Archiv für August 2010

Menschenrechtsnachhilfe

Wie es in den meisten Staaten Afrikas um die Rechte Homosexueller steht, ist schnell erzählt: Es gibt keine. Es droht Homosexuellen vielfach Haft, teilweise gar der Tod.
Kath.net könnte das wissen; da aber stets nur von christlichen Opfern die Rede ist, halten wir Noé einmal zugute, dass er keine Ahnung hat, dass auch Homosexuelle dann und wann diskriminiert und getötet werden. Damit wäre zumindest ein Artikel erklärt, der afrikanische Bischöfe zitiert:

Henry Luke Orombi, Erzbischof von Uganda, sieht Homosexualität als fremde Kultur, die gegen die traditionelle Auffassung von Ehe steht, wie sie von der Anglikanischen Gemeinschaft verstanden werde. „Gemäß der Bibel ist Homosexualität ein Übel, abnormal und unnatürlich“, sagte der Erzbischof wörtlich. […]
Ian Ernest, Erzbischof der Provinz Indischer Ozean, forderte die Bischöfe auf, mutig falschen Ideologien zu widersprechen, die in die Kirche eindringen wollten. Kirchenprovinzen des Westens hätten den Gehorsam gegenüber der Schrift aufgegeben, kritisierte er. Themen wie die Homo-„Ehe“ oder die Frauenordination seien für die afrikanischen Gläubigen irrelevant.

Also, liebes kath.net: Diese Bischöfe mögen eure Meinung teilen. Ein Grund zur Freude ist das aber nicht, denn ihre Intoleranz dürfte Homosexuellen in Afrika keine Hilfe sein, ganz im Gegenteil. Und sein wir mal ehrlich: Dass viele Menschen weiterhin Angst davor haben müssen, für zutiefst persönliche Handlungen sterben zu müssen, könntet eigentlich nicht mal ihr gutheißen (Nächstenliebe usw.!).

Beweise? Bitte.

Die Debatte um Thilo Sarrazin hat kath.net erreicht. Notdürftig getarnt durch die Berichterstattung über katholische Kritik am SPD-Mitglied, werden Sarrazins Thesen beworben – und das Feuer der Kommentatoren darf beginnen. Und es beginnt. Rücksichtsloser, bedenkenloser denn je werden rechte Denkweisen zur Schau getragen – zu viele, als dass ich ihnen allen die Bühne verschaffen könnte, die sie verdienen.
Aber dankenswerterweise belegt kath.net so eine meiner Kernthesen: Kath.net-Leser sind tendenziell rechts. Und kath.net auch, denn man hätte ja zur Not die Möglichkeit, rechte Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Woran diese Tendenzen festzumachen sind?
Zum einen ist es mindestens hochgradigst blauäugig (und blond), rassistische Thesen zu verharmlosen, oder gar zu teilen, so wie es im Großteil der Kommentare der Fall ist. Zum anderen macht der Ton die Musik, und die ist durchgehend als Militärmarsch zu bezeichnen, nicht als Jazz: Es wimmelt nur so vor typischem Nazisprech: Immer wieder wird von „Gutmenschen“ geredet – ein Terminus, der sich vom „rechtsintellektuellen“ Milieu der jungen freiheit bis zur NPD zieht, und der natürlich auch von Sarrazin genutzt wird. Desweiteren wird von „Meinungsmaffia“ [sic], „medialen Hexenjäger[n]“, „Betroffenheitsindustrie“, „Mainstreamkanonen“ und einem „politisch korrekten Mainstream“ gesprochen. Völlig abgesehen vom sonstigen rassistischen Gehalt der Äußerungen.
Exemplarisch hierzu ein Kommentar meines Lieblings „Tilly“:

Vorauseilender Betroffenheitsjournalismus
„Die Gedanken sind frei…“ – das war einmal!
Wie in Deutschland heutzutage auf Menschen medial und politisch eingedroschen wird, weil sie es wagen, dem Zeitgeist widersprechende Meinungen zu haben, ist mehr als bedenklich. Vor allem wird eine Vorverurteilung vorgenommen, ohne dass das Buch überhaupt gelesen werden konnte. Es werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, damit man wieder einmal die rassistische Keule schwingen kann.
Die Hetzjagd, die inzwischen auf Menschen eröffnet wird, die missliebige Meinungen vertrteten, ist einer Demokratie unwürdig. Denn es genügt diesen Fanatikern nicht, die Meinung des Andersdenkenkenden zu kritisieren, nein er soll menschlich diskreditiert und beruflich vernichtet werden, erst wenn das „Wild“ zur Strecke gebracht ist, geben die „Jäger“ Ruhe. Beispiele sind dafür auch Eva Hermann oder Bischof Mixa, auch sie wurden durch den medialen und politischen Pranger beruflich und menschlich ruiniert.
Ich erwarte von zivilisierten Menschen, dass man sich mit Argumenten auseinandersetzt und nicht mit Polemik und einem persönlichen Vernichtungsfeldzug.

Seltsam, wie Sarrazins Fans immer wieder behaupten, niemand kenne dessen Thesen, weil das Buch ja noch nicht erschienen sei. Nach langen Abdrucken in BILD und SPIEGEL darf man sich aber wohl durchaus empören. Dass gerade der SPIEGEL trotzdem immer wieder als Gegner Sarrazins genannt wird, irritiert: Viele kath.net-Leser sitzen wohl beim Kommentieren sabbernd vor Erregung am Schreibtisch, während die rechten Meinungen aus ihnen herausfließen und von Noé abgenickt werden.

So nicht.

Eine sensationelle Meldung konnte kath.net heute verbuchen: Der SPIEGEL lügt (ab und zu)!
Das dürfte nun weder radikale Christen, die den SPIEGEL als linkes Hetzmedium wahrnehmen, noch Menschen, die die Zeitschrift längst als Boulevardmedium sehen, verwundern. Stein des Anstoßes ist aber nicht etwa die falsche Wiedergabe einer Kriegserklärung, sondern das Zitat eines Bischofs, der nun behauptet, nicht mit dem SPIEGEL geredet zu haben.

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat sich gegenüber dem SPIEGEL mit keinem Wort zu den neuen Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch geäußert. Zu diesem Thema wird er sich erst bei einem Pressegespräch heute, am Dienstag, 31. August in Trier äußern. Das Zitat, das sich bei SPIEGEL ONLINE findet, stammt aus einem Interview, das Bischof Ackermann noch vor der Sitzung des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz bereits am 22. August der Nachrichtenagentur dpa gegeben hatte.

Das ist bedauerlich. Aber eine ganze Meldung wert?
Na gut, kath.net. Das können wir auch:
Am 9. Juli 2010 wurde ein „Gastkommentar“ des Professors Winfried Haunerland veröffentlicht. Das erweckt durchaus den Eindruck, als würde Haunerland seinen Artikel freiwillig oder gar absichtlich auf kath.net platzieren – meinen (anonym bleibenden) Quellen zufolge allerdings missachtete kath.net das Urheberrecht und fragte gar nicht erst nach, ob Haunerland seinen Artikel in einem rechten Internetportal sehen wollte.

Wenn man schon andere kritisiert, liebes kath.net, könnte man zuvor vor der eigenen Tür kehren. Transparenz aber ist für Roland Noé offenbar ein Fremdwort.

Die lieben Zahlen

Es muss für viele Katholiken befreiend sein, was kath-info.de gestern schrieb und was kath.net heute aufgriff und was in beiden Fällen mit „Die wahren Verhältnisse“ überschrieben ist. Kath.net schreibt das so:

Im Jahr 2009 hat die evangelische Kirche in Deutschland 42,7 Prozent weniger Mitglieder als 1950, die katholische Kirche um 7,3 Prozent mehr. Das berichtet das katholische Portal kath-info.de.
Die evangelische Kirche in Deutschland (genauer: die Gesamtheit der EKD-Mitgliedskirchen) hat in der Zeit von 1950 bis 2009 18 Millionen Mitglieder verloren. Die Zahl der Mitglieder ging von 42,2 Millionen auf 24,2 Millionen zurück. Das ist ein Rückgang um 42,7 %. Die Zahl der Katholiken nahm dagegen im selben Zeitraum von 23,2 Millionen auf 24,9 Millionen zu, also um 7,3%.
Dies steht in krassem Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung, die nur die Krise der katholischen Kirche im Auge hat und dementsprechend dazu führt, ihr die evangelische Kirche als Vorbild der Modernisierung hinzustellen.

Kath-info.de kann sich einen weiteren kleinen Seitenhieb hingegen nicht verkneifen:

Dies steht in krassem Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung, die nur die Krise der katholischen Kirche im Auge hat und dementsprechend dazu führt, ihr die evangelische Kirche als Vorbild der Modernisierung hinzustellen.
Wie wäre es, wenn wir umgekehrt einmal der evangelischen Kirche zur Überwindung ihrer Krise empfehlen würden, etwa den Zölibat einzuführen oder in der Abtreibungsfrage konsequent Stellung zu beziehen?

Schön. Sehen wir uns, da Google nichts von 42,2 Millionen Protestanten im Jahr 1950 weiß, eine Statistik von Wikipedia an:

Da ist es, selbst wenn wir annehmen, dass die Zahl der Protestanten in Deutschland zwischen 1950 und 1970 nicht linear abnahm, unwahrscheinlich, dass in nur 10 Jahren – zwischen 1950 und 1960 – über zehn Millionen Menschen aus der evangelischen Kirche austraten oder viele wegstarben, wohingegen diese Entwicklung bei Katholiken – im Gegenteil – nicht wahrzunehmen ist.
Beschließen wir also diesen Absatz mit der Feststellung, dass die Zahlen unwahrscheinlich sind.

Nehmen wir im Folgenden an, dass kath-info.de eine seriöse Quelle ist und einigen Einfluss in der Meinungsbildung deutschsprachiger Katholiken besitzt. Dann ist es einigermaßen erschütternd, wie gehässig und kurzsichtig über die Protestanten gespaßt wird: Einerseits verkennt man, dass man im selben Boot sitzt, da einen wohl doch mehr verbindet als trennt. Andererseits wirkt der katholische Anstieg von, laut kath-info.de, 23,2 auf 24,9 Millionen nett. Dass die Mitgliederzahl seit 20 Jahren aber kontinuierlich abnimmt, wird verschwiegen.
Die Realität nervt schließlich.

UPDATE: Wie „Koperni1963″ in dieser Kommentarspalte richtig sagt, gibt es unter den kath.net-Usern mittlerweile erbitterte Diskussionen um die richtigen Zahlen. Klar wird so langsam: Die Angaben von kath-info.de sind völlig überraschend wohl nicht ganz zutreffend.

Kommentare des Tages 30.08., sortiert

Thema 1: Vandalenakte gegen Kirchen in Frankreich. Ursachenforschung durch die User:
„M.Schn-Fl“ meint:

Die Folgen
Der Feldzug des Laiizismus mit seiner Hetze in der Presse gegen die Kirche zeigt nicht nur in Frankreich Folgen sondersn auch bei uns.

„XPistosIHSous“:

Die Kirche hat seit Jahrhunderten…
…Erfahrung in diesen Dingen gesammelt. Seit nun knapp zweitausend Jahren werden christliche Gebäude entweiht und zerstört. Doch hat dies jemals die Christenheit beeindruckt? Kirchen kann man renovieren und neu errichten.
Das Wichtigste hingegen, was kein Atheist und Andersgläubiger sofort zerstören kann, ist der Glaube eines Menschen an Christum Jesum.
Atheisten sind ja nicht dumm – sie versuchen den Gläubigen dort Gewalt anzutun, wo sie es können; eben an christlichen Gebäuden und Heiligtümern.

„Dominik Pallenberg“ sind die Mutmaßungen nicht genug: Nun müssen eben auch Migranten dafür herhalten:

Wer und warum?
Da man die Täter in den weitaus meisten Fällen nicht faßt, kennt man auch das Motiv nicht. Es muß nicht am Laizismus liegen, es könnte auch die Folge einer verfehlten Einwanderungspolitik sein. Daß mit zunehmender Zahl der Einwanderer aus dem Orient der Vandalismus gegen christliche Kultstätten steigt, deutet jedenfalls eher in diese Richtung.

„frajo“ versucht sich hingegen an einem Rundumschlag:

Einwanderung als Ursache
des zunehmenden Vandalismus? Durchaus möglich. Daß sich der Islam und dessen Vertreter Europa erobern und das Christliche zurückdrängen wollen ist nur natürlich. Auch Christen wollen, daß sie möglichst in einem christlichen Umfeld leben können. Wir sollten aber die Ursache nicht mit den sich daraus ergebenden Folgerungen verwechseln.

Wer ist es, der die Grundlage jeder Gemeinschaft, die Familie, immer weiter zerstören will (Frühsexualisierung, Gender, Homosexualität als Normalzustand, Adoption durch Homos, etc.). Wer schafft die Voraussetzungen, daß immer mehr Kinder verhaltensauffällig sind und psychologische Betreuung brauchen. Daß die Erziehenden fast nicht mehr wissen, wie sie mit Ihrem Kind und ihrem Beruf über die Runden kommen sollen. Das sind mit Sichheit nicht die Zuwanderer sondern die ICHlinge und zu ICHlingen Erzogenen. Es sind diejenigen, die außer ihrer kleinkarierten Ideologie (marxistisch/atheistisch) nichts anderes kennen und dabei die Gesellschaft mit Vollgas an die Wand fahren. Daß sich die Zuwanderer im Rahmen der Möglichkeiten bewegen ist legitim und ihnen nicht vorzuwerfen. Daß dabei manche ihre Grenzen überschreiten – fragen Sie sich selbst – tun wir das nicht auch (im Straßenverkehr, bei der Steuererklärung, im privaten Umfeld).

Wenn Sie sich fragen, wo die Ursachen für solches Verhalten in Frankreich, nicht nur dort, liegen dann ist es gut, bei der Frage anzufangen, warum Gott uns wohl seine Gebote (Du sollst, nicht Du mußt) gegeben hat. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. „Wenn ihr nicht umkehrt wird es euch genauso gehen“ (wie denen, die der Turm von Siloach erschlagen hat) (Lk 13,3. Die Zuwanderer sind nicht die Ursache sondern die Folge des Tuns in unseren Breiten.

Thema 2: Gadaffi will Italienerinnen zum Islam bekehren.
„Chris2″ sucht den Themenwechsel:

Oh, noch eine Meinung zu Sarrazins Buch…
„Hochgefährlich“ aber nur für die Hüter der political correctness. Man könnte ja zum Nachdenken angeregt werden..

„Karolina“ hält Muslimen jenen Spiegel vor, der bei ihr zuhause verstaubt:

Auch das ist Rassismus,
wenn sich Muslime einbilden, sie seien die besseren Menschen und hätten daher das Recht, Christen zB zu verachten…

„Noemi“ verteidigt Bundes-Thilo:

Jeder Ahnungslose glaubt, seinen
Senf dazugeben zu müssen- so natürlich auch weieer der unsägliche Herr Glück.Nun ist es aber ganz richtig, daß die männlichen Angehörigen der Familien Levi und Cohen, Kohn etc. genetische Überteinstimmungen haben. die kein NIchtjude aufweist.Und jüdische Organisationen selbst rufen zu Gentests auf- um Familienangehörige dieser auf 2 der Stämme Israels zurückgehenden Familien zu finden.Was daran Rassismus sein soll, erschließt sich wohl nur den pc-ideologischen Scheuklapenträgern, die wahrscheinlich glauben, Juden hätte überhaupt keine Gene. Darauf deuten auch die unglaublich dummen Fragen zu Konvertierten hin, die Herrn Sarrazin allen Ernstes von Vertretern deutscher „Medienintelligenz“ gestellt wurden.
Sorry wg. des OTs
Daß die Islamisierung Europas nicht nur Ghaddafis oberstes Ziel ist- weiß wohl jeder, der nicht den Kopf in den politisch korrekten Multikulti-Sand gesteckt hat.

„M.Schn-Fl“ ist offenbar ebenso ein Fan des SPD-Mitglieds:

Nichts Neues
Gaddafi sagt nicht Neues. Ähnliches sagen hierzulande Muslime mal hinter verhohlener Hand mal ganz offen seit vielen, vielen Jahren. Der Erzbischof von Izmir hat auf der römischen Synode berichtet, dass der zweitranghöchste Imam der Türkei ihm Ähnliches gesagt hat.
Aber das musste unter den Teppich gekehrt werden.
Unserer politischen Traumtänzer und und die der Medien fallen nach wie vor auf gegenteiligen Beteuerungen herein, indes der Islam kräftig in Europa voranschreitet. Von einem arabischen Mittelschullehrer an einer deutschen Schule habe ich gehört,dass er sagte: „Der Islam ist da erfolgreich, wo ein grosses Vakuum entsteht und wenn mir einer von Integration spricht, dann ziehe meine Schuhe aus.“

Jetzt kommt einer wie Sarrazin und sagt endlich das, was das Volk schon lange denkt und unsere Politiker, ZDF und ARD- Medienleute und die ganzen üblichen Verdächtigen schreien auf und tun das, was sie immer tun, die Meinung des Volkes ignorieren vor allem da, wo sie sie nicht manipulieren können

Dabei haben sie; Politiker und Medienleute uns gerade das beigebracht, was Sarrzin tut. Nämlich:
Das nur der Aufmerksamkeit erregt, der plakativ, draufhauerisch und laut wird.
Aber im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen hat Sarrazin in den meisten Fragen Recht.
Und das wird den Politikern und den Medienleuten noch sehr sauer aufstossen.
Hier in meiner Stadt ist das Buch restlos ausverkauft.

„spesalvi23″ findet, dass Sarrazin „natürlich“ recht habe. Und kommt natürlich nicht um das dumme Wort mit „G“ umhin. Nunja:

Sarrazin
Natürlich hat er recht! Natürlich vermarktet er sein Buch perfekt – er hat ja auch jedes Recht dazu!

Ich bin ja mal gespannt, ob sich eine Person aus dem öffentlichem Leben aus seinem Gutmensch-Schneckenhaus ruaskitzeln lässt, und zumindest teilweise seinen theses zustimmt.

Die Meinung der breiten Bevölkerung ist ja relativ klar – auch wenn’s vorne‘rum geleugnet wird!
Jetzt darf man auch noch darüber reden… ja Wahnsinn!!

„JohannBaptist“ gibt sich gar keine Mühe mehr, seinen Rassismus zu unterdrücken:

Möglich: Der erste Platz auf der Bestsellerliste
Bin mal gespannt ob die Qualitätsjournaille die Verkaufquote unterschlägt. Lieber Sarrazin als muezzin !!!

Ebenso „st.michael“, der fromm und frei von „linkem Pack“ und in bester Verschörungsmanier von einer „Gutmenschen Clique“ [sic] spricht.

Sarrazin hat Recht
Leider wissen das alle. Das hat auch nichts mit Rassismus zu tun.
Merkt denn keiner etwas ? Es ist Herbst und die Gutmenschen Clique um Friedmann und Co. braucht ein Opfer, wie jedes Jahr.
Mal ist es Herr Hohmann, Herr Wlalser, Frau Hermann,ein Bischof oder der Papst, Hauptsache mit bürgerlichem Hintergrund und am allerbesten katholisch.
Draufhauen mit der Knute so hart es geht, Meinungsfreiheit, Toleranz alles was das linke Pack für sich deklamiert – Fehlanzeige -
Thilo Sarrazin nennt Fakten und zieht Schlüsse die absolut richtig sind und auf Fakten beruhen.
Und brutal gesagt ist es doch so, das viele Moslems in der Welt, nach unseren Maßstäben, hinter dem Mond sind, das macht sie formbarer für Kriege und Indoktrinationen.
Wie sonst ist die bedingungslose Unterwerfung der Frau im Islam und viele archaische Sitten und Gebräuche zu erklären.
Das tragische am Buche Sarrazins ist allerdings, das es für diese Fakten leider zu spät ist.
Es ist nämlich, bildlich gesprochen, schon 5 nach zwölf in Europa.
Den Islam hält hier nichts und niemand mehr auf weil wir, ausser unserer Konsumkultur, nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen haben.
Da ist kein einheitliches Christentum mehr, das dem bösen Aggressor widersteht, nein die dummen „Christenhunde“ sammeln und spenden auch noch für ihre Todfeinde, wie bescheuert sind wir eigentlich.
Es gibt auch keinen Konsensfaktor mehr, weil sich jeder nur noch für sich selbst interessiert, statt auch auf Andere und das Gemeinwohl zu achten.
Gaddafi hat Recht mit der weiteren Ausbreitung des Islams. Aber denkt er wirklich er kann den Herrgott besiegen ?
Was immer gequatscht wird, der Islam ist und bleibt eine verhängnisvolle und gefährliche Irrlehre, die sich auf Dauer erledigen wird, wenn Gott ihr ein Ende setzen wird !
Und das ist sehr gut so !

„arbera“ toppt aber alle mit einem Zitat und Link zum Hassblog „politcally incorrect“:

„verleumderische Anwerfungen“
Ob der Leser >Mykrokosh< (Warum Sarrazin ein Rassist ist/ Sarrazin ist eine Schande für Deutschland)
das Sarrazin-Buch schon gelesen hat, weiß ich nicht. Kaum! Ich habe es noch nicht erhalten, somit auch noch nicht gelesen. So erlaube ich mir persönlich keine Stellungnahme, veröffentliche aber hier einen aktuellen Text aus den PI-News, geschrieben
von Ivan Denes

Thilo Sarrazins Buch ist noch gar nicht auf dem Markt, folgerichtig konnte ich es ebenso wenig lesen wie seine Kritiker. Aber über eine seiner Aussagen (im Rahmen eines Interviews) und den darauffolgenden verleumderischen Anwerfungen weiß ich Bescheid, nämlich dass Thilo Sarrazin ein Rassist sei, da er von einem jüdischen Erbgut, bzw. von jüdischen Genen (durchaus positiv) gesprochen hat.

Hier geht es weiter:

http://www.pi-news.net/2010/08/am-rande-der-sarrazin-hatz/

Abgehakt. Kommen wir zu Hesemanns Kongress-Bericht:
„Prophylaxe“ hat zwar Recht, begründet die Position aber denkbar dämlich:

Merkel muss weg
Merkel muss weg-
das steht fest.
Ich fordere alle Katholiken auf, ihre jegliche Wahl, Gefolgschaft und Sympathie zu verweigern.
Sie ist eine zutiefst unchristliche Politikerin.

Zum Mitschreiben: Staat und Religion sind getrennt. Zu Recht, wenn man sich kath.net anschaut.
„Herbert Klupp“ bzw. Herbert Klupp ist erregt:

Was tun mit den falschen Lehrern ?
Zitat: „Satan habe sich einst der römischen Kaiser bedient, um die Christen zu verfolgen, heute habe er sich die Theologieprofessoren geschnappt und sei damit erfolgreicher“
SO IST ES !
Man weiß das eigentlich schon seit langer Zeit.
Und niemand stellt die Frage, ob diese Herren Professoren eigentlich unkündbar sind ?
Wieso bekommen sie (von der Kirche sogar?) noch hohe Gehälter dafür, daß sie den Papst und die Kirche bis auf die Grundmauern niederreißen (intellektuell gesehen) und schlechtreden ?
Jesus sagte über solche Lehrer: „Ihr kommt selbst nicht ins Reich Gottes, und ihr hindert noch die anderen daran“
KANN MAN SIE NICHT EINFACH RAUSSCHMEISSEN ?
Sollen sie doch in weltlichen Instituten „forschen und lehren“ !!!

Ok. Prophezeiungen are next.
Die meisten Kommentare hierzu sind, nunja, seltsam. Sie rühmen alle die Bibel als Wort Gottes, weil Gitt ihnen vorrechnet, dass die Bibel recht haben müsse. „Servulus“ gelingt es dennoch, Unwissen und Ignoranz wunderhübsch zu verpacken:

Die Bibel ist wahr, die Evolution ein Mythos.
Die Kirche lehrt, dass die Bibel in allen ihren Teilen irrtumsfrei ist und dass man die Existenz Gottes mit Sicherheit aus den geschaffenen Dingen erkennen kann, d. h. dass die Existenz Gottes eindeutig beweisbar ist. Die Evolutionstheorie ist dagegen leicht zu widerlegen.

Richtig, deshalb sind die schärfsten Kritiker der Evolutionstheorie ja auch immer Menschen, die von Naturwissenschaft so viel Ahnung haben wie der Papst – nein. Zu einfach.