich zu 72 Jungfrauen zu bomben

Kaum notwendig zu erwähnen, wie nah User wie „Wolpertinger“ Breivik im Denken bereits stehen.

Der bis dato letzte Artikel zum Thema ist ein Kommentar eines Bremer Pastors, den kath.net von idea kopiert. Dieser kritisiert den ZDF-Terrorexperten Elmar Theveßen (den er liebevoll und voll ironisch und so „E.T.“ nennt), vorschnell von Islamismus ausgegangen zu sein – und dann von christlichem Fundamentalismus.
Unter diesen Text macht es sich User „Konrad Georg“ bequem – mit einem Kommentar, der das Dilemma der rechten Christen auf den Punkt bringt: ‚Irgendwie ist die Tat ja unschön, aber wir sind nicht schuld, sondern die Anderen!!!!! Und weil ich noch Zeit habe, hetze ich munter weiter.‘

Nur im Christlichen Abendland war die Entstehung von
Aufklärung,
Freimaurerei und
Sozialismus möglich. Aber alle haben Satan als Vater.

Diese furchtbare Gewalttat hat mM nach noch keiner verstanden. Sie ist ein Aufstand, eine Bürgerkriegserklärung gegen die Sozialdemokraten. Sie ist nicht ausdrücklich fremdenfeindlich, sondern eben eine Kriegserklärung gegen die innerstaatlichen Feinde, die den massenhaften Zuzug von ganz fremden, nicht assimilierbaren Menschen betreiben.
>>> Statt fruchtbar zu sein und sich zu mehren, haben die Serben und die Cyprioten zugeschaut, wie Teile ihrer Länder von fremdstämmigen Zuwanderern besiedelt wurden. Beide Bereiche sind deshalb heute eher Kriegsgebiete.
Der „Kampf gegen rechts“ macht die Linken blöd.

Der Fairness halber sei angemerkt, dass es auch vernünftige Stimmen gibt. „Wolfgang63″ oder „Erwache und lache“ schreiben im Rahmen dessen, was der Zensur gerade nicht zum Opfer fällt, sehr vernünftige Kommentare, die die rechten User immer wieder aus der Reserve locken. Der Großteil der kath.net-User scheint aber auch beim Thema Breivik besinnungslos rechtspopulistisch / -radikal zu denken.

Breivik und die Folgen

Es ist banal, besserwisserisch und angesichts der monströsen Taten nicht angebracht, aber: Wer in den letzten Jahren die islamophobe Szene im Internet beobachtete, konnte erahnen, dass diese rechten Terroranschläge nur eine Frage der Zeit waren. Gleichzeitig steht zu hoffen, dass Personen wie Thilo Sarrazin oder PI-Autoren zukünftig nicht mehr als Verkünder „unangenehmer Wahrheiten“ gehandelt werden, sondern als Rassisten und Idioten.

Als am Freitagnachmittag erstmals von einem Bombenanschlag im Osloer Regierungsbezirk berichtet wurde, überboten sich die sog. „Terrorexperten“ im Fernsehen in ihren Mutmaßungen, nur Islamisten könnten hinter dem Anschlag stecken. Obwohl es keine Anzeichen dafür gab und im letzten Jahr von 249 in der EU verübten Terroranschlägen „nur“ 3 von Islamisten verübt wurden, konnte es nur einen Täter geben: Muslime. Besonders hervor tat sich dabei der rechtsradikale Blog PI-News (Link führt nicht zur Seite, sondern zu einem Screenshot), der – bevor der Täter feststand – munter darüber spekulierte, wieso die Islamisten ausgerechnet Oslo zum Ziel auserkoren hätten. Auch von vermeintlich zivilisierterer Seite, der Fuldaer Zeitung, wurden ausgesprochen dumme Bemerkungen gemacht – Manfred Schermer nutzte den Anlass, um gegen eine angeblich zu liberale Einwanderungspolitik zu wettern und die Beschränkung von Freiheiten zu fordern.

Als dann bekannt wurde, dass mit Anders Behring Breivik ein blonder, (nach Selbstaussage) konservativer Christ mit Hass auf den Islam und auf Linke für die Bomben in Oslo und die Erschießung von 68 Personen auf der Insel Utoya verantwortlich war, hatte die rechtspopulistische Szene ein Problem: Es war einer der ihren, der den Terror erzeugte. In seinem über 1500 Seiten „starken“ Manifest, das sich wenige Stunden nach der Identifizierung des Täters im Internet fand, wurde dann offenbar, worauf sich Breivik berief: Henryk M. Broder war eine Inspiration (Broder sollte später auf die Frage, ob er sich wegen seiner Nennung im Pamphlet Sorgen mache, die niveauvolle Äußerung „Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme“ machen), ebenso PI-News.
In Deutschlands Rechtspopulisten-Szene gab es daraufhin zwei Tendenzen: Die Rechtsaußen-Partei Pro Deutschland marschierte zum öffentlichkeitswirksamen Trauerlauf vor der norwegischen Botschaft auf. Große Teile aber reagierten weitestgehend ratlos, und verklärten Breivik entweder zum Verrückten, oder zum Demokraten. Netz gegen Nazis stellt übrigens einen sehr lesenswerten Überblick auf die rechten Reaktionen zusammen. Exemplarisch der Absatz zur von kath.net gern zitierten jungen freiheit:

Größere Teile der neurechten und rechtspopulistischen Szene in Deutschland haben allerdings nur um eins Angst: Um sich selbst. So veröffentlichte etwa die neurechte Zeitung „Junge Freiheit“ einen Kommentar, der exemplarisch ist: Autor Fabian Schmidt-Ahmad kommt in seinem Kommentar anlässlich des Attentats in Norwegen als erste Idee der Reichstagsbrand in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 1933. Das bringt ihn zu seiner Kernthese: Nun würde das Attentat genutzt, um einen „christlich-konservativer Terroristen“ zu konstruieren (als hätte der nicht sehr real 93 Menschen das Leben genommen). Schmidt-Ahmad stellt über das Facebook-Profil des Attentäters fest: „Mit anderen Worten: es hätte auch mein Steckbrief sein können.“ Das bringt ihn allerdings nicht zum Nachdenken über die Inhalte seiner Überzeugungen, sondern zum Klagen: „Die kolportierte Lüge vom „Extremismus aus der Mitte der Gesellschaft“, jetzt ist sie endlich wahr geworden.“ Ähnlich argumentieren auch Rechtsextreme in einschlägigen Foren, die sich selbst nun als – natürlich zu Unrecht – „verfolgt“ ansehen, weil einer von ihnen 93 Menschen ermordet. Dementsprechend klingt Schmidt-Ahmads Schlussatz „Der Schrecken dieser furchtbaren Tragödie dürfte nur der Auftakt gewesen sein“ wie eine Drohung.

Hans Peter Schütz fiel auf stern.de indes nichts Besseres ein, als darauf aufmerksam zu machen, dass auch die „linksradikale Szene“ angeblich Potenzial für einen solchen Terroranschlag böte. Innenminister Hans-Peter Friedrich beeilte sich mitzuteilen, dass in Deutschland keine Gefahr von rechtem Terrorismus ausginge – ironischerweise gab es am Montag in Leverkusen einen Brandanschlag auf ein von Sinti bewohntes Haus, der medial natürlich unterging. Dass die CDU/CSU dank Hardlinern wie Friedrich oder Kristina Schröder auf dem rechten Auge blind sind, ist leider keine neue Erkenntnis.

kath.net stellt im Fall des rechten Terroristen Anders Behring Breivik einen Spiegel der rechten Gesellschaft dar: Fassungslosigkeit, Anteilnahme, Trauer (nehmen wir an, die zu jedem Anlass geposteten Kerzenbilder und „kath.net gedenkt…“-Sprüche sind aufrichtig gemeint), andererseits aber Wut auf die Medien, Relativierung der Taten und, natürlich, Distanzierung. Schnell berichtete kath.net darüber, dass die „Kirchen erschüttert über [die] sinnlose Gewalt“ seien – als ob es sinnvolle Gewalt gäbe. In diesem ersten Artikel stellte man zur Beruhigung aller aber das Wichtigste fest:

Die Diözese Oslo hat unterdessen bekannt gegeben, dass der Terroranschlag in der norwegischen Hauptstadt offenbar keine baulichen Schäden an der Domkirche St. Olaf oder diözesanen Verwaltungsgebäuden angerichtet hat.

Am Montag veröffentlichte kath.net einen idea-Artikel, der etwas klarstellen sollte: „Der Täter ist kein frommer Christ“ will bereits die Überschrift wissen; dann kommen die (nicht so guten) Argumente:

Breivik wurde in ersten Berichten als unter anderem als „fundamentalistischer Christ“ charakterisiert, aber seine Interneteinträge offenbaren ein wirres Gemisch fremdenfeindlicher, nationalistischer, gewaltverherrlichender, religiöser und philosophischer Einstellungen. Der evangelikal-pietistischen Frömmigkeit ist er nicht zuzuordnen.

Internetbeiträge, die „ein wirres Gemisch fremdenfeindlicher, nationalistischer, gewaltverherrlichender, religiöser und philosophischer Einstellungen“ offenbaren, finden sich im Übrigen auch zuhauf auf kath.net – auch deren Urheber lassen sich nicht „evangelikal-pietistischer Frömmigkeit“ zuordnen. Einen kleinen Überblick bietet meine Kategorie Kommentare des Tages.

Wie aus seinen teilweise inzwischen geschlossenen Internet-Einträgen hervorgeht, wurde Breivik im Alter von 15 Jahren evangelisch getauft und nicht als Säugling, wie im lutherisch geprägten Norwegen üblich. In jüngster Zeit wandte er sich vom Protestantismus ab: Die evangelische Kirche sei ein „Witz“, schrieb er – mit Geistlichen in Jeans, die für Palästina auf die Straße gingen, und Kirchen, die wie umfunktionierte Einkaufszentren aussehen. Er unterstütze einen kollektiven Übertritt zum Katholizismus. Breivik gehörte Presseberichten zufolge wohl auch einer Freimaurerloge an.

Auch der Versuch, mit Breiviks Kritik an der Kirche seinen fehlenden Glauben nachzuweisen, scheitert; gerade der Punkt mit den „Geistlichen in Jeans“ erinnert an kath.net-Kritik an vermeintlich liberalen Geistlichen. Breivik waren die vorhandenen Institutionen nicht radikal genug, das schließt aber nicht aus, dass er sich auf christliche Traditionen stützt.
Bizarrerweise stürzen sich die kath.net-Leser auf den Umstand, dass Breivik einer Freimaurerloge angehören soll; das werde ich wie alle weiteren nennenswerten Kommentare in einem gesonderten Post behandeln.

Marxistische Einstellungen akzeptabel

Sein Hass und seine Kritik richten sich vor allem gegen Muslime und Kommunisten sowie eine multikulturelle Gesellschaft. Hingegen verharmloste er die Verbrechen der Nationalsozialisten. Der Islamismus habe in der Geschichte rund 300 Millionen Tote hinterlassen, der Kommunismus 100 Millionen und der Nationalsozialismus sechs bis 20 Millionen. Alle Hass-Ideologien sollten gleich behandelt werden. Marxistische Einstellungen seien in Schweden und Norwegen akzeptabel geworden, während Patriotismus und konservative kulturelle Werte als extrem gälten.

Die Überschrift soll wohl in die Irre führen, Breivik erscheinen „marxistische Einstellungen“ natürlich keineswegs als akzeptabel. Auch hier fallen die frappierenden Übereinstimmungen seiner Ausführungen mit denen von kath.net-Lesern auf.

Nach diesem nicht wirklich aufgegangenen Versuch, jede eigene Ähnlichkeit mit Breivik zu verwischen, folgte heute der Überschrift „Der Täter ist kein frommer Christ“ die Steigerung „Norwegischer Attentäter definitiv kein gläubiger Christ“:

Der norwegische Attentäter ist definitiv kein gläubiger Christ. Dies hat Anders Behring Breivik in seinem im Internet veröffentlichten Manifest sogar selbst zugeben. Auf der Seite 1307 schreibt Breivik dazu: „Ein religiöser Christ ist man, wenn man eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus und Gott hat. Ich selbst und viele andere, welche wie ich sind, haben nicht unbedingt eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus und mit Gott. Trotzdem glauben wir an das Christentum als eine kulturelle, soziale, identitätsstiftende und moralische Plattform. Dies macht uns christlich.“

Einer ähnlichen Argumentation folgt auch die FAZ, wenngleich Reinhard Bingener dort festhält:

Sich selbst bezeichnet Breivik in einer Selbstauskunft, die Teil des Pamphlets ist, als „100prozentigen Christen“, der zunächst mäßig religiös gewesen sei, später Agnostiker und nun wieder mäßig religiös.
[…] Breivik ruft zu einer Zerstörung der evangelischen Kirche auf, deren Mitglieder zum Katholizismus konvertieren und eine europäische Einheitskirche bilden sollten.

kath.net fährt indes fort:

„Breiviks Vision ist ein Christentum ohne Christus. Im Manifest wird Jesus nur als Widerpart zum Islam erwähnt.“ Für Breivik ist das Christentum nur „ein Mittel, europäische Selbstidentität zu erhalten“, dazu steht es „nicht einmal im Widerspruch zu ‚heidnischen’ Elementen, etwa aus Breiviks eigenem nordischen, auf Odin ausgerichteten Erbe, wenn er auch selbst argumentiert, dass das Kreuz eine stärkere Symbolkraft habe als Mjölnir, der Hammer Thors. Doch die Initiationszeremonie, welche Breivik für ‚Tempelritter‘ plante, sah kein Kreuz vor, nur Kerze, Schwert und Totenkopf.“

Diese Versuche, Breivik krampfhaft als nicht-christlich zu entlarven, sind lächerlich. Er mag nicht der Definition Noés entsprechen, der christliche Glauben hat allerdings bekanntlich viele Gesichter. Wären die kath.net-Macher empathiefähig, sie könnten sich just in diesem Moment in die Gedanken der Muslime versetzen, die seit 9/11 (gerade auf christlichen Seiten) unter Generalverdacht stehen. Ähnlich den Islamisten benutzt Breivik seine Religion für politische Ziele – man könnte sich nun die Frage stellen, wieso das in der heutigen Zeit noch ohne weiteres möglich ist, und wieso sich Breiviks Äußerungen kaum von denen deutschsprachiger Rechtspopulisten unterscheiden.
kath.net hat aber eine andere Vermutung, wie es zu den Taten kommen konnte:

[Theologieprofessor] Schmalz wies auch auf den Einfluss des Computerspiels „Warcraft“ mit dessen Walhalla-Gedankengut hin.

Genau. Im Zweifelsfall sind immer die Computerspiele schuld.

kath.net belässt es aber nicht bei diesen Artikeln, heute erschienen noch zwei sich gegenseitig widersprechende weitere. Zuerst wird der Osloer Bischof Bernt Eidsvig zitiert:

Eidsvig mahnte, im Zusammenhang mit den Attentaten „sehr vorsichtig“ mit Begriffen wie christlichem Fundamentalismus umzugehen. Der Attentäter habe versucht, den christlichen Glauben für seine Zwecke zu vereinnahmen, betonte der Bischof: „Man muss die Begriffe auseinanderhalten.“ In Norwegen lebten auch fundamentalistische Christen, so Eidsvig, „aber die würden so etwas nie tun und sie sympathisieren auch nicht mit ihm“.

Knapp zwei Stunden später postete man einen Artikel, in dem der welterfahrene CSU-Politiker Thomas Goppel das Gegenteil behauptet:

Fundamentalistische Christen gibt es nicht, kann es nicht geben. Zu einer solchen Schlussfolgerung kann jemand nur kommen, wenn er ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.“ Ausgangspunkt der „Frohen Botschaft“ und von daher des christlichen Lebensauftrags für den Menschen ist das Wohl des Nächsten, nicht seine Gängelung oder gar Vernichtung. Wir alle, jeder Mensch hat seinen Wert und seine Würde, als Abbild der Liebe Gottes. Er und sie können damit individuell ganz anders, ganz unterschiedlich sein, so eben, wie es die persönliche Lebensführung vorgibt. Jede(r) von uns steht dabei für den Anderen/die Andere mit in der Pflicht: In der Gemeinschaft den individuell besten Grad der Tüchtigkeit zu erreichen, ist und bleibt das Ziel – ein Leben lang und für alle.

Wie liebevoll die angeblich nicht fundamentalistischen Christen auf der Basis ihres friedvollen Glaubens mit ihren Mitmenschen umgingen, darüber geben Geschichtsbücher Aufschluss. Oder die Evangelikalen in den USA, die Abtreibungsärzte ermorden. Oder die Hasstiraden gegen Homosexuelle/Muslime auf kath.net.

Ich will mit diesem Post kath.net selbstverständlich keine Mitschuld an den Terroranschlägen geben – nicht nur, weil Breivik kein Deutsch lesen kann. Dennoch, und damit möchte ich schließen, sind die Lesermeinungen bei kath.net keinesfalls weit von den Ansichten des rechtsradikalen Terroristen aus Norwegen entfernt. Unter einem im Februar erschienenen Artikel, in dem kath.net darüber berichtete, dass Asylbewerber in Norwegen „Homo-Ideologie“ ausgesetzt würden, schrieb User „mystic“ den folgenden Kommentar:

wenn die westliche Kultur als Homo-Kultur dargestellt wird, werden die Muslime erst recht Gründe
haben, den Westen zu verachten.

Niedergang des Abendlandes ist bereits vollendet.

Keine Kultur mehr, nur Dekadenz und Konsum.

Kommentare der kath.net-Leser zum Thema folgen in einem separaten Post.

Angemerkt ii

Ein Best of der kath.net-Kommentare zu den schrecklichen Ereignissen in Norwegen kommt Morgen, bis dahin sei hier noch einmal auf eine besondere Lesermeinung aufmerksam gemacht. Dass mir niemand sagt, Breivik hätte nichts mit den „guten“ Katholiken gemein:

opportun, dumm, links
Beim BDKJ handelt es sich um Vertreter des linksgrünen Spektrums. Daher sind deren Forderungen nicht weiter verwunderlich. So wurde 2009 auch in Mülheim an der Ruhr unter der Bundesvorsitzenden Ursula Fehling der Beschluss verabschiedet:“Für Demokratie, Toleranz und Vielfalt: Rechtsextremismus aus christlicher Überzeugung bekämpfen”. So beteiligt sich der BDKJ auch an der Aktion „Nazis aus dem Takt bringen“. Mit „Vielfalt“ ist hier natürlich die Anbiederung an den Islam gemeint, die „bunte Gesellschaft“, in der die Christen den Muslimen gegenüber „tolerant und demokratisch“ sind (leider ist das umgekehrt überhaupt nicht der Fall). Und aus dem Takt sollen die Islamkritiker gebracht werden, die in den Augen der Linken ja alle „Nazis“ und böse „Rechte“ (lt. Fehling „dringt rechtsextremes Gedankengut immer mehr in die Mitte der Gesellschaft ein“) sind.

Das beweist, dass die Damen und Herren des BDKJ keine Kenntnisse besitzen – weder vom Islam noch vom Nationalsozialismus, dass sie so dumm wie lang sind und sich eigentlich nur selbst entlarven, dass sie gar die Menschen, die sich gegen Totalitarismus, Menschenverachtung und Diskriminierung (z.B. von Christen und Juden und anderen nicht-islamischen Minderheiten) einsetzen, brandmarken. Menschen, die gegen Islamofaschismus sind, werden als Nazis, als Rechtsextreme bezeichnet. Aber Joseph Goebbels ist da ganz anderer Meinung:„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock“ (Dr. Joseph Goebbels, “Der Angriff”, 1931). Ausserdem bekannte sich Goebbels 1926 als „deutscher Kommunist“.

Zudem waren „die Nazis“ doch Freunde der Muslime, also was will dann der BDKJ? Auch der Duce, Benito Mussolini sagte: ”Das faschistische Italien verheißt den muslimischen Völkern Frieden, Gerechtigkeit, Wohlstand, Achtung vor den Gesetzen des Profeten, es will der Welt seine Sympathie für den Islam und die Muslime beweisen!” (Oriana Fallaci in “Kraft der Vernunft”).

Noch ein Zitat von Hitler:“Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das Christentum ist so etwas Fades –, so hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden“ (Hitler´s Table Talk 1941-1944, Enigma Books, 2000, S. 607).

Hier ein interessantes Video von Hitler seinem Freund, dem Großmufti von Jerusalem:
http://www.youtube.com/watch?v=yLRTe-lZMB0&NR=1

Offensichtlich unterliegen die Größen des BDKJ auch dem Etikettenschwindel im Hinblick auf die Konnotationen der Begriffe „rechts“ und „links“. Diesen Schwindel gibt es allerdings nur in Deutschland und ist willentlich manipulativ. Aber dessen waren sich die Größen des BDKJ sicher nicht bewusst. Linke lesen auch selten Erik von Kuehnelt-Leddihn, der sich gern als Rechter (rectus = right = richtig) bezeichnet, also als Patriot, als Konservativer, als einen, der demokratisch-freiheitsliebend ist, als „katholisch, rechtsradikal und liberal“.

Demnach sollte der BDKJ nicht den „Kampf gegen Rechts“, sondern besser den „Kampf gegen Links“ führen, aber der wird ja leider nicht staatlich subventioniert und die „Nazikeule“ wird dann gegen den eigenen Holzkopf geschlagen (sorry, auf Neusprech heisst es ja „Betonkopf“, denn Linke beleidigen ja keine Bäume).
Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass ich diesen Laden noch durch meine Kirchensteuer finanziere, ein linkes Geflecht, dass sich opportun unserer linken bunten Republik anpasst, das Kirche verweltlichen will, nicht aber die Welt christianisieren will.
Diesen Laden ersatzlos streichen!!!

Der Kommentar bezieht sich auf den folgenden kath.net-Artikel und ist auch hier zu finden.